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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-07-23 · 30 (23.7.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
30 (23.7.1926)
Date
1926-07-23
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Nr. 30 OT5MEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIOTON9GEMEINDE. LEIPZIG Seite 7 Nachrichten aus dem Gemeindeamt Zuschriften an die Schrlftleltung In der Zeit vom 25 Juli bis 21. August bitten wir, sämtliche für die Schriftleitung bestimmten Zuschriften an Herrn Gemeinderabbiner Dr. Goldmann, König Johann-Straße 17, zu richten. Die Sdirittleitang Die Uhr von Zur Beachtung! Wir richten an unsere Gemeindcmitglieder die Bitte, im eigenen .nteressr diesem Teil, sowie den amtlichen Bekanntmachungen auf der ■rsten Seite besondere Beachtung zu schenken, da eine Veröffentlichung jnserer Bekanrtr .achungen, soweit nicht die Gemeinde-Satzung anderes -lestimmt, nur r ich im „Gemeindeblatt" erfolgen wird. Gemeindeamt: Löhrstraße 10 Fernsprecher 23602. Kr cschoß: Fürsorgcabteilung. Geöffnet: Montag, Dienstag, onnerstag, Freitag von 11 1 Uhr. — Mittwoch und Sonntag ,iur für Durchreisende (12—1 Uhr). 1. Stock: Vorstand und Verwaltung. Geöffnet für den allgemeinen \ erkelir werktäglich von 9 1 Uhr. Postscheckkonto der Gemeinde Nr. 50533 Leipzig. Verwaltungsdirektor: Gustav Katzenstein (Sprechzeit 9—11 Uhr). Gemeindevorsteher: Carl Guld^chtnidt Iz.u sprechen nach telef. stellv. Gemeinde Vorsteher: S. Hodes [Anmeldung (Nr. 23602) Dezernent d. Fürsorgeahl lg : S. Gottlieb j in der Mittagszeit. Dezernent für das Finanzwesen: W. Breslauer. Dezernent für das Ktsdirus: S. B Goldrei Liberales Rabbinat: I Gemeinde Rabbiner: Dr. Felix Goldmann, König |oh.inn-Str. 17, Fern sprecher Nr. 211)67. Sprechstunde 930 11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonischer \ erstindigung auch zu andrer Zeit. Mon tag und Donnerstag nur in dringenden Fällen, '.rmeinde Rabbiner: Gustav Cohn, l.öhrstr.!0. Fernsprecher 29641. Sprechstunde 10 11 I hr vormittags, nach vorheriger telefonischer Verständigung auch zu anderer Zeit. Orthodoxes Rabbinat: iemeinde Rabbiner: Dr. Ephraim Carlebach, Nikischplatz I, Kernsprecher Nr. 10225. Sprechstunden 9 10 Uhr vormittags in der Höh. Isr. Schule, Gustav Adoll-Str. 7. 4 5 Uhr nachmittags in der Wohnung. iemeinde Dajan: Rabbiner Rogosnltzky, S.ilomonstr. 25 b, Fernsprecher Nr. 10211. Sprechzeit: Montags, Mittwochs. Donnerstags und Sonntags 10 12,30 Uhr vormittags, Dienstags 4—7 Uhr nachmittags, Freitags 10 2 Uhr mittags. Außerhalb der Sprechzeit in der Wohnung (Fernsprecher 28270). Friedhofs- und Bestattungswesen (Gemeindefriedhof, Berliner Straße 123) Jeder Sterbefall ist unverzüglich dem Gemeindeamt, wenn diese*;eschlossen ist, dem Synsgogeninspektor Hermann Isaaksohn, Gott- .chedslraße 28 (Synagoge). Fernsprecher 11250, oder dem stellverretenden Bestattungsordner Baut l'ietrkowski, Lindenau, Henricistr. 