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Das Morgenland · 1842-02-01 · 2 (2.1842) · p. Seite 63

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Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
2 (2.1842)
Date
1842-02-01
Page
Seite 63 (sequence 31)
Language
German
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Die Dölkertafel i Mose X. 6S gesch. 17, 28.) hat Gott uns ins Klare gesetzet, das wie aber hat er dem menschlichen Forschergeiste j» er» Mitteln überlassen. Die allgemeinen Gesichtspunkte, unter denen diese wichtige Entwicklungsperiode unseres Geschlechtes vom gläubigen Bibelforscher betrachtet werden muß, hat Rougemont * **)1 trefflich angegeben. Wir lassen znm Schluffe seine eigenen Worte hier folgen: »Jetzt beginnt auf der ganzen Erdoberfläche eine Arbeit, von welcher dem Menschen nur dunkle Erinnerungen aufbewahrt sind, und über welche die göttlichen Offenbarungen schweigen. Diese Arbeit ist die Bildung der Völker; der menschliche Wille ist dabei für nichts zu achten; Gott ist der Arbeiter, die Natur seine Gehülfin. Jede Gegend gibt dem Charakter des Volkes, für welches er sie geschaffen, und welches er dahin geführt hat. Stärke und Gestaltung; die nationalen Individualitäten, welche über« dieß bei der Aufeinanderfolge der Generationen immer deutlicher hervortreten, erhalten eine solche Bestimmtheit, daß sie den verschiedensten Einflüssen durch alle Jahrhunderte trotzen werden "). Aber selbst mit dem doppelten Lichte des Glaubens und der Wissenschaft wollen *) Geographie bei Menschen, ethnographisch, statistisch und historisch von Fr. v. Rougemont. Deutschv.Hugendudel. Bern. 1839. Bb. I. p. xxin. **) Diese Bestimmtheit ber physischen und moralischen Charaktere einer Ration findet sich auch bei den meisten Familien. Die Geschichte ber aristokratischen Republiken, wie Rvm'i und Bern'«, gibt uni überraschende Beispiele von Familien, deren Glieder von Jahrhundert zu Jahrhundert dieselben Tugenden und Fehler haben. Genauer erforscht, würde diese Thatsache gewiß einigei Licht auf den Ursprung der Völker werfen; sie beweiit. daß die Individualität bei Dtammvateri der Familie von Generation auf Generation übergeht und sich selbst da erhalten hat. wo durch Heirathen fremdes Blut von verschiedenen Seiten beigemischt wurde.

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