Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 14 (3.4.1931)
- Date
- 1931-04-03
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile Ii UEMB1NDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSOEMEINDE ZU LEIPZIG Nummer 11 Für Pessach CMIC Lux-Springkamera DM OC _ für Rollfilm 6x9......... Illfl JUi HÖH & HAHNE, LEIPZIG C1 KATHARINEN¬ STRASSE 16 Ich habe mich in Leipzig als Rechtsanwalt niedergelassen. Mein Büro befindet lieh C1, Katharinenstraße 61 (gegenüber Meßamt) l-'ernspr.: 2946;. Sprechzeit: 4 6 nachm. außer Sonnabends oder nach Vereinbarung. Rechtsanwalt Bernhard Berkowitz erwartete, daß daraufhin im Familieublntl eine diesen Unterlagen enl sprechende Berichtigung erfolgen würde, In der Nummer vom 26. Februar brachte nun auch das Familieublntl im „Sprechsaal" einen kur- «en Hinweis, der versuchen sollte, das Versäumte nachzuholen. Ab jtesi In n davon, dati auch er verbrfiml war mit erheblichen Einschränkungen, unternahm er auch nicht den geringsten Versuch, das, worauf es ankam, zu erzielen: es g,ali ja. den Bindruck zu verwischen, all d) die Leistung des deutschen, liberalen Teile» fflr die Gemeinde völlig bedeutungslos sei, Dil'» vernnlnßte Rabbiner Cohn, sich mit dem Verlegei de» Familienblattes direkt in Verbindung zu setzen und von ihm eine Erklärung darüber zu fordern, in welch) 1 Weise di< Veröffentlichung einer völlig schiefen Darstellung ausgeglichen »iid.-Ii sollte. Die eingehend begründete briefliche Auseinandersetzung hat insofern zu keinem Ergebnis geführt, als da- Israelitische Familienblatl sich nicht dazu entschließen konnte, im Rahmen dessen, was in dem ersten Artikel gesagt war. unzweideutig dem deutschen, liberalen Teil der Gemeinde gerecht zu werden. Unabhängig von den Schritten des Gemeindetabbiners Cohn halte auch Gemeinderabbiner Dr. Goldmann sich an den Verlag gewandt und als Folgerung auder in Erscheinung getretenen Haltung des Familienblatte; mit Worieu scharfer Mißbilligung das Blatt abbestellt, und. aleine unbefriedigende Erklärung de- Verlages auch an ihn erfolgte, -eine frühere Mißbilligung wiederholt ausgedrückt. In der Nummei vom 19. März veröffentlichte nun da- Familienblatl in die-ei Angelegenheil unt< r der Ueberschrifl ..Mein Leipzig lob" a h mir" ei neu! einen Aufsatz, in dem ei in einer über alle- Mall hinausgehenden Schärfe gegen die von den beiden liberalen Geineinderabbinern unternommenen Schritte ankämpft, Wir übergeben da- Urteil über da- Vorgehen des Israelitischen Familienblattes getrost unseren Lesern. Jeder Gerechtdenkende wird die Empörung begreifen, die über die Haltung des Blattes entstehen mußte. * Den vorstehenden Ausführungen mochte ich noch ein persönliches Wort hinzufügen. Die Leitung de- Hamburger Israelitischen Familien blatten hat in etwas ungewöhnlicher Weise den Versuch gemacht, durch Vi röffentlichung von privaten Mitteilungen v» n meiner Seile bei ihrem Leserkreise Mißstimmungen gegen mich zu erregen und so die Aufmerksamkeit von ihrem ganz merkwürdigen Verhalten abtv lenken. Es dürfte ihr dafreilich nicht gelingen. Wenn sie im Eifer de- Gefechts über die durch da- Sprachgeseti gesogenen Grenzen hinausgeschossen