40. "ernsprecher 42752, zu melden. Sonnabend:! unrJ «schlössen. den i«T «eliti-chen Keiertauen ist der Friedhof *g£ HERMRMM HORRMRNN PetersstraBa 2 Unter Aufsicht des orthodoxen Gemeinderabbinates stehen: a) Fleischereien: Moses Bild, Gerberstraße 48-50 Moses Frischer, Nordstraße 11. Sally Lob, Packhotstraße 11-13 und Ranstädter Steinweg 7. Adolf Zellner, Gerberstraße 5. Wilhelm ZeHner, Nordstraße 13 Das Fleisch soll an demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. Wer das Fleisch dureb niditjüdisches Personal bringen lä 15t, muß fordern, daß das Paket durch den Sdiomer gesiegelt wird. b) Geflügelverkauf: Die vorgenannten Fleischereien. Moses Feuer, Tauchaer Straße 20. Bei Feuer dürfen Teile von Geflügel nur in Gegenwart des Sdiomers gekauft werden. c) Milch und Butter: J. Harthfeld, Yorkstraße 9. S. Kin^elblum, Gerbersir 43. Fil. Lohmühlgasse, Eick« Kberhardstr. Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich als „Koscher" gekennzeichnete Waren. d) Backwaren: Solomon Lotrowski, Berliner Straße 13. Leopold Schmeidler, Ranstädter Steinweg 28-32. Filialen: Ranstädter Steinweg 45, Nordstraße 26. Selig Scheinowitz, Humboldtstraße 25. Für Schokolade besteht keine AufsichtI e) Speisehäuser: Chmelnitzky, Reichsstraße 22. Gottlieb, PackhofstralJe 5. Manelis, Plauensche Passage. f) Gemüse- und Obstkonserven, Marke „Säkofa", hergestellt von der Sachs. Konservenfabrik A.G., vorm. Paul Augustin in Leipzig. Kinzelverkauf durch die Kolonialwarengeschäfte. Da» Rabbinat trägt die Verantwortung nur dann für das Kaschrus, wenn auf dem Dosendeckel das Wort fros eingestanzt ist, und die Dose von einem Papierstreifen umgeben ist, der den Aufdruck trägt: „"IC'3 Hergestellt unter Rabbinat-aufsicht der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig ")E?3". Auf Dosen, weldie Speisen enthalten, die am Pessachfes» nicht gegessen werden, wie Krbsen u. dergl., steh* das Wort nOB niuit. Kolonial Warengeschäfte stehen während des Jahres nicht unter Aufsicht. Die Verbraucher müssen deshalb selbst prüfen, ob die Waren koscher sinf; dies gilt gant besonders von Butter. Käse und Kakes. 9. 11. 12. 12. 12 Personenstandsnachrichten a) Geburten Juli 1926 Nathan I-eiliger und Perla Malka geb. Wadi. zurzeit Frankturter Str. 22. eine Tochter „Resi Tamara- Juli 1926 Lazar Keidt und Chaja geb. Giücksmann, Berliner Str. 16, einen Sohn „Rafael" Juli 1926 Josef Griinbaum und Esther Bcila geb. Midilewitsch. Lutherstr. 18, eine Toditer „Regina" Juli 1928 Leon Bornstein und Blima geb. Kaufmann, Waldstr. 29, eine Tochter Juli 1928 Osias Kalter und Glara geb. Hilsenrath, Ptafiendorfer Mr. 21, einen Sohn „Herbert" b) Trauungen Am Freitag, dem 23. juii i»26, 4 Uhr nauiniinags. Herr Kisig Kling Dali Fräulein Sabine Springer, in der Wohnung Kberhardstr. 8 c) Todesfälle 14. Juli 1920 Rosa Braude, Funkenburgstr. 14 Austritte aus dem Judentum 19. Juni 1920 Dr. med. dent. Michael Herbert Marcus, Kaiser Wilhelm- Straße 5 Zur Aufklärung! Frau Rabbiner Waltuch und Familie legen Wert darauf, bekanntzugeben, daß der aus dem Judentum ausgetretene Siegmund Waltudi in keinem Verwandschaftsverhältnis zu ihnen steht.

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