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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1930-04-04 · 14 (4.4.1930) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
6 (1930)
Issue
14 (4.4.1930)
Date
1930-04-04
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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I. April 1930 QBMBINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seit« Für die Feiertage neue Gardinen, Stores und Übergardinen vom Teppich-^5 Schrödter, LÄ Aus dem Gemeindeamt Petsachverteilung an die von unterer Fürsorge Betreuten Andel am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnentag und Freitag von 9—J411 l'hr Löhrstraße 10, Hof, Erdgeschoß, statt. Israelitische Religionsgemeinde su Leipzig, Don nachstehenden Aufm! dos Moaus-Chitim-Ausschusses veröffentlichen wir mit der herzlichen Bitte an unsere Genieindemitglieder, dem Aufruf die nötige Beachtung iu schenken. Leipzig, den 17. März 1980. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig (! o 1 d s c Ii in i d 1 0 o 111 i e b. MOAUS CHITIM. Wie alljährlich mufi auch in diesem Jahre der Moaus-Chitim- Ausschutt sich an den wohltätigen Sinn unserer Gemeindemitglieder mit der herzlichen Bitte wenden, zur Krfiillunij der besonderen FttnorgepflJcht während der Pessachtage durch Gewihrug reichlicher Spenden beizutragen. Die Zahl der bedürftigen Familien ist unter der Last des wirtschaftlichen Druckes beträchtlich grüßer geworden. Die Anforderungen, die an unsere Hilfstätigkeit gestellt werden, erreichen ein ungewöhnlich hohes Matt. Ks bedarf keiner besonderen Hervorhebung, wie dringlich die Aufgabe ist, die unser Ausschuß alljährlich zu erfüllen hat. Die Pflicht, an den Pessachtagen dem Bedürftigen Massoth zu geben und ihn in die Lage zu versetzen, diese PewtachUge in Dbereinstimmaag mit den alten überlieferten Vorschriften zu begehen, ist in ihrem besonderen Kruste allezeit anerkannt gewesen. Sie soll auch Inmitten unserer Gemeinde in ihrer ganzen Gewichtigkeil erfüllt werden. Dali die Nut in diesen Jahn eile noch nie dagewesene lliilie erreicht hat. ist so bekannt, dalt es darüber keiner weiteren Worte bedarf. In um so größerem Maße muß die freiwillige Hilfstätigkeit einsetzen, zumal die Gemeinde angesichts der beschränkten zur Verfügung stellenden Mittel nicht mehr in dem früheren Malle helfend eingreifen kann. Der Ausschutt hofft, daß der liuf an die (iomoindomitglieder nicht vergeblich erklingen wird, und bittet, in reichlichem Matte S pe n d e n z u ü Ii e r w eise n an: Herrn .1. F elsenstein (Postscheckkonto 550 77). Herrn J, II. Sachs (Postscheckkonto 551 '-'7) und Herrn M. Tager (Postscheckkonto (>"J7 47). Leipzig, den 17. März 1980, Der Hoans-Chitim-AnswknB: J. I!. Sachs (1. Vorsitzender). K. K e s t e n I) a u m ('_'. Vorsitzender), J. F elsenstein (Kassierer). Leopold Lyssow Steckner-Passage / Tel. 29183 empfiehlt Schokoladen von Heller-Kohler Hamann-Lindt Rumpelmayer Silber ström (Schriftführer); Rabbiner Dr. Carlebach, Rabbiner <l. Cohn, Rabbiner Dr. Goldmann, Rabbiner Rogosn i l z k y , Dr. Nobel, A. s c h u m e r. T a g e r. Der Ausschuß ist leider gezwungen mitzuteilen, daß, nachdem der Eingang an Spenden In diesem Jahre sehr unzulänglich, die Zahl der Bedürftigen hingegen besonders gestiegen ist. in diesem Jahre keine Küche eingerichtet werden kann. Es weiden lediglich Geldbeihilten verteilt. Unter Aufsicht des orthodoxen Gemelnderabbinatl stehen [, Ganzjährige Aufsicht: a) Fleischereien: Moses Bild, Gerberstralie 48 50. Moses Frischer, Kordslrutte. 11. (Isias Kuhn, Hofmeisleislratte U. — Sally Lob, Ranstädter Steinweg 7. - Jacob Schußheim, Plauensehe Str. 3—5. Rudolf Zellner, Gerberstraße 5. — Wilhelm Zellner, Nordstraße 18. Das Fleisch soll an demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. Wer das Fleisch durch nichtjüdisches Personal bringen lättt, muß fordern, daß das Paket durch den Sehomer gesiegelt wird. b) G ef 1 Q g 61V6rk a u f: Die vorgenannten Fleischereien. c) Milch und Butter: J. Partfeld. Yorkstratte 9, Erdg. r. - s. Pingelblum, Gerberstraße 4:i, Filiale: LohmUhlgasse, Ecke Kberhardstr. (Wohnung: Nordstr. 24, Erdg. r ), Fernsprech-Nr, 2:14 10. - Chaim Zlpser, Nordstraße 36, Hof (Wohnung: Berliner Str. 18 IV). (Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich als „koscher" gek annsei c h net e n W a r e n.) Weil)käse bei s. Ringelblum. d) Backwaren: Salomon Lotrowski, Berliner Str. 18, — Schmeidler, Ranstädter Steinweg 28—82. Fernsprech-Nr. 25568; Filialen: Ranstädter Steinweg 45 und Nordstraße 20. Für Schokolade besteht keine Aufsicht. e) Speisehäuser: Chmelnitzky, Reichsstraße 22. Manelis, Ratharinenstraße 20. Die vom Restaurant Manelis und vom Pestaurateur <iottlieb ausgeführten Festlichkeiten stehen unter der rituellen Aufsicht unseres orthodoxen Gemelnderabbinats. f) Kolonial W arengeschäfl e stehen während des Jahres nicht unter Aufsicht. Die Verbraucher müssen deshalb selbst prüfen, ob die Waren koscher sind; dies gilt ganz besonders von Bulter. Käse und Keks. II. N u r z ii P e s s a eh st e h en unter Aufsicht: n) Kolonialwarengeschäfte: J. Beer, Reichsstraße 27. - L. Berggrün, Xordslratte 1. F. Berkower. Keilslratte 2. - R. Berliner, Kordstraße 21. E. Diamant, Nordstraße 11. - J. Donath. Petersstraße 16 Die große Etage mit den kleinen Preisen

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