Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 40 (1.10.1926)
- Date
- 1926-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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.Nr. 40 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG Seite 7 Gemeindeamt: Löhrstraßr 10 Fernsprecher 23602. Et' cschoii: Fürsorgeabteilung. Geöffnet: Montag, Dienstag, onnerstag, Freitag von 11—1 Uhr. — Mittwoch und Sonntag iiur für Durchreisende (12—1 Uhr). 1. Stock: Vorstand und Verwaltung. Geöffnet für den allgemeinen Verkehr werktäglich von 9—1 Uhr. Postscheckkonto der G» meinde Nr. 50533 Leipzig. Verwaltungsdirektor: Gustav Katzenstein (Sprechzeit 9—n Uhr). Gemeindevorsteher: Cail Goldschmidt ^zu sprechen nach telef. stellv. Gemeindevorsteher: S. Hodes ^Anmeldung (Nr. 23602) Dezernent d. Fürsorgeabtlg.: S. Gottlieb J in der Mittagszeit. Dezernent für das Finanzwesen: W. ßreslauer. Dezernent für das Kaschrus: S. B. Goldrei. Liberales Rabbinat: Gemeinde Rabbiner: Dr. Felix Goldmann, König Johann-Str. 17, Fem Sprecher Nr. 21667. Sprechstunde 9.30—11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonischer Verständigung auch zu andrer Zeit. Montag und Donnerstag nur in dringenden Fällen. Gemeinde Rabbiner: Gustav Cohn, Löhrstr, 10. Fernsprecher 19641. Sprechstunde 10—11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonische! Verständigung auch zu anderer Zeit. Orthodoxes Rabblnati Gemeinde Rabbiner: Dr. Ephraim Carlebach, Nilrischplatz 1, Fernsprecher Nr. 10225. Sprechstunden 9—10 Uhr vormittags in der Höh. Isr. Schule, Gustav Adolf-Str. 7, 4—5 Uhr nachmittags in der Wohnung. Gemeinde-Dajan: Rabbiner Rogosnitzky, Pfaffendorfer Str, 4 111, Fernsprecher 28276. S| redizeit: Montags, Mittwochs, Donnerstags und Sonntags 9,30—1 Uhr vormittags und 3-6 Uhr nachmittags, Dienstag 8-10 Uhr vormittags und 3-6 Uhr nachmittags, Freitags 8 1 Uhr vormittags; in dringenden Fällen auch außerhalb der Sprechzeit. Friedhofs- und Bestattungswesen (Gemeindefriedhof, Berliner Straße 123) Jeder Sterbefall ist unverzüglich dem Gemeindeamt, wenn diese« geschlossen ist, dem Synagogeninspektor Hermann Isaaksohn, Gottschedstraße 28 (Synagoge), Fernsprecher 11250 zu melden. Sonnabends! und an den israelitischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen. Helft uns, dem Bettelunwesen vor und auf dem Friedhof zu steuern! Verweigert den Bettlern Jede Gabe! Gebt eure Spenden in die Büchsen! ifsiebt des orthodoxen Gemeinderabbinates stehen: a) Fleischereien: S. Ackerfeld, Hofmeisterstraße 6. Moses Bild, Gerberstraße 48-50 Moses Frischef, Nordstraße 11. Sully Lob, Packholstraße 11-13 und Ranstädter Steinweg 7. Schußheim & Stimmer. Plauensche Straße 3-5. Adolt Zellner, Cerberstraße 5. Wilhelm Zellner, Nordstraße 13 Das Fleisch soll an demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. Wer das Fleisch durch nichtjüdisches Personal bringen läßt, muß fordern, daU das Paket durch den Schomer gesiegelt wird. b) Geflügelverkauf: Die vorgenannten Fleischereien. Moses Feuer, Tauchaer Straße 20. Bei Feuer dürfen Teile von Geflügel nur in Gegenwart des Sdioiüei» gekaull weiden. c) Milch und Butter: J. Barthfeld, Yorkstraße 9. S. Ringelblum, Gerberstr. 