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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1927-01-28 · 4 (28.1.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
3 (1927)
Issue
4 (28.1.1927)
Date
1927-01-28
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Seite 6 GEMEIMDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG 3. Jahrgang' L Aus dem Gemeindeamt Kalendarlum 1927 Jan. Febr. Schwat-Adarl 5687 Freitag 28. 25. Sonnabend 29. 26. Sabbath Mischpotim Sonntag 30. 27. Montag 31. 28. Dienstag I.J 29. Mittwoch 2-1 30. Donnerstag 3.5 1 | Freitag 4. 2. S Sonnabend 5. 3. ~ Sabbath T'rumoh Gottesdienste Gemeindesynagoge Sabbathgottesdienst: Freitag, 28. Januar, Abendgebet 5 Uhr mit Predigt (Rabbiner Dr. Goldmann); Sonnabend, 29. Januar, Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 505 Uhr, anschließend I.chrvortrag (Rabbiner Dr. Goldmann); Abendgebet 539 Uhr. Wochentass Irüh 730 Uhr, abends 5 Uhr. Talmud-Thora-Synagogcn Otto Schillstraße 6 u. Keilstraße-t Freitag, 28. Januar, Abendgebet 5 Uhr, nach dem Gebet Sdirilterklärung. Sonnabend. 29. Januar, Mourengebet 8 30 Uhr, Jugendg'ttesdienst 3 Uhr Mincha 4 Uhr, Sabbathausgang 539 Uhr. Gemeindeamt: Lohrstraße io- Fernsprecher 23602. Err> »schoß: Fürsorgeabteilung. Geöffnet: Montag, Dienstag, onnerstag, Freitag von 11—1 Uhr. — Mittwoch und Sonntag iiur für Durchreisende (12—1 Uhr). t. Stock: Verstaut! und Verwaltung. Geöffnet für d«n allgemeinen Verkehr werkt iglich von 9—1 Uhr. Postscheckkonto dar Gemeinde Nr. =0533 Leipzig. Verwaltungsdirektor: Gustav Kauenstein (Sprechzeit a— II Uhr). Gemeindevorsteher: Carl GokLchmidt |ZU sprechen nach telef. stellv. Gemeindevor^ieher: S. Hodes jAnmeldung (Nr. 23602) Dezernent d. Fürsorgeahtlg.: S. Gottlieb J in der Mittagszeit. Dezernent für uas Finanzwesen: W. Ureslauer. Dezernent iür £as Ki cfcrus: S 1- Qoldrei. LäiJ^r Re'.LtDinat: G«»einde-Rahbin-r: Dr. Fe'uv Goldm.iun, König Johann-Str. 17, Fem her Nr. 21667. Sprechstunde 9.30—11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonischer Verständigung auch 111 andrer Zeit. Mon und 1 onnersug nur in dringenden Fällen, reaeindc Rabbiner: Gustav Cohn, LOhrstr, 10. Fernsprecher 29641. h ' inde IO—II l hr vormittags, nach vorheriger telefonisch*! \ erttandigung auch zu anderer Zeit. Orthodoxes Rabblnat: Geeaeinde-Rabbiner: Dr. Kphraim Carlebach, Nikischplatz 1, Farnsprecher Nr. 10225. Sprechstunden 9-10 Uhr vormittags in der Höh. Ist. Schule, Gustav Adolf Str. 7, 4—3 Uhr nirnasjrttjji faa der Wohnung. Gemeinde-Dajan: Rabbiner Rogosnitzky, Piaifendorfer Str, 4 111, Femsprecher 28276. Sprechzeit: Montags, Mittwochs, Donnerstage und Sonntags 9,30—1 Uhr vormittags und 3—6 Uhr nachmittags, Dienstag 8—10 Uhr vormittags und 3-6 Uhr nachmittags, Freitags 8- 1 Uhr vormittags; in dringenden Fällen auch außerhalb der Sprechzeit. (Gemeindefriedhof, Berliner Straße 123) Jeder Sterbefall ist unverzüglich dem Gemeindeamt, wenn dlesef geschlossen ist, dem Synagogeninspektor Hennann Isaak söhn, Gott »chedstraBe 