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Das Morgenland · 1843-05-01 · 5 (5.1843) · p. Seite 133

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
6 (1843)
Issue
5 (5.1843)
Date
1843-05-01
Page
Seite 133 (sequence 5)
Language
German
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Geschichte Zerusalrm«. |}} erflehte. Der ungestüme Hildebrand, als Papst Gregor VII., nahm sich für eine Zeit seiner morgenländifchen Brüder an, und ermahnte im I. 1074 in Briefen die abendländische Kirche im allgemeinen sowohl als Einzelne für den Kaiser und die Kirchen deS Orientdie Waffen zu ergreifen. Ja er machte Hoffnung, daß er selbst sich diesem heiligen Zuge anschließen würde. Allein seine Aufmerksamkeit wurde bald darauf von den Gefahren des On'ents abgewendet, und ging in seinem Kampfe um die Oberherrschaft über die westlichen Monarchen unter. Tein Nachfolger, Victor III. wurde durch ähnliche Ansichten geleitet; da aber die Ungläubigen von Afrika damals häufig die italiänischen Küsten verwüsteten, so wendete er fürs erste die Rache der Christen gegen diese. Im I. 1068 ließ er in Italien einen Kreuzzug gegen die afrikanischen Muhammedaner predigen, wobei allen, die daran Theil nähmen, eine vollständige Absolution ihrer Sünden zugesagt wurde. Ein christliches Heer ward gesammelt, und ging unter den Fahnen St. Peters nach Afrika, wo es die hauptsächlichsten Städte der Araber verwüstete und 100,000 Einwohner umbrachte. Dieß war ein Vorspiel, das der nahen Kreuzzüge nach dem heiligen Land würdig war. Die Herrschaft der Turkmanen in Palästina, dieser wilden Söhn« der östlichen Wüsten, mußte den Zustand der Christen und Pilger nur noch beklagenSwerther mache». Diese rohen Horden kannten weder Gesetz noch Recht, außer dem des Schwertes; weder wußten sie von altem Herkommen und frühern Verträgen noch kümmerten sie sich um solche; und in ihrer blinden Habgier und ihrem fanatischen Eifer für die Religion Muham« med-übten sie jede Art von Beschimpfung und Grausamkeit an den Bekennern des Kreuzes. In Jerusalem besonders,

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