43. Fil. Lohsaühlgasse, Eck» Eberharattr, (Wohnung Nordstr. 24 pt. r., Fernsnr. 23410) Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich als „Koscher" gekennzeichnete Waren. d) Backwaren: Salomon Lotrowski, Berliner Straße 13. Leopold Schmeidler, Ranstädter Steinweg 38-32. Filialen: Ranstädter Steinweg 45, Nordstraße 36. Selig Scheinowiti, Humholdtstraße 25. Für Schokolade besteht keine AufsichtI t) Speisehäuser: Chmelnitzky, Reichsstraße 22. Gottlieb, Packhofstraße 5. Manelis, Plauensche Passage. f) Gemüse- und Ohstkonserven, Marke „Säkofa", hergestellt von der Sächs. Konservenfabrik A.-G., vorm. Paul Augustin in Leipzig. Einzelverkauf durch die Kolonialwarengeschäfte. Da* Rabbinat trägt die Verantwortung nur dann für da* Kaschnts, wenn auf dem Dosendeckel das Wort noc eingestanzt ist, und die Du»e von einem Papierstreifen umgeben ist, der den Aufdruck trägt: „*W3 Hergestellt unter Rabbinatsaufsicht der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig IM". Auf Dosen, welche Speisen enthalten, die am Pessadifest nicht gegessen werden, wie F.rbsen u. dergl., steh* das Wort riOD nicht. g) Kolonialwaren geschäfte stehen während des Jahres nicht unter Aufsicht. Die Verbraucher müssen deshalb selbst prüfen, ob die Waren koscher sind; dies gilt ganz besonders von Butter, Käse und Kakes Vereinsnachrichten. Rede ktlo n sschluß! Die Vereine usw. werden gebeten, davon Kenntnis zu nehmen, daß technische Notwendigkeiten uns zwingen, die Redaktion jeweils am Dienstag um 10 Uhr vormittags zu schließen. Frauenverein Ruth bittet recht höflich, die ihm zugedachten Jtskor-Spenden an die Vorstandsmitglieder oder auf Postscheckkonto Leipzig 61125 gütigst abführen zu wollen. Agudas Jisroel, Mädchengruppe. Sonnabend, den 25. September und Sonnabend, den 2. Okiober, nachmittags 4,15 5 Uhr, findet ein Schiur aus Mesilas Jeschorim in der Wohnung des Herrn David Steinmarder, Gneisenaustr. 4, statt. Leiter: Herr Steinmarder. Jugendgruppe. Freitag, den 1. Oktober, abends 8 Uhr, gemütliches Beisammensein bei Herrn Steinmarder, Gneisenaustr. 4. Abendheim im Zoo. Nächster Heimabend am Sonnabend, den 2, Oktober im grünen Saal. Beginn 8 Uhr. ©=5=©®===©®==»* l»»r—fft^^THTTigna —TfirT-^ #^s»*B^se*B^s>*B l ERICH ERCK I ^apcllmciftcr £ot)rftr. 13 T ehem. <J\j(ijtcnt ber fllfind>oncr 6fnat»opcr, öcgleiter erfter 6olijt«n | unb langjähriger Xrjcaterbirigont, übernimmt V a vticiMttid i um (*>nrl>ereitung für bio 'ßübno) unb erteilt Unterrid)t in allen muJSÜtl>eoreti)d)en fächern. — — — 6d>ciftlicbc Anfragen erbeten. Q-s^®sfi^<&g^®sf^^ff^&=s^^^S=s^Ssss^) 1 Freiing, den 1. Okiober 1926, 8 Unr ]EM®FFMUMCJ diu PAMORAHA - MÜM^TIiJEMSlPIJElLJE unter der neuen Direktion Rudi Gfadler und Arno Fix