28 (Synagoge), Fernsprecher 11250, zu melden. Sonnabends) und an den israelitischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen. Personenstandsnachrichten a) Geburten 12. Januar 1927 Nathan Silberkweit und Sinaida geb. Trotzki, Kaiser- Wilhelm-Str. 13, einen Sohn „Georg" 12. Januar 1927 Albert Serkes und Lina Johanna geb. Winkler, Blankenese, Gartenweg 62, einen Sohn „Nikolaus Norbert" 18. Januar 1927 Samuel Chaim Sonnabend und Sara geb. Kindermann, Neumarkt 1, eine Tochter „Helga" 20. Januar 1927 Osias Gold und Ryika geb. Dolinger, Münzgasse 9, einen Sohn „Abraham" b) Todesfälle 23. Januar 1927 Johanna Dzialiner, König-Johann-StraBe 5. Vereinsnachrichten. (Redaktionsschluß: Dienstag vormittag 10 Uhr) Jüdische ArbeitergeineiuEchaft. Sonnabend, 29. d. M., abends Uhr, im Volkswohl, Löhrstr. 7: Öffentliche Kundgebung. Ks sprechen: Schriftsteller Dowid Hergelson (soeben aus der Sowjet- Uni on zuiückgekehit) über „Was habe ich in den jüdischen Kolonien der Sowjet-Union gesehen?" und Alexander Ch aseh i n - Berlin i her „Der erste Kongreß der ,Geserd' (Gesellschaft iür üidische Kolonisation in der S.-U) in Moskau" Anschließend Diskussion. Eintritt 1 Mark. Vorverkauf: M. W. Kaufmann, Brühl 8, Gebr. Felber, Brühl, ReiQmann. Nikolaistraße und an der Abendkasse. Abendheim im Zoo- Heimabend am Dienstag, dem 1. Februar, im Grünen Saal. Beginn 8 Uhr. Vortrag von Herrn Behrenz über „Meine Reiseeindrücke in Amerika" (mit Lichtbildern). Jüdischer Studentenverein, Leipzig. Dienstag. 1. Februar 8 Uhr abends findet im kleinen Saal des Zoo eine große Tschernichov» ski- Keier unter persönlicher Mitwirkung des Dichters statt. Herr Dr. Woskin-Nehartabi wird einleitende Worte über das Schaffen Tsdiernichowski's sprechen. Außerdem haben einige Künstler ihre Mitwirkung zugesagt. Näheres siehe Tagesplakate. Jüdischer Frauenbund, Ortsgruppe Leipzig. Mittwoch, den 2. Februar, nachmittags 5 Uhr, im Grünen Saal des Zoologischen Gartens -Hingang neben dem Garten portal»: Lesegemeinschalt (h'mil Cohn, Judentum) geleitet von Frau Hadassah Chamizer. Um ein volles Ausnützen der Zeit zu ermöglichen, wird um ein recht pünktliches Erscheinen gebeten. Jugendgruppe der Leipzig-Loge U.O B B. hinein allgemeinen Wunsch entsprechend, veranstalten wir von jetzt ab jeden Mittwoch einen _ ... u . , . geselligen Heim und Spitiabend, zu dem alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. — Der erste derartige «Jüdischer Studentenverein, Leipzig Dienstag, den 1. Februar 8 Uhr abd. findet im kleinen Saal des Zoologischen Gartens, Pfaffendorfer Str. 29 eine große TSCHERNICHOWSK1- FEIER unter persönlicher Mitwirkung des Dichters statt. Dr. Woskin-Nehartabi wird einleitend über das Schatten des Dichters sprechen. Außerdem haben einige Künstler ihre Mitwirkung an dieser Feier versprochen. Näheres — die Tagesplakate Karten in beschränkter Zahl im Büro des Studentenvereins, täglich von l—3 Uhr, Moritzstr. 23 und an der Abendkasse zu haben.

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