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Das Morgenland · 1842-04-01 · 4 (4.1842) · p. Seite 120

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
4 (4.1842)
Date
1842-04-01
Page
Seite 120 (sequence 24)
Language
German
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120 Sl-kosch. mengestürzter Krater sich erhebt. Kommt man näher, so unterscheidet man an dem großen Grbäu die Gruppi, rung verschiedener Kirchen, alles roth, und darüber die rothen Sandsteinlager und Schichten mit unzähligen Grotten und Höhlen von unten bis oben, weit über die Dächer und Zinnen der Kirchenbauten hinaus. Man er, kennt schon von Ferne die Zellen der fünfzig Mönche des Klosters; sie sind alle gesondert und stehen nur durch kleinere oder größere Terrassen miteinander in Berbin, düng. Die Spalten und Riffe der Felsen und ihre Fär, bung, dasselbe Gestein aus dem auch die Kirche aufge« baut ist, bilden rin harmonische- Ganze. An der bessern Herstellung des ganzen Baues, der dicht am Felsab, grund aufgethürmt ist, von dem aber nur wenig ältere Baureste mehr übrig sind, ward eben gearbeitet. Den Reisenden wurde zum Quartier eine Art Sacri« stei neben der Kirche angewiesen; die Saumthiere, für die hier kein Unterkommen war, wnrden zum nächsten Dorfe zurückgeschickt, dem Gefolge und dem Troß aber die Grotten und Höhlen zu ihren Wohnungen angewiesen. Der Abt deS Klosters war aus Mardin gebürtig; er hatte in Diarbekir *) seine Studien gemacht unter dem Pattiarchen Monsignore Agostino; er sprach gut türkisch. Er hatte bei seinem Anttitt vor zwölf Jahren den gan, zen Bau in Trümmern gefunden und seitdem an dessen Reparatur gearbeitet. Da es nicht an Steinen in der Nähe fehlt, und die Mönche selbst Handwerker, wie Weber, Schneider, Schmiede, Maurer, Zimmerleute U. s. w. sind, so ging die meiste Arbeit von den-Kloster« lenken selbst aus. Ein Maurermeister aus Mosul von *1 «über dem chaldäischen Patriarchen von Sl-kosch oder in Bagdad defindrt sich ein t«eiter in viardekir. \

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