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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1926-05-21 · 21 (21.5.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
2 (1926)
Issue
21 (21.5.1926)
Date
1926-05-21
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Seite 4 GEMEINDEBLATT DER ISRAEUTISCT1EN RELIGIQN8GEMEINDE, LEIPZIG 2. Jahrgang 250 Yards Nessel, die aus einer Spende der Verteilungsmittelstelle Sachsen, die für tuberkulöse und tuberkulös gefährdete Kinder gedacht ist, stammen. Aus diesen Stoffen wird bestimmungsgemäß Bettwäsche für Kinderheim, Erholungsheim und Außenfürsorge hergestellt. E. C. Nachrichten aus dem Gemeindeamt Zur Beachtung! Wir richten an unsere Gemeindemitglieder die Bitte, Im eigenen Interesse diesem Teil, sowie den amtlichen Bekanntmachungen auf der ersten Seite besondere Beachtung zu schenken, da eine Veröffentlichung unserer Bekanntmachungen, soweit nicht die Gemeinde-Satjung anderes bestimmt, nur noch im „Gemeindeblatt" erfolgen wird. Gefunden Am 11. d. M. abends zwischen 10 und 11 Uhr ist von einem Mitglied unserer Gemeinde am Hauptbahnhof eine silberne Armbanduhr gefunden worden, die ein hebräisches Zifferblatt hat und auf deren Rückseite ein hebräischer Spruch eingraviert ist. Die Uhr liegt bei dem betreffenden Gemeindemitgliede zur Abholung bereit. Nähere Auskunft erteilt das Gemeindeamt. Berichtigung Wir werden gebeten, darauf hinzuweisen, daß bei der zur Gründung des Reichsverbandes der deutschen Juden am 25. April abgehaltenen Tagung der Sächsische Gemeindeverband durch Herrn Rechtsanwalt Salinger-Üresden (nicht wie irrtümlich in Nr. 18 zu lesen: Rabbiner Salinger) vertreten war; ferner daß zu dem lögliedrigen Ausschuß zur Ausarbeitung eines Verfassungsentwurfs auch ein Mitglied des Sächsischen Gemeindeverbandes gehört. Gemeindeamt i Löhrstraße 10: Fernsprecher 23602. Erdgeschoß: Fürsorgeabteilung. Geöffnet: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 11— 1 Uhr. — Mittwoch und Sonntag nur für Durchreisende (12 —1 Uhr). 1. Stock: Vorstand und Verwaltung. Geöffnet für den allgemeinen Verkehr werktaglich von 9 — 1 Uhr. Postscheckkonto der Gemeinde Nr. 50533 Leipzig. Verwaltungsdirektor: Gustav Katzenstein (Sprechzeit 9—11 Uhr). Gemeindevorsteher: Carl Goldschmidt |zu sprechen nach telef. stellv. Gemeindevorsteher: S. Hodes [Anmeldung (Nr. 23T>02) Dezernent d. Fürsorgcabtlg.: S. Gottlieb j in der Mittagszeit. Dezernent für das Finanzwesen: W. Breslauer. Dezernent für das Kaschrus: S. B. Goldrei. Liberales Rabbinal: Gemeinde Rabbiner: Dr. Felix Goldmann, König Johann-Str. 17, Fern Sprecher Nr. 2i'»67. Sprechstunde 9.30-11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonischer Verständigung auch zu andrer Zeit. Mon tag und Donnerstag nur in dringenden Fällen. Gemeinde Rabbiner: Gustav Cohn, Lührstr. 10, Fernsprecher 29641. Sprechstunde 10 -11 Uhr vormittags, nach vorheriger telefonischer Verständigung auch zu anderer Zeit. Orthodoxes Rabblnati Gemeinde Rabbiner: Dr. Ephraim Carlebach, Nikischplatz 1, Fernsprecher Nr. 10225. Sprechstunden 9 — 10 Uhr voimiii»gs in der Höh. Isr. Schule, Gustav Adolf-Str. 7, 4 5 Uhr nachmittags in der Wohnung. Gemeinde Dajan: Rabbiner Rogosnitzky, Salomonstr. 