Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 52 (25.12.1931)
- Article
- Januar
- Date
- 1931-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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$ctanttoottl.6d>ttftlritun(j:SütoMttftot CSMocmaA«,Drelötn "Setlaa: 3(t«(itlf4e9fcliaionlatmeinot,Stelbcn Dturf: Roben ® Conu>..S)rte6tn-$l. 3nnuor 1931 / stummer 1 sachsische Holhilfe 1950! Unser Aufruf in der Dezembernummer dieses Blattes ist noch in weiten Kreisen unserer iüdischen Bevölkerung ungehörl geblieben. Wir richten an dieser Slelle nochmals die herzliche dringende Bilteanalle, unserer juaiscnen Hilfsbedürftigen im Rahmen der Sachsischen Nothilfe zu gedenken. Ver. schließt euer Herz nicht den Frierenden und Hungernden! Zeigt ihnen, daß die alte Zedokoh noch wach ist, wenn von der Not der Zeit auch keiner unberührt blieb. — Es gilt wirklich, in allerletzter Stunde zu helfen, Not zu lindein. Opfert 1 Spendet 1 Laßt diesen letzten Mahnruf nicht ungehörl verhallen. Geld- und Sach« spenden für die notleidenden Mitglieder des Sachsischen israelitischen Qemeindeveibandes nimmt die Landeswohlfahrisstelle des Säcn< sischen Israeli tischen Qemeindeveibandes, Dresden, Zeug« hausstraße 3 (Postscheckkonto 102Ö8) entgegen. — Ebenso die Israeli« tischen Religionsgemeinden zu An nah er Bautzen, Chemnitz, Dresden, Plauen, Leipzig, Zittau, Zwidtau. Wohlfahrtsbrief marken! Von den Wohlfahrtsbriefmarken ist noch nicht genügend Gebt auch gemacht. Der Aufschlag zum Post wert ist gering. Jede Firma, jeder Erwerbstätige, jede Privatperson frankiere wenigstens eine Woche lang ihre Briefe mit Wohlfahrtsbriefmarken und unterslütze dadurch unsere jüdische Erholungstür« sorge, denn ÖO Prozent des Aufschlags der durch uns vertriebenen Marken dienen der Durch f Uhr ung von Er holungskuren ♦Ul jüdische Mütter und Kinder. Samtliche Wohlfahrtsbriefmaiken sind durch die Landesnrohlfahrts* stelle des Sächsischen israelitischen Qemeindeverbandes, Dresden, Zeug hausstraße 3,1, zu beziehen. Das 6äd)fij^eöbcrlanbcögcci(f)( entfdjeibet, bafe eine in berSfdjecfjoftotoafei flejcfttofjeneunbbon einem tftyetyofloiDarifcfyen fcreiögerid)! geriebene $j)e eines in $eut|<f)lanb u>of)nenben GQe* paareö für bie beuttöen ®ericf)ie nod) befte^f in .uocitet iiinie feftjufteBen, bafe We irhe nvifäjen ben Bat teien nod) beftety. Ter BeHagte hat um Kbtoeifung bei Mlaae gebeten, weil bie Ii he bei Rotteten ted)tltt>tttfam gerieten iit. iiiv ganbgetidit bat butdt Urteil vom M. ÄVai 1!)30 (Bl. Bö) bie Silage abgeloteten, ii'cil Die i*hc bor Matteten, bic mentale In (iget gewohnt hatten, nirfit bor beut orbent lieben Seelfotget einer bei Btautleute ge|d)loffen tooeben [ei unb infolgebeffen all un> gültig angefefcn werben minie. (Segen biefel Urteil, bat feinem gefamten tafialt naefi oot» getiagen iit unb auf bai gut SBetmetfcung bon ZBiebetljolungcii oettoiefen u<irb, hat bie Klägerin (Berufung eingelegt mit beut Xnttage (BI. 74b, 64, 72», in etftei Binte: naa) beut ftfageanttag au erlernten, in gtoeitet Vinte: fcftsuftelfen, bafj eine gältige eajeibuiig bei an>ifd)en ben Batteten gefdjtoffenen Übe niitu oot« liegt. 5er Bellagte bittet (BL 74b, 70), bie Berufung jutüd Aitlueifen. Sie Parteien roiebetbolen ilir Vorbringen im etften med)t6gang unb bet(anbeln im Kotigen nad) ben sSqtiftfäfeen bei Riägetin ttom 4. Oftobet 1990 (BL Tii unb bec- Bettagten vom B. Ottobet 1990 (SSI. 75). Ter Klägerin iit im IBet(ant(ung9tetmin vom 8. Oftobet 1990 (BL villi uad)gelaffen tootbeti, auf ben Sdjriftfaf} b:v Bcflagten vom 8. Oftobet 1990 i'AM. 75) binnen einer BJotQC in einem Schrift fiit» ju etWtbetn. 2ie hat barauf ben S&riftfaf) Dom 16. Oftobet 1990 (BL 771 eingeteidjt, ben fie bem Benagten nadjgetoiefenet1 majjeu am 17. Oftobet 1990 hat )ufteden (offen. ,\n Metern äilittetliiitfiüblntt haben mir unl febou mieberlmlt mit bem ivlK'fdK'iiuiunc-iTrtn befrtmitiat. 5o hoben mir tu ber ttoiiemberninitnier 1998 einen Shiffnb bei Öettn ttenAtlte/eteRbatl IN a t 11 *o t n t a I über bte tS-belrtieibtnia »lolntfeher uitb tfrtiertmfloivarifaicr Staate« miacböriaen in Tenlfriilonfi abflefmutt inth in ber DtAtl» mimmer IM9 eine VlbbiiuMuiia bei Oettn Tr. iur. Hornau Ureuel in Benin über bai <5iKi(betbima*rcd>t ber iit Teiitfriilntib mohithafteii **oleit ucroffenlliAt. *>ciie brinaeit mir cenot mit tatbenani unb wtftnben eine! Urteil« bei Ii. oioufcnafl bei «HAnfoen CoetlaRbel« aerirtitvv Dal allflemeiueo Snteteffc flnben mirb. Tie Neb. Üluf bie Betufung ber Rlägetin loitb bal Urteil ber 19.;{iuiilammet bec- 8anbgetid)tl Seipjig oom 14. SWai 1929 abgeänbetl wie folgt: ircroitb feftgefteOt, bai-, bie am SQ. Saiuiac 1910 in Sget ge* MW^Jü^M; ik MuW^l^. ftn cOy. <^M«»^ uäM krtib^Mt/*;. JM.w.-ß. iten. bem Stabbinet bortiiu'ii fttcil« licr Abneigung erfliirt »orten, ii hält, hat im ttfeheu (Vcridjte