Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 51 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Di» Bölkertafel i Mose X. 51 dien (vgl. Madai). Sie machen gegenwärtig noch mit den entarteten Kasten und Fremdlingen nach von Bohlen neun Zehntel der ganzen Bevölkerung der Halbinsel au-. 5) Sabtecha dürfte Dekan und Ceylon, Guzurate, die ehemalige Inselwelt Indiens umfassen, die ihre Sproß, linge weit in das Südmeer aussendete. Die nahe Der, wandtschaft deS Namens mit Sabthah scheint auch auf eine zusammenhängende Verwandtschaft der Völker selbst hinzuweisen. Trümmer dieser Familie dürsten auf Guzurate, berühmt in den ältesten Zeiten durch Steinmetzen und Waffenarbeiter, die dunkelfarbigen Aboriginer, Pa, däer des Herodot, mit eigenthümlicher, wenig gekannter Sprache sein; auf der Westküste von Dekan, Malay,ala, die Tamulen, deren Vorfahren die coloffalen Grotten, bauten von Salsette ihre Entstehung oder erste Anlage verdanken, so wie auf der Ostküste die Telingas, zu de« nen die Pagoden von Ellore in demselben Verhältniß stehen; und auf Dekan selbst die Vorfahren der, das Karnata sprechenden Völker, und auf Ceylon die Boddha'S. In allen diesen Sprachen ist die Verwandtschaft mit denen der indo-chinesischen Völkerfamilien Sabthah und Havilah bei aller verschiedenen Ausbildung nicht zu verkennen. Doch befinden wir uns hier auf dem Gebiete der Vermuthung, die nur Haltbarkeit im Ganzen, nicht durch das Einzelne gewinnt; der vollkommene Beweis liegt in der Verwandtschaft der sogenannten einsylbigen Sprachen mit den Sprachen der hindostanischen Abori, gincr und des indischen Archipels. Aber klar ist eS, daß die heilige Urkunde die beiden Uferhöhen des persischen Golfs alS die erste Völkerstraße des ältesten Geschlechtder Hamiten bezeichnet, und sie westwärts nach Aethiopien (Scba) einerseits, wie ostwärts nach Indien (Raema, Sabtecha, Sabthah) fortführt, über den Ariasee und