Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 7 (1931)
- Issue
- 11 (13.3.1931)
- Date
- 1931-03-13
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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i:t. Mär/. 1931 OEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCIIKN RBLIOIONSQBMEINDE ZU LEIPZIG Seite .") JÜDISCHER FRAUENBUND / ORTSGRUPPE LEIPZIG Montag, den 16. März, abends 8,15 Uhr, im Hotel Hauffe 5 Kurzreferate über das Thema „Freuden und Leiden des Berufslebens" Referentinnen: Frau Dora Ury: Die Frau im kaufmännischen Beruf / Fräulein v.d. Walde: Kindergärtnerin, Hortnerin, Jugendleiterin / Fräulein Lichenhein, Magdeburg: Sozialbeamtin / Fräulein Martha Frank: Gymnastiklehrerin u. Masseurin / Fräulein Assessor Edith Schless: Die Akademikerin. Es wird um zahlreiche Beteiligung weitester Kreise gebeten. Besondere Einladungen ergehen nicht. — Zur Deckung der Unkosten wird um einen freiwilligen kleinen Kostenbeitrag höfl. gebeten. eines Abende können selbstverständlich nur einselne, willkürlich lerausgegrittene Berufsiweige behandelt werden, aber wenn genügend Interesse vorhanden Ist, werden derartige orientierende Abende v\icdcrholt. Ks wäre im Interesse unserer Jugend außerordentlich wünschenswert, wenn au dem Abend rech! viele im Beruf stellende denschen verschiedenster Berufsiweige, sowohl Frauen, als auch dünner, teilnehmen würden. Ks würde dadurch der Jugend ein möglichsl vielseitiges Itihl gegeben werden können und die Möglichkeit, sich von sachkundigen Menschen beraten lassen zu können, stark erweitert werden. Ocffrntlirhrr Vortrug in der Geueindesynagege. Am Sonntag, dem 8. MBit, Iiielt Herr Rabbiner Dr. (ioldmann len ersten seiner augekündigten drei Vorträge über den Talmud. Dieser erste Vortrag, über dessen Inhalt hier nicht berichtet werden kann, behandelte die Entstehung des Talmud. Die Veranstaltung war Uber Erwarten stark besucht und halte sichtlich aulterordenllicli rotten Krfolg. Das Erdgeschoß der Synagoge war fast bis auf den leisten Platt besetzt. Besonders erfreulich war, daß Nichtjuden in fast ebenso großer Anzahl vertreten waren wie unsere (icmciudcmitgliciler. Die Ausführungen des Redners fanden die angespannteste Aufmerksamkeit aller Zuhörer und, wie sich nachher ergab, größtes Loh. Ks ist zu wünschen, daß die beiden folgenden Vortrag« ebenso gut »sucht werden wie dieser erste, dann werden sie zweifellos eine lUßerordentlich segensreiche Wirkung, insbesondere nach der Richtung der Aufklärung der NichtJuden, haben. Der nächste Vortrag Andel am 29. März 1981 statt. '■roUer Krlttlg einer Leipziger Künstlerin. Frau Toni KalbcTIalbcrstaiu. durch ihre hervorragende Kunst Is Hezitatorin, besonders auf dem Gebiete des Melodramas weithin Utunlichst bekannt, hat jüngst wiederum in Berlin mit der von ihr " glücklich vertretenen Kun-I einen neuen großen Erfolg verzeichnen dürfen. Hei einer Aufführung von Byrons dramatischem Gedicht ...Manfred", bei der die Musik von Robert Schumann durch das Berliner Symphonie-Orchester zu Gehör kam. hat die Künstlerin die Verse gesprochen, l'eber den Verlaul des Abends entnehmen wir der Abendausgabe der „Neuen Freien Presse" vom 4. März folgenden Bericht: ..Die Musik des großen deutschen Romantikers öffnet den Versen des großen englischen Romantikers, die vielleicht im einseinem einem heutigen Publikum nicht immer verständlich sein mögen, den Weg zu dem Herzen des Hörers. Die Berliner „Manfred"-Aufführung brachte denn auch einen starken Kindruck hervor. Die Verse sprach Frau Toni II a Ibe- II a 1 h e r s t a Dl. Sie isl eine vortreffliche Hezitatorin, verfügt über eine S|ireehtechnik, die man mancher Berliner gefeierten Schauspielerin wünschen möchte, und versteht die schwierige Kunst, zum Orchester, und die besonders schwierige Kunst, zum Orchester Robert Schumanns zu sprechen. Frau Halbe-Halberstam trug Byrons Verse auswendig vor. und der Ausdruck, den sie ihnen gab. zeigte, daß sie in ihren (ieist eingedrungen war. Der Beifall war groß. Die Hezitatorin mußte mehrmaligen Hervorrufen Folge leisten." Amtliche Bekanntmachungen der israelitischen Religionsgcmeinde tu Lcipiig Oeffeiitlii-her Vortrag. Der für Sonntag. 15. März 1981, "> Uhr nachmittags, angesetzte Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Goldmann in der Gemeindesynagoge über das Thema: „D e r Inhalt d e - Tal m U d". Rudel erst am Sonntag. 29. Mir« 1981, zur gleichen Stunde und am gleichen Ort statt. Leipzig, den it. März 1981. Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipsig. Zwei koschere Pflanzenfette ... so sparsam, so bequem! Tomor, hergestellt unter Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Rabbiner Dr. Wolf, ist reinste Mandel milch-Margarine! Sie können sie als Brotaufstrich unter Fleischbelag verwenden und für Kuchen und Torten, die Sie unmittelbar nach der Mahlzeit reichen wollen. Tomor enthält keine tierischen Fette und darf daher zu allen Speisen ohne Unterschied gebraucht werden. Palmin koscher besteht zu vollen 100°/0 aus reinem Cocosfett. Beim Kochen, Braten, Backen —immer freuen Sie sich über seine Ausgiebigkeit und seinen reinen Geschmack. Palmin koscher enthält keinen Tropfen Wasser — es spritzt daher nicht aus der Pfanne, das ganze verwendete Quantum wird voll ausgenützt. Und dabei ist Palmin koscher so leicht verdaulich, daß es selbst dem empfindlichsten Magen gut bekommt. TOMOR nn PALMIN für die rituelle Küche (Fleischig und milchig zu gebrauchen! TPK2—III