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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1925-09-25 · 2 (25.9.1925) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
1 (1925)
Issue
2 (25.9.1925)
Date
1925-09-25
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Seite 6 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG l. Jahrgang Gemeinde-Rabbiner: Gustav'Cohn, Karlsir. 5. Femspr. Nr. 29(541. Sprechstunde 10 11 Uhr vormittags, nach vorheriger telelonischer Verständigling auch zu andrer Zeit. Orthodoxes Rabbinat: Gemeinde-Rabbiner: Dr. Ephraim Carlebach, Nikischplatz 1, Fernspr. Nr. 10225. Sprechstunden 9- 10 Uhi vormittags in der Höh. Israel. Schule, Gustav Adolf-Str. 7; 4—5 Uhr nachmittags in der Wohnung. Gemeinde-Dajan: Rabbiner Rogosnitzky, Salomonstr. 25 b, Fernsprecher Nr. 28276. Amtszimmer: Keilstr. 4, Fernspr. Nr. 10211. Sprechzeit: Montags, Mittwochs, Donnerstags und Sonntags 10 12.30 Uhr vormittags, Dienstags 4— 7 Uhr nachmittags, Freitags 10—2 Uhr mittags. Außerhalb der Sprechzeit in der Wohnung. Unter Aufsicht des orl hodoxen Gemeinderabbinates stehen a) Fleischereien: Moses Bild, Gerberstrasse -liS-50. Moses Fischer, Nordstrasse 1. Salix Löb, Packhofstr. ll-!-i u Adoii Zellner, Qerberstrasse r». Wilhelm Zöllner, Nordstrasse ">. b) Geflügel verkauf: J)io vorgenannten Fleischereien. Mcilech 1 i rnl>;i um, lluinhohlstrasse Moses Feuer, Tauchaerstrasse 20. Die Aufsicht bei Birnbaum und bei lediglich auf Geflügel. In diesen beiden Teile von Geflügel Im allgemeinen nicht II. pstäder Steinweg 7 24. Feiler erstreckt Geschäften dürfen abgegeben werden Auma Innen irn 1 nur zulässig, wenn gerade der Aufseher (Schaumer) zugegen ist. c) Milch und Butter: J. Barthfeld. Yorkstraße 9. S. Ringelblum, Gerbersir. 43. Filiale Lohmühlgasse, Ecke Lberhardstr. Chaim Zipser, Berliner Straße 18, IV. Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich als rKoschet" gekennzeichneten Waren.) d) B a c k w a r e n : Salomon Lotrowski, Berliner Str. 13, Leopold Schmeidler, Ranstädter Steinweg 28-32. Filialen : Ranstädter Steinweg 45, Nordstr. 26, Selig Scheinowitz, Humboldtstr. 25. Für Schokolade besteht keine Aufsicht! e) Speisehluser: Chmelnitzky, Reichsstr. 22, üottlieb. Rackhofstr. Manelis. Plauensche Passage. f) Gemüse und Obstkonserven, Maike .,Säcofa". hergestellt von der Sachs. Konservenfabrik A.-G., vorm. Paul Augustin in Leipzig. Einzelverkauf durch die Kolonialwarengeschäfte. Das Rabbinat trägt die Verantwortung nur dann für das Kaschrus, wenn auf den Dosendeckel das Wort nDD eingestanzt ist, und die Dose von einein Papierstreifen umgeben ist, der den Aufdruck trägt: „npa Hergestellt unter Rabbinatsaufslcht der israelitischen Rcligionsgemelnde zu Leipzig "ups". g) die Kolonialwaiengeschälte, die zum Pessachfeste unter Aufsicht genommen werden, werden besonders bekanntgegeben. h) Mazzosfabrik Leopold Schmeidler, L.-Gohlis, Planitzstr. 31 Personcnstandsnadirichtcn. a) Geburten 10. September 1925 David Kestenbaum und Gisela Karoline geb. Goldmann, Richtersir. 3, Erdg., einen Sohn 12. September 1925 Aron Gutfreund und Lea geb. Wassermann lalse llas, Leipzig-Plagw., Zschocherschestraße 36, IV ein Madehen „Dora" b) Barmizwa 26. September 1925 Werner Abendana Belmonte, Sohn des Herrn Max Abendana Belmonte und Irma gebor. Horwitz, Springerstraße 25. c) Todesfälle 13. September 1925 Chana Außenberg, Ranstädt. Steinweg 8 13. September 1925 Dora Friedmann, Gera 19. September 1925 Benno Storch, Funkenburgstr. II Austritte aus dem Judentum. Dentist Willi Leo Kahn, Leipzig, Salomonstr. 18. i. Jüdisches Psychopathenheim. Im Anschluß an eine Konferenz der Leiter und Leiterinnen jüdischer Erziehungsanstalten in Deutschland, an der auch Vertreter des Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes und derZentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden teilgenommen haben, ist eine Kommission eingesetzt worden, mit dem Auftrage, sich mit der Errichtung eines jüdischen Psychopathenheimes zu belassen, übe an die Errichtung eines solchen Heimes gegangen werden kann, soll jedoch die Frage geprüft weiden, ob ein Bedürfnis für ein solches vorliegt. Es ist nicht daran zu zweifeln, daß es zahlreiche jüdische psychopathische Jugendliche gibt. Lin Bedürfnis für ein eigenes I leim würde aber erst dann vorliegen, wenn bei den Eiziehungsverpflichteten Geneigtheil besteht, die in Frage Kommenden einem solchen Heime anzuvertrauen, und wenn diese ferner noch in einem Alter stehen, in dem sie der erzieherischen Einwirkung zugänglich sind. Iis ergebt deshalb an Litern, Arzte und Lehrer die Bitte, durch Ausfüllung eines Fragebogens der genannten Kommission das erforderliche Material zur Verfügung zu stellen. Vordrucke des Fragebogens sowie ein „Merkblatt für die Erkennung der psychopathischen Konstitution" sind durch die Sdiriftleitung des Gemeindeblattes zu beziehen. ^alDDanDnDDDDDDDnoDaDDDDaaDDDDaoDDnoaDDaaaaDDDDDDDDDoaaaoaDDio^ & -m. m -m-^. m. ▼ tt m ttw w^. * -«-^ rw* % MODERNE KLEIDERSTOFFE i I in großer Auswahl bekannt vorteilhaft ° I Neumarkt 3 S H O D E S Neumarkt 3 ■ % 0 J* ^OlaaDDDDOSaaDDDaDDDDDDODDDDnaDDDDnaDDDDDDaQnDDOnnDDDODDDDDDBS^'

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