25 b, Femsprecht» Nr. 10211. Sprechzeit: Montags, Mittwochs, Donnerstag! und Sonntags 10-12.30 Uhr vormittags, Dienstags 4-7 Uhr nachmittags, Freitags 10—2 Uhr mittags. Außerhalb der Sprechzeit in der Wohnung. Friedhofs- und Bestattungswesen (Gemeindefriedhof, Berliner Straße 123) Jeder Sterbefall ist unverzüglich dem Gemeindeamt, wenn diese* geschlossen ist, dem Synagogeninspektor Hermann Isaaksohn, Gott- »chedstraße 28 (Synagoge), Fernsprecher 11250, oder dem »tellvertretenden IJestattung^orüiier Faul Pietrkowski, Lindenau, Henricittr. 40, Fernsprecher 42752, zu melden. Sonnabends) und an den israelitischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen. Unter Aufsicht des orthodoxen Gcmeinderabbinates stehen: sl) Fleischereien: .Moses Bild, Gerberstraße 48-50. Moses Frischer, Nordstraße 1. Sally Lob, Packhotstraße 11-13 ur*d Ranstädter Steinweg 7. Adoll Zcllner, Gerberstraße 5. Wilhelm Zcllner, Nordstraße 13 Das Fleisch soll an demselben Tage, an dem es gekauft wird, koscher gemacht werden. Wer das FUlfkE dureb niditjüdisdtcs Personal bringen läßt, muß fordern, daß das Packet durdi den Sdiumer gesiegelt wird. b) Geflügelverkauf: Die vorgenannten Fleischereien. Moses Feuer, Tauchaer Straße 20. Bei Feuer dürfen Teile von Geflügel nur in Gegenwart des Schomers gekauft werden. e) Milch und Butter: J. Barthteld, Yorkstraße 9. S. Ringelblum, Gerbersir. 43. Fil. Lohmühlgasse, Eck« Kberhardttr. Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aul sieht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich als „Koscher" gekennzeichnete Waren. d) Backwaren: Solomon Lotrowski, Berliner Straße 13. Leopold Schmeidler, Ranstäilter Steinweg 28-32. Filialen: Ranstädter Steinweg 45, Nordstraße 26. Selig Schelnowitz, Humboldtstraße 25. Für Schokolade besteht keine Aufsicht 1 e) Speisehäuser: Chmelnitzky, Reichsstraße 22. Gottlieb, Packhofstraße 5. Manelis, Plauensche Passage. f) Gemüse- und Obstkonserven, Marke „Säkofa", hergestellt von der Sachs. Konservenfabrik A.-G., vorm. Paul Augustin in Leipzig. Einzelverkauf durch die Kolonialw.ircngeschäfte- Da» Rabbinat trägt die V erantwortung nur dann für das Kaschrus, wenn auf dem Doscndcckcl das Wort HDD eingestanzt ist, und die Dose von einem Papierstreifen umgeben ist, der den Aufdruck trägt: „*1IM Hergestellt unter Rabbinat aufsieht der israelitischen Rcligion-.grmeinde zu Leipzig 1573". Auf Dosen, weldie Speisen enthalten, die am Pessachfest nicht gegessen werden, wie Erbsen u. dergl., steh» das Wort riOD nicht. g) Kolonial Warengeschäfte stehen während des Jahres nicht unter Aulsidit. Die Verbraudier müssen deshalb selbst prüfen, ob die Waren kosdier sind; dies gilt ganz besonders von Butter, Käse und Kakes. Neue Bücher Gespräche mit Jjeine. Zum ersten Mal gesammelt und herausgegeben von f H. Hauben. Frankfurt a. M. 1926. Literarisctie Anstalt Rütten de Loiting. Über Heine ist schon viel gesagt worden. Aber ein so ursprüngliches Bild, wie es hier vor uns sich entrollt, sahen wir wohl noch nie. L;s ist wie eine lebende Biographie. Eint Biographie, weil wir den Dichter aut seinem ganzen Wege begleiten; aber eine lebende, nicht trocken besdireibendc, sondern mitten in sein Leben hineinstellende, weil in diesen üesprächer. alles so ganz unmittelbar, ganz ungekürzt vor uns steht, wa:- einer literarischen Darstellung als zu unbedeutend gilt, unt: Albert Frankenberg Tel. 27 128 MarkgratenstraBe IO lel. 27128 Spezial-MaBgeschäft ff. elegante Herrenkleider Nur erstklassige Stoffe Allerbeste Zutaten Individuelle Ausführung Garderobe-Abonnements Anfertigung auch zweckmäßig eingeriditet bei Zugabe des Stoffes

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