Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 6 (1843)
- Issue
- 1 (1.1843)
- Date
- 1843-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Vorwort. 3 sogleich gehörigen Orts anbringen; es ist unser sehnlicher Wunsch, daß Alles ordentlich zugehe, und daß jeder etwa stattfindenden Unordnung oder jedem Derschen sogleich abgeholfcn werde. Um auch auf solche Bemerkungen zu antworten, welche sich auf den Inhalt des bisher Gelieferten bezichen mö« gen, haben wir den Prospeetus, den wir vor fünf Jahren erließen, wieder zur Hand genommen und sorgfältig durchgelesen. Hätten wir entdeckt, daß wir hinter unfern Zusagen zurückgeblieben seien, so würden wir wahrlich keinen Augenblick anstehcn, es frei zu bekennen. Aber ehrlich gesprochen, wir vermögen nicht einzusehen, daß dieses der Fall sei. Damit soll nicht gesagt sein, daß wir glauben, die gestellte Aufgabe vollkommen oder auch nur genügend gelöst zu haben. Es liegen so viele Hindernisse in den unvermeidlichen Umständen, so viele Mängel haften — das wissen wir »bohl — an unserer eigenen Persönlichkeit, und so oft bleibt die Arbeitstreue hinter dem gute» Willen zurück, daß wir selbst die ersten sind, daS Unvollkommene nnserer Leistungen anzuerkennen. Jndeß daS einmal gesteckte Ziel ist uns vor Augen geblieben und wir haben gestrebt, bei aller Mannigfaltigkeit und Beweglichkeit, die ein Blatt, wie daS unsere, sich bewahren muß, die Einheit festzuhalten, welche die Seele unsers Unternehmens ist. Ohne Zweifel hätten manche unserer Leser gewünscht, daß der prophetische Inhalt der biblischen Schriften mehr noch im Einzelnen hätte mögen berücksichtigt, auch die Begebenheiten unserer Tage in bestimmter« Verbindung mit den albten Weissagungen gebracht werden. Man kann sich ein Blatt denken, daS unserer Zeit ungefähr daS wäre, was der vorigen Generation "Stilling'S grauer Mann» gewesen ist. Wir müssen aber aufs be«