Mannheim
Compact Memory

Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1925-11-20 · 10 (20.11.1925) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
1 (1925)
Issue
10 (20.11.1925)
Date
1925-11-20
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/4876568-5968769-5968874--0152-4876685
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

J, 'Jatjrgang, Str. 10 20. HoDember 1025 der Jsteelitischen zliqionggz mzmdtz AmUichzS HdJirkUeHbi^^u . a. Za*. V«r <W/WeverW/««^>^t$ ^*tp$!vf [.ckukp^. %s \ Das Gemeindcblatt erscheint wöchentlich am Freitag. Den Mitgliedern der Roligionsgemrmde wird es unentgeltlich durch die Post rugcstcllt. Bezugspreis für Nichtmitglicder monatlich 60 Pfennige. Anzeigenannahme: W. Teicher. Glockcnstraße U Schiiftlcitung. Gemeinderabbiner Gustav Cohn, Leipzig. Karlstraße 5. :: Für den I rscratenteil: Sicgmund Cohn. Leipzig. Ottostraße 24. :: Druck und Verlag: Druckerei W. Teicher.Leipzig.Glockenstraße 11. Anzeigenpreise: Die 4gespaltene im- Zeile 20Plg. Familien- und kleine Anzeigen 10 Pfg. Umschlagseiten und Textinseratc nach besend. Tar.f. Die?ehri [Heilung übernimmt für die unter dem Namen des Verfassers erscheinenden Beitrüge und d.c Vercinsnachrichten nur die preßgesetzliche Verantwortung. Nachdruck nur mit Quellenangabe und Genehmigung des Verfassers gestattet. Kalendarlum 20.-28. November 1925. — 3.—11. Kislew 56K6 1925 November Kislew 56X6 Freitag 20. 3. Sonnabend 21. 4. Sabbath Toldos Sonntag 22. 5. Montag 23. 6. Dienstag 24. 7. Mittwoch 25. 8. Donnerstag 26. 9. Freitag 27. 1 10. Sonnabend 28. 11. Sabbath Wajeze >tter Gemeindesynagoge Sabbathgottesdienst: Freitag abend 4,;>o Uhr mit Predigt, die sich besonders an die reifere Jugend wendet (Rabbiner Cohn); Sonnabend vormittag 9 Uhr, Nachmittagsgebet 4.;w Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Cohn); Abendgebet 5,02 Uhr; Wochentags früh 7,30 Uhr, abends 4,30 Uhr. Talmud-Thora-Synagogen Otto SdiillstraBe 6 u. Keilstraße 4 Freitag, den 20.November 1925 Abendgebet 4.15 Uhr, nach dem Gebet Schrifterklärung. Sonnabend, den 21 Nov. 1925 Morgengebet 8,30 Uhr; Jugendgottesdienst 3,15 Uhr; Mincha 4 Uhr; Sabbathausgang 5.02 Uhr. Wochentags Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 4.15 Uhr. ' ■ - i ■. «.■. - « x AMTLICH K IS M KAM NT1IAC M II M 6i E N der Israelitischen Rcligionsgcmeinde zu Leipzig i Kriegerdenkmal auf unserem Friedhof Aufsicht übet (icflügcl Wir geben hierdurch bekannt, daß die QellUgelhandlung von Meilech Birnbaum. Humboldstraße 24, freiwillig aus der Aufsicht unseres orthodoxen Gemeinderabbinats ausgeschieden ist. Wegen Bezugs von Geflügel, das unter Aufsicht unseres Rabbinats geschachtet ist, verweisen wir auf die regelmäßigen Bekanntmachungen im „Gemeindehlatr betreifend die unter Aufsicfit stehenden Geschäfte und Betriebe. Leipzig, den 13. November 1925 Der Vorstand Der Ehrenfriedhof unserer Gemeinde wird zur Zeit fertiggestellt l-r seil durch eine Tafel mit den Namen aller derer, die aus unserer Gemeinde als Opfer des Krieges den Tod gefunden haben, abgeschlossen werden. Um eine lückenlose Anlilhrung der Namen /u erzielen, bitten wir die Angehörigen solcher Kriegsopfer, deren Namen auf den Gedenktafeln in der Gemeindesynagoge noch nicht verzeichnet sind, um möglichst umgehende Benachrichtigung des Gemeindeamts. Der Vorstand Binc kulturgeschichtliche Betrachtung Im jüdischen Sprache,ebraudie spielt ein Komplex von Redensarten und Ausdrucksweisen eine Rolle, in denen sich der Gedanke bekundet, daß wir auch über unser allernächstes trieben nichts Bestimmtes aussagen können. Unser ganzes Dasein ruht in Gottes Hand, was auch immer uns zustoßen mag, es kommt von ihm, dem Lenker allen Cesdieliens. Aber es ruht im Dunkel; alle unsere Pläne, unsere Absichten und unser Beginnen haben wohl ihren Ausgangspunkt in unserem Willen; ihr Verlauf, ob zum Gelingen und Nutzen oder zum Verderben und Schaden, das liegt nicht in des Menschen .Macht: keine Berechnung, kein Wissen, kein Seherauge vermag es, klar zu sdiauen. Von gemütvoller Erwartung und stiller Ergebenheit zeu^t es, wenn in allem, was wir über unser Vorhaben sagen, die fromme Bedingung hinzugefügt wird: So Gott will 'MirPOK mit Gottes Hilfe 71 mTjn. Nicht nur, wo es um Weitausschauendes handelt, sondern nicht minder bei Dingen, die einen Tag, wenige Stunden vor uns liegen. „Morgen werde ich, so Gott will, verreisen." Darf ich die Einschränkung fort-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.