Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 5 (5.1842)
- Date
- 1842-05-01
- Page
- Seite 145 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Der «us»ug der 3<raeliten. ||j daher an diesem Orte hinübergingen, so mußten sie zu, erst hinab und um Ras Atakah herum gezogen sein, und sich in der Ebene an der Mündung des Thals gelagert haben. Die Erörterung dieser Frage ist oft dadurch verwirrt worden, daß man die Umstände, die-von den heiligen Geschichtschreibern angeführt werden, nicht mit gehöriger Aufmerksamkeit erwogen hat, wovon folgende die vorzüglichsten sind. Die Israeliten von allen Seiten eingeengt, — vorn und zu ihrer Linken daS Meer, rechtden Djebel Atakah und hinter sich die Aegypter — be« gannen an ihrer Errettung zu verzweifeln und gegen Mose zu murren. Der HErr befahl nun dem Mose seinen Stab über daS Meer zu recken; und der HErr ließ das Meer hinwegfahren (im hebräischen Tert: gehen) durch einen starken Ostwind die ganze Nacht, und machte das Meer trocken, und die Wasser theilten sich voneinander. Und die Kinder Israel gingen hinein mitten ins Meer ans dem Trockenen; und daS Wasser war ihnen für Mauern zur Rechten und zur Linken. Die Aegypter folgten und gingen hinein ihnen nach, und um die Morgenwache machte der HErr ein Schrecken in ihrem Herr. Und Mose reckte seine Hand auS über das Meer nnd das Meer kam wieder vor Morgens in seinen Strom, und die Aegypter flohen ihm entgegen, und daS Wasser kam wieder und bedeckte aste Macht deS Pharao (2 Mose 14,11. — 12, 21. bis 28.). In dieser Erzählung sind zwei Hauptpunkte enthalten, um die sich sozusagen die ganze Begebenheit dreht. Erstens daS Mittel wodurch daS Wunder bewirkt wurde. Es heißt, der HErr ließ das Meer durch einen starken Ostwind hinwegfahren (oder abfließen). DaS Wunder wird daher als ein mittelbares dargestellt, nicht als eine S-xfltr Jahr,. Ist