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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-06-25 · 26 (25.6.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
26 (25.6.1926)
Date
1926-06-25
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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t 26 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RF.L IG1ONSGEMETNDE, LEIPZIG Seite 5 r. ■ ■ ZI';< K< jes gen Kr B. w;i de. bei -l St. we an hie roffizier der Landwehr Maximilian Katz, Uber den gce Angaben vorliegen. Er war geboien am 24. 8. 1840 fost in Oberschlesien, diente heim 8 Infantetieregiment i)7, hat auch dort den Krieg 1*66 und die Schlacht bei :grätz mitgemacht. — Von Kriegsteilnehmern, welche nicht?ur Zeit des Kriewohl aber in späteren |ahien in Leipzig lebten, werdrn int: Jos>ef Apfel, dir auch Inhaber des Eis rnen /es 2. Klasse war, und Si gmund Lilienfeld. Zu den Verwundeten ist noch hinzuzufügen: Leo Jach, welcher damals jung' r Student der Medizin Lr starb vor nicht allzulanger Zei in Wiesbaden, i acher im Kriege 1914-18 den Rang eines Obers'absar/tes ulet hatte. initial wird man die Geschieh e der l eipziger Juden i'ten und es witd von größter Wichtigken sein, histori- Notizen von dieser Art zu simmein. Ich bitte;dle, he irgend etwas über die Beeiligung Li ipziger Juden len Kriegen des vergangenen Jahrhunderts wissen, mir »n Kenntnis zu geben. Dr. Felix Qoldmann Tagung der sächsischen israelitischen Lehrer in Leipzig Die Umwandlung des „Sächsischen Israelitischen Gemeindeverhandes" in eine Religionsgesellschait im Sinne des Artikels 137 der Reichsverfassung und die bald zu erwartende kirchengesetzliche Gleidistellung des sädisischen Judentums mit den christlichen Konfessionen wird den Aulgabenbereich und die Bedeutung des „Gemeindeverbandes" außerordentlich steigern. Entsprechend den meisten übrigen deutschen Ländern wollen nunmehr auch in Sachsen die Vertreter der religiösen Wissensdialt, der jüdischen Erziehung und der jüdischen Seelsorge Gelegenheit haben, hei Beratungen und Beschlüssen, die Gegenstände ihrer Gebiete betreffen, ihre Meinung und ihre Stimme zur (ieltung zu bringen. Während die Rabbiner Sachsens seit einiger Zeit je einen Vertreter in den Vorstand und den Ausschuß des „Sächsischen Isr. Gemeindeverbandes" abgeordnet haben, «raren die I ehrer bisher nicht vertreten; es fehlte allerdings noch an der Organisation, welche die sächsische jüdische Lehrerschaft möglichst vollzählig und selbständig umfaßte. Diese zu - Ifen, waren am 20 d. M. die israelitischen Lehrer im Frei- 31 II Sadisen in den Räumen der gastfreundlichen Leipzig Loge inmengekommen. Von den etwa 25 in Frage kommenden Lehrpersonen waren 20 erschienen und zwei weitere hatte im voraus ihr Einverständnis mit den Mehrheitsbeschlüssen e lärt — Die Herren Gemeindevorsteher Gold- 6 unidt, Schuldezernent Hodes, Gemeinderabbi er Cohn und der Präsident der Leipzig-Loge, H rr Dr. Spitz, wohnten den Verhandlungen bei und wtdm len der Versammlung freundlichste Begrüßungsworte. Die Herren Gemeinderabbiner Dr. Goldmann und Dr. Carlebach ha en sich entschuldigen lassen. — Unter dem Vorsitz von I' diger Ileimann-Blauen entwickelte sich eine sehr le ifte Aussprache Uber die Frage, ob die zu gründende Verei . ung als Untergruppe des Mitteldeutschen Lehrcrvcrcins als selbständige freistaatlidi sädisische Gruppe entstehen t 'EISE-LEKTÜRE .'llLlltllllllllllllllllMllllltlllllllllMllillllL.....ltllMIIIII1lll1IIIIIMI>IIMT|-i1llll!lliltri:il4IM.IIIItlMtlinllllllllMlllUlillliiilllllIl bekommen Sie zu billigen Preisen bei: M. W. Kaufmann Buchhandlung Brühl 8. solle. Diese Frage hatte