Der Sabbath
- Journal
- Der Sabbath
- Volume
- 7 (1907)
- Issue
- 4 (4.1907)
- Date
- 1907-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Ttpril 907נ; 7• Jahr|. No. 4. ,JI fDonafsblaff zur Förderung der Snbbatbhciligung im socialen und wirtfeb, i.±en Ljeben der Gegenwart. Crk-arj des Verbendes der Eatbathfreur.de. des Vereins zur Versicherung grgen StelN > :i.nkfurt 8. M., des Vereins für Stellenvermittlung, Berlin, des Stellenvemüttjur.gcverern Kauileute. Ere3lau und des Isr. Stellen vermittlung־sver91 ne, Hamburg. Verlag: ״! Redactlon: Verein zur Versicherung gegen Steiicnl^ißkcit, Frnnkf1!r! n. M. * * _ Dr. Ed. Biberfeld, Berlin. Icsigk י' י־ י 1 ר Q *■ j-. -o , er Centralbureau des Vcrbzndcs der Sabb:1 IhfrCitnde : Berlin C., li et d e r e u t c r gass e 4. 1)11• ilitgiieder des Vorlandes und der ,Sfelionverniittlung.-uieine zu Berlin, Brcslmi, ht;tnkfurt und llnuiburg erhalten du.- ו ■!,"!!לזג ■!..tt ״Der bu!il,atli“ uucntgeliucli. Bezugspreis für Kichtniitglieder Mk. 3.— jährlich. — Anzeigen 30 l’fennig.die viergcsp:1ltene 1’• ■!!:/eil׳ .!•ei liiirestnifträgen Rabatt. — Coirespondcnzen für die Rcdaction an Dr. F.d. Biherfeld, Berlin C.. }leidcreutergasse 4. alle s1 ׳» M i 11 eil u n ge 11 geschäftlicher Art an die (I esc 11 äf t ss t el 1 c des ״In■r s JL ba 111“, Frankfurt a. י.1ל Xcu 1■ 7- :1 0 ■. Nachdruck der Artikel mit Quellenangabe ei wünscht. vr,uF1\M1nt1 tix: Berlin ){.:!rfonbij.’uplatz 10. Brests u. 2ch»ei׳sri:zrstr. 2J. H ו m b ״ r $ 6•• Qaröiir.cnstr. 32 <■ Jr r a n k f u r t a. )1: ScUUenslr. D. Gutachten des Herrn Landratbiners Dr. Auerbach zu D a r m s t a d t, das Schreiben der Schüler am Sabbath betreffend. Der Herr Landrabbiner zu Duimstadt an die verehrliche Schulktimmission zu. Auf die an midi eigangene veiein 1 ulte Auflage, c׳l■ rach den Grundsätzen des Judentums jüdische!Schüler in chiistlichen Leb!anstalten am Sabbat 11 .schreiben dürfen, ■wenn nach Angabe einiger christlichen Lehrer das Nichtschreiben einer consequenten Schulordnung entgegen ist und hierdurch einige Störung iiir Lehrer und Schüler herbeigeführt wird? beehrt sicli der Unterzeichnete Folgendes zu erwidern: X. An sehr vielen Stellen der heil. Schrift wird das schon im Decalog enthaltene Verbot ,am Sabbath irgend eine Arbeit zu verrichten“, mit dem Antügen wiedeiholt: *Wer eine Arbeit an dem Tage verrichtet, soll mit dem Tode bestraft werden*, (conf. Exod. 31, 14—10; 35, 2; Num. 15, 32—35, wo diese Strafe wirklich vollzogen wurde.) Spricht nun auch die heilige Schrift an keinem Orte sich deutlich darüber aus, welche Verrichtungen für die am Sabbath vejbotenen Ai beiten zu halten seien, so beweisen doch bis zur Evidenz die Geschichtsstellei.: Exod. 10, 23—29 wo gelegentlich das Backen und Kocher, 35, 3, wo das Feuer-Anziii den, Num. 15, 33, wo das *) W ir tntnebmen das obenstehende Gutachten der Nr. 27 des I. Jahrgangs des ,Zions-Wächters“ vom '30. .Dezember 1845. Trotzdem mehr als ein halbes Jahrhundert seit seiner Abfassung verstrichen ist, hat es doch bis auf den heutigen Tag,*׳und für die Gegenwart vielleicht mehr als je, seinen aktuellen Wert behalten. Er behandelt die in Betracht kommenden Gesichtspunkte in übersichtlichster Form und in erschöpfendstem Hasse und sein Wiederabdruck aus der überaus selten gewordenen Zeitschrift darf daher wohl des Dankes weitester Kreise sicher sein. Red. und ast. am lass rbeit treu- 0 zu t't ‘I 1", b. 7;! IlolzantUsei!, .)esaiao 58, 13, w•» Gese!!:j!Wfi1•«.׳ < iespräcle, Jerentiäs 17, 21, ׳wo das Ttagrn 1»iu*r Neben!. 13, lt;—18, wo das Kaufen und Veikauieh!Sabbath als strenge untersagt vorausgesetzt• wi lden, ünter dem Vetlote der Thora: am Sabbath keine .1 י zu verrichten, nicht, nur schwere, gerüus» hvol!p. an: gende oder Kur.starbeiten, sondern auch viele nnde׳ *verstehen sind, deren Zahl und Klassifikation uns die heil. Tradition überkommen (conf. Tractat UhagjJ; Sahhalh 401־! in Thosefeth) und in der Misclma Nab getan anlg^zeichnct ist. 2. Nowohl an der angeführten Stelle, Sabbat|h als atieh il׳id. 8. 103 (vid. Cbm. Jaichi'l: Maimon. Sabbat 11 i'ap. H; Thosefoth Gittin 8: ibid. Keth 11 Thosefoth Laba Kaninut 3; liesp. liiharh 380; Bet-ScFtn Kben-Kser'(•uj). I2ß fin. .etc. wird das Schreiben am bath, sei es in hebräisether oder einer anderen S־pra und Schrift unter die am Sabbath mosaisch verbell 3!f Hauptarbeiten aüf'gezählt und folglich auch auf des Uebertretung die Todesstrafe gesetzt. 3. Da nun der Israelit einzig und allein in denjeni; Fällen, wo es die Vermeidung einer Lebensgefahr, die Erhaltung seiner Heligion (Maint. Hamrim cap. 2, oder die Verteidigung des Vaterlandes erheischt Orach-Chnjim 306 tin. 329, 334; Jore-Dea 157) ein dtrendes L’eligionsgesetz übertreten darf und soll, aber weder von Not, Elend und Schmach, noch voii winn und ־Vorteil zu einer solchen Uebertretung verleiten lassen darf, so muss die Frage: ״ob jüdische Schüler in christlichen Lehranstalten am Sabbath seht eiben , dürfen, wenn nach Angabe einiger Lehrer das Nichtschreiben einer consequenten Schulordnung, entgegen ist und hierdurch einigt Störung fiir Lehrer und Schüler hefbeigelührt wird?“ unumwunden verneint wurden. Denn selbst zugegeben, die durch das Nichtschieibeu herbeigefübrte Störung liir Lehrer und Schüler in Christliehen Lehranstalten sei der Art, dass die israel.'Schüler '3, Jlilch. Mm; muel Sabni'he CI;cli en eu oder > ) conf. collisonst Gesich