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Das Morgenland · 1842-08-01 · 8 (8.1842) · p. Seite 241

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
8 (8.1842)
Date
1842-08-01
Page
Seite 241 (sequence 17)
Language
German
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Die Restorianer. r 341 Blick herum, um die Ursache des Lärms zu entdecke», und, wenn noch möglich, einen Ausweg des Entrinnens zu finden. Ich sah aber nichts als unsere Pferde, welche über den Lärm die Ohren spitzten und neugierig herum schauten. »WaS gibt es»? fragte ich, und Jeder fragte das Gleiche den Andern, aber Niemand wüßte zu antworten. »Wo ist der Lärm entstanden»? war die nächste Krage. Ein armenischer Priester erklärte endlich, daß die ganze Unruhe von ihm auSgegangen sei. Er hatte von Räubern geträumt und eben streifte ein losgekommenes Pferd an ihm vorbei; mit einem Schrei fuhr er auf und der Schreck theilte sich augenblicklich der ganzen Gesellschaft mit. In den vergangenen zwei Tagen hatte man auf den umgebenden Höhen einzelne Kurden von weitem gesehen oder zu sehen geglaubt; man hielt sie für Vorposten größerer Streifparteien und die ängstlichen Besorgnisse unserer Gesellschaft waren auf den höchsten Punct gesteigert. Da sie nun nach überstandenem Schrecken sich gesund und frisch fühlten, sprachen Alle Shukcr Allah (Gott sei Dank), zogen ihre Effecten in einen engern Kreis zusammen und setzten ihre Waffen in Vertheidigungsstand. Viele konnten den Schlaf nicht wieder finden. Mir gereichte es zur Beruhigung, daß mein früher schon gemachter Antrag, Jemand als Wächter gegen einen plötzlichen Ueberfall aufzustellen, nun zur Ausführung kam, ich legte mich nieder und schlief in aller Ruhe und voll Dank gegen den HErrn, der mein Hüter ist. Die nächste Nacht schliefen wir innerhalb der Wälle von Malasgird, einer kleinen, fast verlassenen Stadt, mit alten römischen Festungswerken. Von da nach ASnawak führte unser Weg größtentheils über eine wüste Fläche, auf der Felsstücke mit Spuren des Feuers und Sinkt« J»dr«. 16

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