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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-11-26 · 48 (26.11.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
48 (26.11.1926)
Date
1926-11-26
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Nr. 48 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG Seite 5 kommt diese Wirkung? Da gibt es keine minderen Künstler. Selbst die stummen Mitspieler, sonst Statisten, sind Redende. Auch Bewegungen sprechen, ja die Stanheit verleiht dem inneren Vorgang Ausdruck. Diese Kunst ist hier entwickelt, in bewunderungswürdiger Weise gesteigert bis zum Höchsten. Und alle diese Kräfte werden du ch eine hochstehende Regie zusammengefaßt, ineinander veiscrmolzen, eine Einheit. Konnten aber doch eine Einheit nur werden bei so großem Können: innere Glut und Begeisterung für das Tun kommen zusammen mit der Fähigkeit des Mitempfindens, der Grundlage für das Nacherleben, und schaffen so das |wahrhaft Große, das wir bewundern durften. Und wir fragen uns: Wie stark erst mag die Wirkung sein, wenn auch die Dichtung verstanden wird, wenn auch das Ohr Eindrücke vermittelt? — Q. C. Henriette Goldschmidt's Todestag Am Dienstag, dem 23. November, wurde von Schülerinnen des sozialpädagogischen Frauenseminars auf unserem Friedhof am Grabe Henriette Goldschmidts eine Gedenkfeier veranstaltet. Eine Seminaristin sprach Gedenkworte; der Chor sang zwei Lieder, und es wurde namens des Frauenseminars ein Kranz niedergelegt. Amtliehe Bekanntmachungen der Israelitiaohea Religionsgemeinde zu Leipzig In unserer Gemeinde ist die Stelle des Bestattungsordners und stellvertretenden Synagogeninspektors (Schames) zu besetzen. Zufolge der behördlichen Vorschriften haben nur Bewerbungen von Reichsdeut; dien Zweck. Die Bewerbungen sind an das Israelitische Gemeindeamt, Leipzig, Löhrstraße 10, zu richten; es wird gebeten, nur Zeugnisabschriften beizufügen. Leipzig, am 23. November 1926 per Vorstand der Isr. Religionsgemeinde zu Leipzig Aus dem Gemeindeamt Kalendarlum 26. November bis 4. Dezember 1926. — 20.-28. Kislew 5687 1926 Nov. Dez. Kislew 5687 Freitag 26. 20. S mnabend 27. 21. Sabbaih Wajeschew Sonntag 28. 22. Montag 29. 23. Dienstag 30. 24. Mittwoch 1 c 1. n 25. Chanukah Donnerstag O » *" 3 26. Freitag o 5o. n 27. S;nnabend 4. " 28. Sabbath Mikkez Gottesdienste Gemeindesynagoge Sabbathgottesdienst: Freitag, den 26. November, Abendgebet 4,15 Uhr mit Predigt (Rabbiner Cohn); Sonnabend, den 27. November, Morgengebet 9 Uhr, Nadimittagsgebet 4,25 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Cohn); Abendgebet 4 57 Uhr. Wochentags früh 7,30 Uhr, abends 4,15 Uhr. Beginn des Chanukahfestes: Dienstag, 30. Nov., abds. 4,15 Uhr. Voranzeige: Sonnabend, 4. Dez., nachm. 3,15 Uhr, Jugendgottesd. Talmud-Thora-Synagogen Otto Schillstraße 6 u. Keilstraße4 Freitag, 26. November, Abendgebet 4,15 Uhr, nach dem Gebet Schrifterklärung. Sonnabend, 27. November. Morgengebet 8,30 Uhr, Jugendg'ttesdienst 3 Uhr, Mincha4 Ohr, Sabbathausg. 4,57 Uhr. Wladimir Jabotinsky spricht am 1. Dezember (Mittwoch) 8 Uhr im Grossen Saal des Central-Theafers über das Thema: „Was man in Palästina lernt" Karten von 1—3 Maik bei Felber, Brühl, Klemm, Neumarkt, und an der Abendkasse <■ Talmud-Thora Ahawas-Thora, FärberstraBe Sonnabend, den 4. Dez. 1926 (28. Kislew 5687) in den Räumen des Kaufmannischen Vereinshauses, Schulstr. 5 CHANUKAH-FEIER Für angenehmste Unterhaltung ist Sorge getragen. — I lerr Oberkantor P. SPEKTOR wird mit Chor und [leitung eigene und fremde Kompositionen in reichhaltigem Programm daÄeten. - (Für die Tombola frdl. zugedachte Spenden werden bei telefonischem Anruf abgeholt.) (inb t>on 2 lO Mk. ob 28 Dienstag, d.M. Dez. abends 8 Uhr im großen Saale d. ZOO Olowmbcr 3" M>cn bei Stemm, Ooft, Ultboft, «Selber, ptttaMUm, «aujfau» »rütjl u. Z. 0. G. Leipzig der zweite CARUSO d. Wiener Staatsoper o. i\ «AbenbMi«

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