insofern grundsätzliche Bedeutung, als für einen Eintritt in eine Untergruppe des mitteldeutschen Vereins bei den Verlretern der orthodoxen Richtung wesentliche Bedenken bestanden. Sdiücßfidi dran», die Ansicht durch, daß im Standesinteresse die möglichst einheitliche Zusammenfassung der sädisischen Lehrer vorzuziehen sei und daß jedem die weitere Zugehörigkeit zum Verein isr I ehrer Mitteldeutschlands neben seiner Mitgliedschaft in der süchsisrhen Vereinigung unbenommen bleibe. Die Koi stituierung der ..Sächsischen israelitisdien Lehrervereinigung" wurde hierauf einstimmig besdilossen. Ls wurden gewählt: zum l Vorsitzenden Heimann- Plauen, zum 2. Vorsitzenden Jaffe - Leipzig, zum Schriftführer Wormser-Plauen, zum Kassierer Dr. Strauß - Leipzig. Ferner wurde eine Statutenkommission eingesetzt, die in absehbarer Zeit einen Fnlwurf für ein Vereinsstalut vorlegen sjII; sie besteht aus den Herren Lampel Leipzig, Dr Hallemann-Leipzig und Jaffe Leipzig. Bei der Beratung über die an den ,,Sädisischen Isr. Gemeindeverband" zu richtende Eingabe wegen einer Vertretung der Lehrerschalt im Verband gab Herr Gemeindevorsteher Gokischmidi der Versammlung in der wohlmeinendsten Weise den Rat, den Antrag auf einen Sitz im Vorstand ganz fallen zu lassen, um dann den Sitz im Ausschuß, der bei der spröden Mentalität im Gemeindeverband audi nidit leicht dureb/ubringen sei, um so gewisser zu erringen. Trotzdem die Versammlung einhellig die wohlwollende Haltung gerade der Gemeinde Leipzig freudig anerkannte, konnte sie sich nicht entschließen, von ihrer grundsätzlichen Forderung einer völligen Oleichstellung mit den Rabbinern abzugehen. Die vom Vorsitzenden vorgelegte Eingabe fand schließlich die einstimmige Zustimmung der Versammlung. Sie fordert einen Vertreter mit beratender Stimme im Vorstand und einen Vertreter mit beschließender Stimme im Ausschuß des Gemeindeverbandes und begründet die Forderung auf Gleichstellung mit den Rabbinern mit dem Hinweis darauf, daß den Vertretern der israelitisdien Theologie und Seelsorge die Vertreter der israelitischen Erziehung, Pädagogik und Methodik gleichberechtigt gegenübergestellt werden müssen. — Als Vertreter der Lehrer für den Genieindeverband wurden nominiert: Sommerfeld Chemnitz für den Vorstand. Heimann-Plauen für den Ausschuß. — Der sehr vorgerückten Zeit halber mußte das pädagogische Referat von Jaffe-Leipzig abgesetzt werden. Bei dem gemeinsam eingenommenen Mittagsmahl fand die Tagung in den bei aller Gelehrsamkeit redit launigen Trinksprüdien der Herren Heimann-Plauen, Prediger Ludwig-Leipzig, Graf-Leipzig und Dr. Kohn-Leipzig ihren harmonischen Abschluß. Jaffe Verein „Slachnoßaß Aurchim" Laut nachstehender Aufstellung beliefen sidi die Einnahmen des Vereins in der Zeit vom 1. April 1925 bis 28 Februar 1926 (einschließlidi eines Zuschusses der Keligionsgemeinde in Höhe von M 20Ü0) auf M 3797.07, denen an Ausgaben für die gleiche Zeit M 4399.10 gegenüberstehen. Ein n a!itnen (in Mark): Gebr. Ab:-ow 20. I. Abraham 4(J, M. Adier 10, L Ariowitsdi 5, M. Außenberg 10, M. Bild 10, Bamberger & Gl: : 40, Grenitzer & Co. 8, Berggrfln 10, Gebr. Beilin 5, B. Berliner 10, N. Brod iö, E. Diamant i, M, Altenkraul ü!iu, A. Cramberg 20, Carlebach 10, D. Dormann 6. Kremener 20, tisenbruch 20, J. Engländer 10, Fpste n 1, Gebr. Felsenstein 80, Fischer 10, Finn 20, J. Flamm 20, N Flamm 3, P. Gelberg 15, A. Glückin 2.50, Gottfried 5, Goldrei 30, J. L. Hepner 5, H. Hepner 5, S. Ho- GegenSchuppen vHaarausfali nurDnmedSandskif* " irnfffi {ljUMJJ** ' m Dose Nk. Vs B SANDSTftNfCO. G.K&.H UlKJC DlTTBICHUNO 16.

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