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Der Sabbath · 1909-01-01 · 1 (1.1909) · p. [Seite]

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Journal
Der Sabbath
Volume
9 (1909)
Issue
1 (1.1909)
Date
1909-01-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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6 Der Sabbath L T Ir als 4 Delegierte.“ Das soll wohl heißen, tsgrnppe mehr als 4 Delegierte entsenden laichen Antrag zu empfehlen, kann sich der entschließen. Warum soll nicht eine Orts• rösserer Mitgliederzabl mehr Delegierte entals eine kleinere? Zur Machtprobe kommt Seren Verhandlungen ohnedies wohl kaum. derartige Exclusiv - Bedingungen auch nicht 11 dass keine kann. Ein G. A. nicht gruppe mit ז senden ki es ja in u Wir sind daher dafür, abzulehnen. ’ Plessner - Posen. Uns hat nur der materielle Punkt zur Antragstellung veranlasst. Die Delegiertenentsendung ist mit grossen Kosten für den Verband verknüpft, die möglichst reduziert werden sollten. P e 1 s-Hamburg. Um die Sache mit den Delegierten zu vereinfachen, sollte ein stinnnführender Delegierter von den ^Ortsgruppen ernannt werden. Unser Antrag beabsichtigte den G. A. zu verstärken, weil wir ein ge״ meinsames Arbeiten für wirksamer erachten, als eine Trennung, wie• ini Antrag Frankfurt. L ö w y-Rawitseb. Der G. A. hat sich so viel Verdienste um den Verband erworben, dass wir einen Antrag, den er ablebnt, nicht zu diskutieren brauchen. Der Antrag Posen würde den Frankfurter zum Teil wieder aufheben. Der Voiscblag Loeb über die Wahl der Mitglieder des C^ntralcQjj^s nach Ortsgruppen erscheint nicht richtig, afgesichts™er Tatsache, dass wenn wir eine Anzahl geeignete Mitglieder hätten, sie mit Rücksicht auf die Ortsgfuppen daun umgangen würden. Es sollten besser namentlich J Mitglieder und 7 Stellvertreter gewählt werden. t F r e y h a n-Breslau rät die Mandatzitfer nicht zu verkürzen; da die Delegier tentage auch das Zusammen- ' gehöifgkeitsgelühl fördern sollen, ist es sehr willkommen, wem die Zahl der Delegieiten eine recht erhebliche ist. Nach kurzen Eil.würfen von Levy-Berlin, Dr, Taehauer- Günzenhausen, Dr. M a n u e s-Schwabach, Neu mark- Posen, E 111 i n g e r-Karlsruhe, Dr. L e w i n-Wreschen wird der Antrag Frankfurt a. M. in 3 Abschnitten zur Abstimmung gebracht und mit grosser Majorität angenommen. ‘Es folgt Antrag Breslau und Hamburg bezüglich Watl des Tagungsortes für den nächsten Delegiertentag. K'o b e r-Breslau, Die Gründe, die uns zur Einladung bestimmt haben, sind folgende. Breslau ist diejenige Stadt, in der vor 25 Jahren der erste Schomre- Schabboi^iVerein gegründet wurde. Ferner besteht doit nach Berlin und Frankfurt die grösste Ortsgruppe, und dann haben^ir bisher stets in grösserer Anzahl die weite Reisig' zum Delegiertentag nicht gescheut. . Wir sind heute durch 5, Posen ist durch 4 Delegierte hier vertreten, und deswegen sollte man unsere Einladung berücksichtigen, die der Propaganda im Osten nur von Nutzen sein kann. P e 1 s-Hamburg befürwortet die Einladung der Hamburger Ortsgruppe. Dr. Biberfeld. Der Gedanke in Schlesien propagandistisch durch den Delegierlentag wirken zu können sollte den Ausschlag geben. Hamburg hat dann die nächste Anwartschaft. Hierauf wird Breslau einstimmig als nächster Tagungsort gewählt. Wegen