Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 10 (10.1842)
- Date
- 1842-10-01
- Page
- Seite 309 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Da« Bisthum Jerusalem. SO» hernach den geistlichen Gehülfen des Bischöfs und die ganze englische Dienerschaft, zwei weibliche und einen männlichen Dienstboten. So war diese theure Familie in wenigen Tagen durch eilf Krankheitsfälle heimgesucht; schwere Besorgnisse lasteten auf dem Herzen der Eltern, nnd große Verantwortlichkeit auf mir. Während ein«', ger Zeit schien das Hans ein Spital zu sein, und weil auch die englischen Dienstboten krank waren, so lag die meiste Sorge und Mühe auf des Bischofs Gattin. Sic fühlte sich aber unter diesen schweren Umständen wunderbar gestärkt und konnte der Pflege ihrer Kranken die nngetheilte Aufmerksamkeit widmen. Meine Erfahrung in Behandlung des hiesigen Fie« bers hatte mich gelehrt, daß ein zu rechter Zeit angebrachter Aderlaß die beste Wirkung thut. Durch An, Wendung dieses Mittels vermochte ich auch jetzt mit Gottes Hülfe schon nach acht Tagen der Krankheit die Wendung zum Bessern zu geben, und nach vierzehn Tagen zählte ich unter den Kranken nur noch den Bischof selbst, der sich nicht so schnell erholte als die Andern, weil er vor kurzem einen schweren Krankheitsanfall überstanden hat. Nun wurde auch seine Gemahlin, welche in der allgemeinen Krankenzeit sich nicht gehörig hatte schonen können , von dem gleichen Fieber befallen. Der Angriff war heftig bei ihr, wich aber eben so schnell den angewendeten Mitteln. Der Bischof und seine Gattt'n sind beide noch sehr schwach, doch, so wie die ganze Familie, auf dem Wege der Erholung.*) *) In einer Nachschrift vom i. Aug. bemerkt Hr. Macgowan — was wir schon au» der vorhergehenden Mittheilung ersehen haben — das Sonntag« den 3> Juli sich der Bischof doch schon so weit hergestellt sah, um die erwähnt« feierliche Handlung vor-unehmen. Seine gani« Familie wohnte ebrnfail« dem