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Das Morgenland · 1842-11-01 · 11 (11.1842) · p. Seite 325

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
11 (11.1842)
Date
1842-11-01
Page
Seite 325 (sequence 5)
Language
German
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Der Prophet Obatja. rrs von dem Wadi el,Arabah steigen die Berge auf, welche in der Schrift das Gebirge Seir heißen. Diese Berge begleiten das Thal Arabah auf seinem ganzen Zuge von der SüdgrLnze PalLstina's bis zum rochen Meere; nach Osten hin verlaufen sie sich in die große arabische Wüste. Dieses Gebirge Seir oder die Bergreihe Edom's schildert Robinson (III. S. 102.) folgendermaßen. "An dem Fuße der Bergkette finden sich niedrige Anhöhen von Kalkstein oder chonartigem Felsen; dann kommen hohe Porphyr-Lager, welche die Hauptmasse des BergeS bil, den; darüber liegt Saudstein, in unregelmäßige Rücken und groteske Klippengruppen zerrissen; und wieder, weiter zurück und über alle erhaben, lange hohe Rücken von Kalkstein mit sanftern Abfällen. Oestlich von diesen Bergen zieht sich unübe» sehbar das hohe Plateau (Hochebene) der großen östlichen Wüste hin. Wir schätzten die Höhe der Porphyr, Felsen auf ungefähr 2000 Fuß über dem Thale Arabah; die Erhebung von Wadi Musa über dasselbe beträgt vielleicht 2000 oder 2200 Fuß, während die Kalk, stein,Rücken weiter hinwärts wahrscheinlich nicht unter 3000 Fuß hoch sind. Die ganze Breite des bergichten Landstriches zwischen der Arabah und der hohen östlichen Wüste übersteigt nicht IS oder 20 englische geographische Meilen (6—8 Stunden). — Der Charakter dieser Berge ist ganz verschieden von dem der westlich von der Arabah liegenden. Letztere, welche nicht mehr als zwei Drittel so hoch zu sein scheinen, sind gänzlich wüst und nnfrucht, bar, während die im Osten sich allem Anschein nach einer Fülle von Regen erfreuen, und mit Büscheln von Kräutern und gelegentlich mit Bäumen bedeckt sind. Die Wa, di» sind auch voll von Bäumen, Sträuchen und Blumen, während die östlichen und höhern Gegenden zum Theil bebaut werden und gute Ernten Hervorbringen. Das

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