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Das Morgenland · 1843-01-01 · 1 (1.1843) · p. Seite 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
6 (1843)
Issue
1 (1.1843)
Date
1843-01-01
Page
Seite 22 (sequence 27)
Language
German
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Zeichen ter Zeil. ri Licht auf die Israeliten falle» würde, welche nach Emancipation, Aemtern und Wurden streben. "Heißt das nicht-- — fährt der Verfasser fort — »klar und deutlich: Wie könnt ihr euch noch bedenken am Sabbath zu arbeiten, ihr bekommt ja fonst keine Aemter und Würden. Wäre es aber der reine Materialismus, wie wir ihn alltäglich in vielen Exemplaren sehen, der aus diesem Schreiben spräche, so hätten wir nicht ei» Wort darüber verloren, er trägt den Keim der Auflösung in sich selbst; hier tritt er uns aber verkleidet entgegen, im Gewände eines Rabbiners mit der Maske der Frömmigkeit, verbarrikadirt hinter den Aussprüchen des Talmud. Darum wollten wir ihm seine Larve und seinen Heiligenschein abrcißen nnd ihn in seiner Blöße darstcllcn. Wir rufen daher dem Hrn. Hofmann und allen ihm gleich Gesinnten die Worte des Propheten zu: Gehet hin und dienet dem Götzen eures Herzens, spricht der HErr . . . nur entweihet meinen heiligen Namen nicht mehr. Hesek. 20, 39. Wir aber, das heißt der bessere Thcil unter uns, wir werden dem Judenthum und dem mosaischen Gesetze in seinem ganzen Umfange treu bleiben, wir werden keine Aemter und Würden annehmen, die eine Entweihung des Sabbaths oder einen andern Eingriff in unsere Religion bedingen, selbst wenn noch zehn solche provisorische Sachsen- Meining'sche Landrabbiner dagegen protestiren würden; wir werden aber dessen ungeachtet unsere Pflichten gegen den Staat treu erfüllen; wir werden auch nicht ermüden in dem Streben nach bürgerlicher Gleichstellung, die wir als unser gutes Recht in Anspruch nehmen. Aber eben weil wir sie als unser gutes Recht betrachten, wollen wir keine Concessionen im Sinne des Hrn. Hofmann machen; wir fürchten auch nicht das schlechte Licht, das nach seiner Meinung durch rin solches Verfahren auf

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