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Der Sabbath · 1910-08-01 · 8 (8.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der Sabbath
Volume
10 (1910)
Issue
8 (8.1910)
Date
1910-08-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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JO. Uahrg. No. 8. August 1910. (Donafsblatf zurpörderung der Sabbathheiligung im locialen und wirtfcbaftlicben Ceben der Gegenwart. * - - - 4. Organ des Verbandes der Sabbathfreunde, des Israelitischen Stellenvermittlungs- und Versicherungsvereins, Frankfurt a. M. des Vereins für Stellenvermittlung, Berlin, des Stellenvermittlungsvereins jüdischer Kaufleute, Breslau und des Israelischen Stellenvermittlungsvereins, Hamburg. Verlag: I Redaction: Israel. Stellenvermittlungsu. Versicherungsverein, Frankfurt a. M. 1 Dr. Ed. Biberfeld, Berlin. Ceatralbarean des Verbandes der Sabbathfrennde: Berlin C., Neue Eriedrichstr. 71. Die Mitglieder des Verbandes and der Stcllenvermittlangsvereine zn Berlin, Breslaa, Frankfaft und Hamburg erhalten das Monatsblatt .Der Sabbath“ nnentgeltlicb. Bezugspreis für Nichtmitglieder Mk. 3.— jährlich. — Anzeigen 30 Pfennig die viergespaitene Petitzeile, bei J&hrc8aufträgcn Babatt. — Correspondenzen für die Redaction an Dr. Ed. Biberfeld, Berlin C., Neue Friedrieh.-tr. 71, alle sonstigen Mitteilungen geschäftlicher Art an die Geschäftsstelle des .Der Sabbath“, Frankfurt a. M.. Neue Zeit 63. Naohdrack der Artikel mit Qnellenangabe erwnasoht. VEREIN8BFBFAFX: Berlin C״ Neue Friedrichslr. 71 Breslau I. Jtlallstrasse 10. Hamburg )3.: Rutschbahn 17. Frankfurt ä. JYT.: 5chülzenstr. 14. Älir bringen hierdurch zur Kcnntniß, daß der neue Kalender für 5671 Anfangs Oktober an unsere Ulitgliedcr fcoftenfrei zur Ausgabe gelangen wird. Derlelbe wird in verstärktem Umfange erfcheinen und außer dem Kalendarium für ganz Deutschland als Beilage Die Sabbatf)ü0rfd)riften volkstümlich bearbeitet von Dr. €. Biberfeld enthalten. Wir nehmen für den Kalender Inserate entgegen zum Preise von mark 50.— für ' ,, m. 30. für ' 2, m. 18. für ' 4 Seite. ,,,,,, Schluß der Inseratenannahme ist am 15. September 1910. xxxxxx ^Jerßanti ber Safjßaffjfreunöe. (Befdjäftsfüljrenöer flusfdjufj: Dr. <E. Biberfelb, Dor|itjenber. Maturitätsexamen und Sabbath. Aus Württemberg, Juli l!)fO. rnter dieser Kubrik hat in unserem I.aride sich eine kleine Episode abgespielt, über welche zu berichten uns ' die Pllieht obliegt. Wir tun dies, indem wir einfach die Tatsachen anfiihren. ־ Das Aliiturientenexamen für das -anze Land Wüct: 1( mberg war in diesem' Jahre von der zuständigen He- - 11״rde so angesetzt worden, dass auch am Sabbat schrittli he Arbeiten angefertigt werden mussten. Da nun im. Lande ein Abiturient war, von dem man wusste׳, dass er bis daher am Sabliat sieh, des Schreibens enthalten hatte, so richtete der für jene Stadt zuständige Kabinner eio Gesuch an die Kgl. Isr. ()berkirrhenbehUrde, sie möge-bei der Kgl. Ministerialabteilung für die höheren Schulen dahin vorstellig werden, dass jener israelitische Abiturient־־ nicht gezwungen sei, den Sabbat 7.1t entweihen, ״der dass ihm durch seine Gesetzestreue kein Nachteil erwüchse. Die Kgl. Esr. Olierkirchenbeliörde hat dem Gesuche des Kabbiners sofort stattgegeben, was derjenige umso höher würdigt und anerkennt, welcher von der Xusammeiuetzung dieser Behörde ׳Kenntnis hat. Auch der ״Wiirttbg. Landesverband für die 'Intergssen des gesetzestreuen Judentums“ hat durch seinen Vorstand eine Petition an die Kgl. Ministeri'alahteilung für die höheren Schulen einreichen lassen, in welcher 1) für den gegenwärtigen Abiturienten 11m geeignete Mussnahmen und• 2) für die Zukunft um Verhütung der Ansetzung schriftlicher Arbeiten auf den Sabbat gebeten wurde. Diese Petition, übrigens erst 14 Tage vor dem Anfang des Examens an die Ministerialabteilung •eingereicht, wurde abschlägig besrliieden. In der Oer.cralversammlung des genannten Verbandes wurde die Ablehnung der Eingabe und auch die Begründung der Ablehnung be- , sprechen. Die Art dieser Besprechung und der: Bericht; hierüber ׳im ״Israelit“ gab, scheiutjs, der ״zuständigen 1 Seite“ Veranlassung im ״Schwab. Merkur“ die Gründe mitzuteilen, welche zur Verweigerung der Bitte der Ge- ן setzestreuen bewogen hatten. Man könne wegen eines

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