Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 34 (21.8.1931)
- Date
- 1931-08-21
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 4 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Nummer 34 Sonntag, den 23. August 1931 beginnt der Platzkarten-Verkauf für die im Zentrum gelegene Talmud - Thora - Synagoge (Brodyer-Schule) Keilstraß« 4 Der Verkauf findet täglich von 17—20"Uhr statt. DER VORSTAND danken, dio es verstand, gemeinsam mit anderen Helferinnen und Helfern die Kinder hei gutem und schlechtein Welter angenehm III heschäftigen. Amtliche Bekanntmachungen der israelitisrhen Religionsgemeinde iu Leipiig Ausgabe der Eintrittskarten zum Zweiggottesdienst im Stadt. Kaufhaus. Die Vermietung der Plf.tze zum Zweiggottesdienst für Neujahr und Versöhnungstag im Konzertsaal des Städtischen Kaufhauses erfolgt von Montag, dem 17. August 1981, ah werktäglich von 9—13 Uhr im Gemeindeamt, Löhrttrsße 10 I. Preise der Plätze 3—10 Mark. Leipzig, den 10. August 1931. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Aus dem Gemeindeamt Personenstandsnaehrichten Geburten 31. .luli 1931 Benjamin Silberstrom und Panni gel». Kohn, Qottschedstralle 2. einen Sohn ..Simon". 4. August 1931 Aaron Schnitzer und Sara geh. Harham). Heudnitzer StralJe 10. einen Sohn „Sam". Anstritte aus der israelitisrhen Religionsgesellsrhalt (nach geltendem sächsischen Recht bedeutet der Austritt aus der israelitischen Religionsgesellschaft den Austritt aus dem Judentum) : Prof. Dr. phil. Fritz Weigert. Kronprinzstr. lc. Iwan Tumhowsky. Stemwartenstr. 3."». Frau Gertrud F.lfr. Grimberg, Berliner str. 11. Kind Edith Silva GrOnberg, Berliner Str. 11. Unsere Jugend RundrstnK des Hundes der Junggruppen. In der Nike von Dmenan in Thüringen fluni ron 8, «, August der dritte Bundestag des It u n <l e ■ der Jnngt*r u i> i> e n i m V e r Ii a n il >l «■ r j ü d i ■ c Ii a n .1 u ir e n <l v e r e i ne Deutschis n d ■ .■t.-itt. Am ersten Tiib Sellien es. »is zerrisse ilie tiefgehende Uneinigkeit. Synagoge Ez Chaim otto.i<hiii.str.».i.v. Die Vermietung der Synagogenplätze für das Jahr 1931,32 erfolgt ab Sonntag, den 23. August in der Synagoge werktäglich zwischen 5 und 7 Uhr nachmittags, an Sonntagen von 4 Uhr ab. Den bisherigen Platzinhabern bleiben die Plätze bis zum 1. September reserviert. Wir machen darauf aufmerksam, daß noch eine Anzahl guter Herren- und Damenplätze verfügbar sind und bitten wir, sich dieserhalb evtl. sofort mit dem Synagogen- Inspektor ins Benehmen zu setzen. DER VORSTAND die heute in der jüdischen Jugend herrscht, auch den Ttuml der Junggrnppen. Aber die Tage intensiver Arbeit und ehrlicher Auseinander- Setzung mit den jüdischen Kragen erzielten eine völlige BS inheil in (irumlhaltung und Brsiehungsntetkode: Der iiumt der Junggruppen steht nur dem Huden der fessmtjOdischen Idee, die die jüngsten Bewegungen und Btnselmenschen, die nur ihre Partei kennen, umbiegen und lurtlckwenden will zur Mitte, zum gesamten Judentum als jüdischem Kollektl v. Kr sieht in der gessmtjfldischen Haltung seiner Menschen die Revolutionierung, die heute nottut, die Alikehr von überalterten Begriffen und Schlagwörtern Kür den einzig mögliehen Krzichnngsweg