Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 6 (1843)
- Issue
- 5 (5.1843)
- Date
- 1843-05-01
- Page
- Seite 146 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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14« Nachgrabungen in Ninive. dem Kopfe der Pferde ist ein spitziger Federbusch der audrei Kuppen besteht; ihre Stirne trägt ein breites Band; unter dem Hals hängt eine große blaue Quaste welche an ein großes rothes Band befestigt ist, davom Racken am Kinnbacken herunterläuft; der Hals ist eben, fallmit breiten rothen Bändern geziert die auf der Seite in eine große Rose zusammengeknüpft sind; über die Brust läuft ein rothes verziertes Band von dem vier Reihen rother und blauer Quasten herabhängen. Die Zügel sind durch einen Riemen an das Gebiß gebunden, theilen sich dann in drei Riemen von denen zwei in der Hand des WagenlenkerS liegen und der dritte an den Wagen gebunden ist, wahrscheinlich zur Sicherheit, im Fall der Wagenlenker die seinigen sollte fallen lassen. Hinter dem Hals der Pferde, wo sich die Riemen tren, neu, hängt von ihnen ein Zierrath herab an dem vier Reihen rother und blauer Quasten befestigt sind. An keinem der Pferde die bis jetzt ausgegraben sind sieht man die Ohren. Hinter dem Wagen reitet ein bewaffneter Mann mit einer Lanze in der rechten Hand, einem Schwert an der Seite und einem Köcher auf dem Rücken; sein Pferd ist eben so reich verziert als die am Wagen; das Stirnband ist blau und roth gestickt, die Quaste un« ter dem Hals roth und blau; auf dem Kopf trägt es als Zierrath eine Art Horn das gegen vorn gebogen und blau und roth gestickt ist. Dieses Basrelief ist 3 Fuß hoch; über ihm steht eine Inschrift und über ihr ein anderes Basrelief, das aber völlig verlöscht ist. Ich habe den Theil der Inschrift, welcher sich gerade über dem Wagen befindet abschreiben können. Ich muß hier bemerken, daß diese Inschriften und Basreliefs zweierlei Arten von nachtheiligem Einfluß erlitten haben, welche mir zu beweisen scheinen, daß