Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 6 (1843)
- Issue
- 10 (10.1843)
- Date
- 1843-10-01
- Page
- Seite 309 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Irennung im Reiche Israel. ztzder Gesammtheit immer dasselbe wollen, und die Bedeutung ihreS Daseins nie verworfen haben, vielmehr mit unerschütterlichem Glauben festhalten. Wie diese Nation, einst auch in den Staub getreten, aus Aegyptens Niederungen auszog und aus Babels Ebenen pilgerte, so mag sie auch künftig sich wieder sammeln und wieder zum selbständigen Gemeinwesen sich ordnen. Hütten auch seine Propheten solches nicht verkündet, wären ihre bestimmtesten Verheißungen von ihrem Wortlaute zu entkleiden und dürften sie in geistiger Auffassung verflüchtigt werden, so lehrt doch die Geschichte der Völker durch unwiderlegte Beweisführung, daß wer sich selbst nicht aufgibt, noch eine Bestimmung hat. Je länger er sie unter Druck Und Schmach in der Brust verschlossen bewahrte, desto gewisser nnd herrlicher leuchtet sie ihm und seinem Geschlechte; sein Glaube ist kein Wahn, sondern Gang zur Wahrheit und er wird am erreichten Ziele seiner Hoffnnngen froh. _ v. B. Stand der Dinge im Morgenlande. 1. Serbien. Indem wir zu dieser Rubrik zurückkehren nnd nachtragen, waS für nnsern Zweck sich Angemessenes darbietet, werden wir inne, wie der Mensch sich in seinen Gedanken verrechnet. Denn cs war im Oktober 1842, daß wir versprachen »im nächsten Hefte» über die Umwälzung von Serbien zu sprechen. Es ist nicht geschehen, und wie Vieles ist seitdem in Serbien und anderöwo vorgegangen! Anfangs hielten wir mit unserer Darstellung der serbischen Begebenheiten zurück, weil wir von Monat zu Monat eine deutlichere Lösung des rätbsrlbaft