Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1931-04-17 · 16 (17.4.1931) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
7 (1931)
Issue
16 (17.4.1931)
Date
1931-04-17
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/4876568-5968779-5969243--3862-4878227
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

7. April 1031 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 0 99 Jüdischer Frauenbund / Ortsgruppe Leipzig / Gruppe der Berufstätigen Donnerstag, den 23. April, abends 20,30 Uhr, im Saal des Jugendheims, Elsterstraße 7: Herr Dr. K. Soloweetschik, Lichtbildervortrag: Hygiene des täglichen Lebens" Unkostenbeitrag 25 Pfg. Gäste, auch Herren, willkommen! Mas ..Sanatorium Kmser Heilquelle", in Heini mit ritueller Verpflegung für minderbemittelte jü- [liscbe Patienten (tätlicher Pensionspreis S UM. Mal und September 1,50 HM) wird Anfang Mal wieder eröffnet. Mögliche) frühzeitige Anineldung (Rückporto!) an den Vorsitzenden San.-Rat Dr. Nehab, Bad I ms. l'ersonenstandsnachrichten B a r m i z w a : Ronnabend, 25. April 1981, Horst Pergamenter, Sohn des Herrn Jean Pergamenter und Frau Martha neb. Hartmann, Sedanatr. la, in der Gemeindesynagoge. Sonnabend, den 25. April WM Manfred AbugOW, Sohn des Herrn Noah AbugOW und Frau Ksther neb. Buslik, (iuslav-Adolf-Str. 27, in der K7.-Chniin-Synuf*ogc. Austritte aus der israelitisrlien IteliKinnsgcsellschaft (nach geltendem sächsischen Recht bedeutet der Austritt aus der israelitischen Religionsgesellschaft den Austritt aus dem Judentum) : Muses Klausner, Löhrstr.22. Frau Klly Präger geb. Roeken, Gerberatr. 18, Mnrcus Hörsner, Guatav-Adolf-Str.25. Klirhard Meyerstein, Jfigorstr. 2. Neue Bücher 75, Jahrgang der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Mit Ihren nenencbieneiien rTebruarheft tritt die Monatsschrift für Geaehiehta und Wissenschaft dei Judentum in den 7.">. Jahrgang «'in. V ' im sie sich als einaige unter den zahlreichen deutschen Zeitschriften Jl disch-wissenschsftlichen Inhalt! zu erhalten gewuftt hat. so verdankte dies dem Umstände, dnU sie für den (ielehrten und nicht nur für di ii jüdischen Gelehrten — unentbehrllclna Rttstaeug liefert, mglelcb II er zahlreirhe Beitrage enthält, ilie <l:is Interesse weitester Leserkreise ' inspruchen können. Uns neue lieft zeigt, wie glücklich die Zeitschrift tuch im neuen Jahre dieser ihrer Doppelaufgabe Rechnung zu tragen Vii'iü. Ks beRiunt in ihm eine Aufsalzreihe Uber das jüdische S Ii u l w esen in alle n I. ä u d e r u d e r Welt; den eisten fsatz, der die jüdischen höheren Schulen in Deutschland behandelt. Ii ' Herr Gymnasialprofcssor Dr. Fürst (.'«'liefert, Weitete Aufaltaa über jüdische Schulwesen in anderen Ländern aus der Hand gründlicher H hkenner folgen. Ferner bringt das Heft einen Deberblick über neue I r I e h ii ii B n zur Geschichte der j U d i s c h e n Kunst •in Thema, dessen llcdcutung, wie die Gründung zahlreicher jüdischer ► leumsvsrelns zeigt, auch der Nichtfachmann m schätzen weift, Belbatliiiidlich enthält das Heft auch lieiträge, die nur für den (Ielehrten i nullit sind, wie die Untersuchungen des Rabbiners und Universitätsi'.ssors Herzog zur Geschichte <ler Juden In Btelermark. Aber der ' i .so gediegene Wie gemeinverständliche ltcricht des Berliner Rabbiners I Max Wiener über u e u o Schrift e n l u r BlbelforS e Ii u n g V STATT KARTEN! Mlen Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir nur lui diesem Wege die ergebene Mitteilung, daß die Barmizwah unseres Sohnes Manfred I, G. w. Sonnabend, den 25. April 1931, 8. Ijar, vormittags 9 Uhr In derEz-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Straße