dervorgeschrittenen Zeit wird beschlossen, die noch vorliegenden Anträge dem G. A. als Material zu überweisej. Bezüglich des Antrags Strassburg Absatz UI weißt der Vorsitzende auf den Antrag Mainz hiD, in. dem die beste Widerlegung des Strassburger Antrags gegeben sei. Wertheim-Fulda bittet den 2. Absatz des Autrags Fuldanoch vorzunehmen; der Vorsitzende geht jedoch m t Zustimmung der Versammlung zum letzten Punkt dir Tagesordnung über. Auf Vorschlag von L 0 e b-Frankfurt wird der G. A. in der bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt. Für dis aus privaten Gründen ausscheidende Mitglied Neuberger w ird Rechtsanwalt Gronemann -Berlin einstimmig n< uernannt. Bei der nun folgenden Wahl des Zentralcomitds ei klärt sieb auf Vorschlag von E 111 i ם g e r-Karlsruhe d e Versammlung gegen den von L 0 e b-Frankfurt vorgeschlagenen Modus und es werden auf Vorschlag des Vorsitzenden gewählt: L 0 e b-Frankfurt a. M., Kober- Breslau, Plessner-Posen, Wer the im-Fulda, Jacobs 8 n-Hamburg, Fr än k e 1-München. M. J 0 s e p h-Halbersiadt. Dr. Mannes-Schwabach Schlägt vor, dass bei Ablehnung eines der Herren die betr Ortsgruppe die Ersatzwahl vornehmen solle, was die Versammlung akz!ptiert. M e ye r-Gelnhausen regt an, bei dem nächsten Deligiertentag vor der Debatte über den Bericht die Anträge vorzunehmen. Loeb-Frankfurt. Unsere Tagung nähert sich ihrem E nde. Sie hat einen befriedigenden Verlauf genommen, md unsere Arbeit ist wesenlich gefördert worden durch die herrlichen Räume, die uns von der Frankfurt-Loge hier in anerkennenswerter Weise zur Verfügung gestellt w urden. Ich bitte den G. A. diesen Dank der Logen- Verwaltung schriftlich zum Ausdruck zu bringen. L ö w y-Rawitsch. Ich habe in Gemeinschaft mit Iouis Kahn die Kasse an Hand der Belege geprüft und s e in musterhafter Ordnung befunden, w׳as wir auch s:hriftlich bestätigt haben. Dr. Biberfeld. So sind wir mit unseren Beritungen zu Ende gediehen! Lassen sie uns unsere Tagung beschliessen mit den Worten נלנו נ:’ איש אהד :חנו und נהנו נעבוי־ חלוצים. Es ist manchesmal im Laufe der Debatte vielleicht ein Gegensatz hervorgetreten und mancher hat gemeint, verkürzt worden zu sein. Aber auch ein Präsident kann irren, mit Bewusstsein ist jedenfills Niemandem Unrecht geschehen. כלנו בני איש אחד נהנו uns eint alle ein gleiches Streben und נחנו נעבוד חלוצים v ir wissen, dass wir uns als eine Avantgarde zu bet ■achten haben. Mit diesem Vorsatze נעבוד חלוצים lassen Sie uns auseinandergehen, auf dass wir uns im nächsten Jahre איה in gestärkter Kraft Wiedersehen! Dr. Bamberger-Hanau. Was ich will, wissen Siel Sie sind alle davon überzeugt, dass das Präsidium das J [enschenmögliche geleistet hat, und wir sind ihm zu ausserordentlichem Danke verpflichtet dafür, dass die kurzen Standen so reiche Auslese gezeitigt und einen so befriedigenden Verlauf genommen und uns reichen Erfolg fir die Zukunft erhoffen lassen. Wir sind heute zum 3. Male vereint, um den Sabbatgedanken zu stützen, und haben zum 3. Male die Baude treuer Zusammenarbeit geschmiedet! והחוט המשולש במהרה pnr לא, mögen die dreifach geschlungenen Bande immer enger zusammenführen zur Erfüllung der grossen Aufgaben unseres Verbandes. Schluss des Delegiertentages nachmittags 6l/g Uhr.

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