i-t und mich »0 schwer beleidigt hat. daß eine strafrechtliche Verfolgung am Platze wäre, will ich diese Konsequenz nicht ziehen, um nicht die Angelegenheil auch noch vor das Gericht zu bringen. Dagegen mochte ich hervorgehoben haben und jeder, der sich mit den Dingen beschäftigt hat. wird mein Urteil bestätigen daß sieh an der von mir eingenommenen Heilung auch nicht das (je ringste ändern kann. Dies zum Ausdruck zu bringen und ebenso für die vielen Zuschriften zu danken, welche der Empörung über das Familienblatl Ausdruck geben und meine Stellungnahme billigen, ist der Zweck dieser /.eilen. Dr. Felix Goldmann. Amtliche Bekanntmachungen Oeffentlichc Vorträge. Am Sonntag, dem 12. April 1931, 17 Uhr, wird Herr Gemeinde rabbiner Dr. G 01 d m a n n in der I lemeindesynagoge, (lottschedstr. 28, seine Vortragsreihe: Was ist der Talmud? mit einem Vortrag übe das Thema: A ng r i I I e a 11 I d e n T a I in 11 tl 11 11 d i Ii r e W i d e r legu 11 g, abschließen. Der Vortrag beginnt pünktlich zur angesetzte! /.eil. Jedermann ist herzlich willkommen. Leipzig, den '_Ni. März. 1981. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Ilciriiiu de» Unterrichts in der l{eliirioii»»chule I. Der Unterricht für das neue Schuljahr beginnt: a) in der Hauptschule am Mittwoch. 15, April 1931, nachmittag* ä Uhr, im Schulgebäude der 32. Volkschule, Yoriutr. 'l—l. b| in der Ost schule am Montag, 13. April 1931, nachmittags 3 flu im Schulgebäude der 10, Volksschule, Täubchenweg c) in der Südschule am Montag, 18, April 1981, nachmittags 5 Uhr. im Schulgcbäude der Goetheschule am Schletterplatz, di in der West schule am Dienstag. II. April 1931, nachmittag» 3 Uhr, im Schulgeb. d. IT. Volksschule, Elisabeth-Allee24/2« D i e a II g e g e b e 11 e 11 /.eilen s i II d p Ü II k tl I C Ii e i 11 / u ha 11 e n. Du' Schüler und Schülerinnen des Fortbildungsunterrichts vei sammeln sich am Mittwoch. 15. April 1931, nachmittags 5 Uhr, p ü n k 1 I i <• h im König-Albert-Gymnasiuui, Parthenstr. 1. Neuanmeldungen können zu den obengenannten Zeilen noch enl gegengenommen werden. Leipzig, am 90. März. 1981. Der Direktor. Rabbiner Dr. Goldmann. Iti'Ciiin de» Unterrichts in der Keliiciollssrliiilr II. Der Religionsunterricht für das neue Schuljahr beginn! am M01 lag. 18, April 1931, im Gebäude der Höheren Israelitischen Schul' Gustav-Adolf-Straße 7. um 9% Uhr nachmittags. Die Schüler und Schülerinnen des Fortbildungsunterrichts vei sammeln sich am Montag, 18. April 1931, im Gebäude der Höhen Israelitischen Schule, Gustav-Adolf-Schule 7. um 1 Uhr nachmittags Neuanmeldungen können zu den qbengannten Zeiten noch ei gegengenommen werden. Leipzig, am :t<». März 1931. Der Direktor. Rabbiner Dr. Carlebach Aus dem Gemeindeamt Perseieastandsaaehriektea T r a u 11 11 g e 11 : Donnerstag. 26. März: Fräulein Soasia Uba Witensohn, Glataystr. mit Herrn Elias Sluczak, Nordatr. '">. Sonntag, 29. März: Fräulein Maria Sternreich, Gießendr, <iü. mit Hei Bernhard Max Freier. MOnzgasse ■!. Fanni Grünebaum Max Goldenthal 11 .ord'.lr. LEA KATZ JOSEF ZUCKER VERLOBTE Leipzig, im Mar/ 1931 '• gelier SMnwag 4!> PfaHtnctorlw simB.- (Konisch*'s föiumw <w jedem 3est!