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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1930-09-05 · 36 (5.9.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
6 (1930)
Issue
36 (5.9.1930)
Date
1930-09-05
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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September 1030 (IISMEINDEBLATT DER ISHAELITISCHEN RELIGIONSQEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 7 i Brillanten * Goldu. Silberwaren * Uhren^j Tafelbestecke Trauringe \ in cchl Silber u. IHler Auflage in allen Golilqualitatcn B I O E N E FABRIKATION j S. ERLBAUM © CO. * JUWELIERE Reichsstraße 18/20 Gegründet 1911 j Bequeme TEILZAHLUNG ohne Preiserhöhung gestattet \ 1804, das er an den Rat iu Lelpsig richtet, bittet er darum, eine GarkUche für die polniaehen Juden errichten iu dürfen. Kr tagt in demselben, dafi er Lehrer der Brodyer Schult' und Schamesch in Leiptig sei. Pick wohnte im „Goldenen Bing'"') auf der Nikolaistraße. In einem weiteren Schreiben an tlt-n Rat vom .lalire 1805 lagt er, dafl er zur Zeit bereiti 70 Jahre alt sei, und seit 42 Jahren Schuldiener der Brodyer Schul« wäre. Er käme iu jeder Messe mit nach Leiptig, um hier seine Schuldienste verrichten zu können, seine Gattin und Tochter aber versorgten die .ludenküehe. Er hatte auch in den Naumhuruer Messen eine Rrodyer Schule gegründet. Erst im Jahre 1810 nahm die Rrodyer Kaufmannschaft das Projekt einer Synagoge wieder auf. Am 14. Oktober desselben Jahres erschienen die Vorsteher der Rrodyer Judenachalt, Jüdel Riesel und laroh Margulies nebst ihrem Kantor Michael Cohen vor dem Rate und baten um Vorlegung der bisher in tler Synagogensaehe ergangenen Akten. Anschließend gaben sie dem Ratsschreiher IU Protokoll, „dal! allerdings nach dein grofien Brandschaden, welcher die Stadl Hrody betroffen, diese Angelegenheit ins Stocken geralhen sey. Allein nun, da alles, und zwar weit schöner als vorher, wieder aufgebauet sey, die Judenschaft zu Brody sich doppelt verstärkt habe, und in weit trequenter Anzahl die Leipziger Messen besuche, gehe auch der gemeinschaftliche Wunsch dahin, die im I I I Erledigen Sie letzt schon Ihre Einkäufe bei Buchhandlung H.W. Kaufmann Brühl 8 I I I Jahre 1H0II gesuchte Anlegung einer Schule zur Haltung ihres Gottesdienstes bey Messensseiten baldmöglichst iu Ausführung gebracht zu sehen. Ihrer Meynung nach werde sich die von ihnen vorgeschlagene RoflmOhle zu diesem Behüte am besten schicken, und wenn E. E. Hchw. Rath*) die Gütigkeil haben sollte, die ganze Einrichtung tu ubernehmen, so werde die Judenschaft... willig und bereit seyn, einen jährlichen Zins nach Prozenten zu bewilligen, und diesfalls auf das Handelshaus Reichenbach & Comp, allhler dergestaltige Anweisung zu geben, dafi solche von Zeit zu Zelt gehörig berichtiget werden sollte." Der Senat aber lehnte ab und teilte den Vorstehern der Brodyer Synagoge mit, dal.i sich der Leipziger Kai zu keinem Vorschusse iu irgend einer Weise verstehen könne. Damit fällt das so hoffnungsvoll begonnene Projekt. Die kommenden Jahre bringen eine vermehrte Ansässigmachung jüdisch-polnischer Grofikaufleute in Leipzig, auch wurde denselben, wenn sie nicht ansässig werden wollten, als (irossohändler der Aufenthalt für das ga..r.e Jahre genehmigt. Die Bestrebungen auf (iründung einer Gemeindesynagoge in Anlehnung an die Hamburger und Altonaer traten aufierdem mehr in den Vordergrund, und der Einflufi Brodys auf den Leipziger Handel begann langsam aber sicher zu sinken.;ii Heute Nikolaistrafte IL «i l'.in ehrbarer, hochweiser Rat. Amtliche Bekanntmachungen der israelitischen Religionagemeinde tu Leipzig Vii-uabe der Festschrift. Wie zur Zeit von uns angekündigt war, ist anläßlich des Syna- {OgenjubiläuillH eine Festschrift herausgegeben worden. Die von (iemeindemitgliedern bestellten stücke können von Montag, dem s. September, ah im Gemeindeamt, Löhrstr. 10 1, iu den (ieschäflsslunden von 8—IU Uhr in Empfang genommen werden. Da ilie Auflage begrenzt ist. kann an eine Familie nur je 1 Stück verabfolgt werden. Ks sind außerdem noch weitere Stücke in beschränktein Umfange vorhanden, die nach Verteilung der vorbestellten Stücke abgegeben werden. Di,- Zeit der Abgabe dieser Stücke wird durch eine spätere Bekanntmachung zur Kenntnis gebracht werden. L e i pz i g, den '20. August 11)110. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. ErlüsrliPii der Aufsicht über eine Fleischerei. Da die Fleischerei von Rudolf Zellner, Leipzig. GerberstraUe 5, ihren Betrieb eingestellt hat, ist die Aufsicht unseres Rabhinahl über die genannte Fleischerei erloschen. Leipzig, den 1. Sepieniber 1860, Der Vorstand der israelitischen Keligionsgemeinde zu Leipzig. Aus dem Gemeindeamt Personenstandsnarhrichten. G e b u r t e u 11. August 1980 Jacob Kgra und Pauline gel». Greenblatt, Dresdner Str. '25, einen Sohn „Alexander Sigmund". IM. August 1980 Leiser Degen und Anna Clara geb. Zimmermann, Karl-Rothe-Str. lt. eine Tochter „Eveline Gerta". B a r m i z w a Sonnabend. 13, September, Max Silberberg, Sohn des Herrn Simon Silberberg und Frau Sabine geb. Zimmer. Plagwilz. Alte Str. ö. im Bethaus Aurelienstrafie 15, T r a u u n g e u Mittwoch. 10. September, 4 Uhr nachmittags. Fräulein Erna Stadier mit Herrn Alfred Stern. Leipzig. Thomasiusstr. '2(ia, im Hotel Sachsenhof. MAX BF.RGMANN Kesiattet sich, Jic am Sonnabend, den 6. September 1930, vormittags o Uhr in der (iemeindesynagotte, Goitschcdstraßc, stattfindende BARMIZWA-FEIER seines Sohnes VC' A L T B R hierdurch ergebenst anzuzeigen. Leipzig O 27, Naunhuter Straße }J I, im September 1930. Empfang von 12—14 ihr. r vj STATT KARTEN I lT'3 Zu der n->K Sonntag, den 7. September, nachm. 4 Uhr. in der Synagoge Ez-Chajim, Otto-Schill-Straße, stattfindenden TRAUUNG unseres Sohnes ELIAS mit Fräulein BERTHA STEIN laden wir nur hierdurch alle Verwandte, Freunde und Bekannte herzlichst ein. JOSEF WOLF UND FRAU Gneisen austraße 4 BiOX-ULTRA-ZAHNPASTA ist die rUfttige, sie mticitt dff 7Mltne Netuietui weiß umt be seitigt Mundgerudi. spritzt nfcftt, Ist hodikonzentriert, daher spar samer. Max Elb, A.-<;.. Dmdm

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