stattfinden wird. Anschließend Kiddusch in unserer Wohnung. Gustav-Adolf-Straße27,1 r. NOAH ABUGOW UND FRAU wendet sich an weiteste Kreise; gleiches eilt von den Beiträgen surBibelerklärung, welche Doaent Dr. Topcsyner und Professor Heinrich Lowy beisteuern. — lettterer mit sehr lehrreichen Ausblicken auf die Geschichte jüdischer Sitten und B r 1 U C h e. Wie wir hören, ist auch für die nächsten Hefte eine Reihe gemeinverständlicher lieiträge bereits zugesagt, Inabesondere auf den Gebieten der jüdischen Homiletik und Pädagogik, sowie der alljährliche Bammelbericht Uber Neuerscheinungen auf dein Gebiete der schönen Literatur. (Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellschaft zur Forderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von M. in.-- an diese Gesellschaft [Postscheckkonto Paul Veit Simon, Berlin 7080] «der an einen der Vertrauensmänner sendet, welche in jedem lieft der Monatsschrift aufgezählt sind.) Kine jüdische Monatsschrift. Seit Oktober 1980 erscheint Der junge Jude, die frühere Zweimonatsschrift der zionistisch-sozialistischen Jugend in Deutschland, Tschechoslowakei und Oesterreich als Monatsschrift. Mit dein Jahre 1S131 beginnt Der junge Jude seinen 4. Jahrgang. Die :i Jahre, auf die er zurückblicken kann, waren für Ihn Jahre der Entwicklung, aber auch schon Jahre des Erfolges und der Anerkennung. Weit über die drei genannten Länder hinaus, bis hinüber nach Palästina, hat sich Der junge Jude einen treuen Leserkreis geschaffen. Der Junge Jude hat sich nicht damit begnügt, in seinen Blättern den beschränkten l'robleiiikreis, etwa des zionistischen .1 iigeiidführers, zu behandeln, sondern versuchte, von der Warte des jungen Menschen aus. alle Erscheinungen des jüdischen und sozialistischen Lebens dar/u stellen. Insbesondere hat er es sich zur Aufgabe gemacht, und in den ."I Jahren seines Hestehelis unablässig danach gestrebt, die Annäherung an das lebendige PallStina seinen Lesern zu vermitteln. Durch die Mit arbeit vonJugeudführeru aus allen Lagern der jüdischen Jugendbewegung, von führenden Genossen aus den Arbeitersiedungen Palästinas und von geistigen Führern des deutschen Judentums hat Der junge Jude auch seinen zahlreichen Lesern auUerhalb der Jugend Wesentliches und Neues sagen können. Aus dei Reihe di r bisherigen Mitarbeiter seien nur die folgenden genannt: David Ben Gurion. Dr. Siegfried Hemfeld, Gh. N. Blslik, Kurt Blumenfeld, Martin Buber, Jaakow Fichmann. Dr. Gustav Krojanker, Dr. Max Mayer, Fritz Naphtali, Bahnen Rubaschow, M. M. Dsslschkin, Bmil Vaudervelde. Was Der junge Jude in den II Jahren seines Bestehens begonnen hat. verspricht er auch in Zukunft /u halten. Kr will sich bestreben, das Organ zu sein, in dem der junge Mensch Antwort auf seine Probleme, Anregungen für die geistige Arbeit und einen Führer in dieser Sachen und wirrnisreichen Zeit findet. Bestellungen nimmt die Geschäftsstelle der Zeitschrift ..Der junge Jude", Berlin W Mi Melnekl Itr, 10, entgegen. Für Leipzig: Heth-Gbaluz. Leipzig C 1, Windinühlcnstr. 30. H. L Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland. I'hilo-Verlap, Berlin. 4. lieft. 1981. (Jahresabonnement M. 10.-. Einzelheit M. 2">). Die ltechtsgeschichtc der Juden war bisher fast ausschlieUlich in Hinblick auf die Emanzipation Gegenstand wissenschaftlicher Erörterung. Die Rechtsverhältnisse der Juden vor dieser Zeit, über die eine ungeahnte Fülle wichtigsten und Sufschlufireichsten Materials vorliegt. r L Lotti Neugut Leipzig grüßen Nathan Bibelmann Berlin ils Verlobte 1 J Rosel Vogelhut Siegfried Pauker Verlobte Leipzig Sonneberg

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.