hält der Hund das jüdische Scouting. auf das er Im Laufe des nächsten Jahres seine Arbeit umstellen wird. Die innere Geschlossenheit des Hundes zeigte sieh in der einstimmigen Wahl des neuen Bundesleiters Kurt London: das Streiten nach Kinhcit Innerhalb der jüdischen Jugend kam in der auf dem Lager beschlossenen engen Arbeitsgemeinschaft mit dem jüdischen Pfsdflnderbund iu Deutschland zum Ausdruck. In erster Linie war der Bundestag des Hundes der Junggruppen gerade wegen seines erfreulichen guten Verlaufs ein Versprechen an die Zukunft. Der Hund der JunggTUppeU wird in diesem Jahr zu zeigen haben, ob er in der Lage ist. sein Versprechen einzulösen. Um der Zukunft der jüdischen Jugendbewegung willen, in der er als jüngster Hund steht, ist es zu hoffen und SU wünschen. K. J. Neue Bücher Kalender des Jiidisrhen Frauenbundes. Der Kalender des Jüdischen Frauenbundes hat sieh seil seinem ersten Krschciiicn mehr und mehr zu einem gcschiitztcii Invenlarstück des jüdischen Hauses entfaltet. Die lleraiisgelver halten es verstunden, ihm in jedem .InIne ein neuartiges, reizvolles (iesieht zu gehen, so «InU man gerne und mit (ieuiill au ihm sich Iiher die Daten orientiert. Der diesjährige R. Jahrgang des Kalenders dringt nicht wie in den vergangenen Jahren fast ausschlicUlich Abbildungen uns jüdischem Kunstschaffen, sondern versucht. Sinn und Ald>ild zu zeigen von ...III diachen Gemeinschaften und Juden als Führer**. Gerade in der heutigen Zeit, in der ilie Ccmcinschaft der Juden in Gefahr ist und so häufig der Kuf nach Kllhrern erklingt, soll das Probten ».Gemeinschsft und Führer" von einem onperteiiMh-OberpoUtischenStandpunkt aus beleuchtet werden. Wo und wie sind jüdische (iemeinseliaftsideen verkörpert? t1 in dies zu erläutern, wurden einzelne Hsuptgruppen gebildet mit besondert charakteristischen Bildern, möglichst von jüdischen Künstlern. Dargestellt wird die Familie und der Kult. Hilder von Jugend Minden, von FSrziehnngsstätten. von socialen Hinrichtungen und Sied hingen zeigen jüdisches Gemeinschaftsleben. Fast erscheint es. sls <>l■ es zweiGebiete sind: Gemeinschaft Führer Zu der am 29. August, 9 Uhr in der Synagoge Ohe Jakob, Pfaffendorfer Straße 4, stattfindenden Barmizwah-Feier (m*a -2) unseres Sohnes Bernhard laden ein Empfang 1 ,12—2 Uhr FunkenburgstraBe 25 E. TänZ8r UflfJ FfcM Fedor Krebs und Frau sagen allen Gästen und Freunden bei ihrem Wegzuge von Leipzig ein herzliches Lebewohl Die neueröffnete Verkaufsstelle „Landwirtschaftlicher Hausfrauenvereine" OerberstraBe 3, Ecke BlUcherplatz / Fernruf 11976 liefert Ihnen Unmittelbar V0H1 ErZeiiger frisch u.preiswert la Butter hausbackenes Roggenbrot Gemüse Mltcn Geflügel (lebend und Obst Quark geschlachtet) Obstsäfte Käse hausschlachtene Marmeladen Eier Wurstwaren Bienenhonig | Zu den Feler<at|en wird Neuanfertigung, Xnderung, Aufarbeitung i gebraucht. Ich bitte die verehr), iüd. Kundschaft, mich wieder mit Arbeit zu unier nützen, die gut, schnell und preiswert ausgeführt wird. Zimmermann, Eberhardstraße 7 BiOX-ULTRA-ZAHNPASTA Ist die rtthtlfle, sie mntht d Uihnm blendend welfi und b »ettlgl Mundfjerudi. sprtlst rn< Ist htxttkonten'rtert, daher x/f samer. Max Elb, A.~<i. I)res<t>