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Das Morgenland · 1842-01-01 · 1 (1.1842) · p. Seite 5

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Journal
Das Morgenland
Volume
5 (1842)
Issue
1 (1.1842)
Date
1842-01-01
Page
Seite 5 (sequence 10)
Language
German
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Die DSIkertafel i Mose X. 5 Voraus schicken wir noch einige allgemeine Bemerkungen. 1. Die heiligen Schriftsteller, wenn sie ähnliche Notizen wie die über die Völkerverbreitung, die Lage des Paradieses, die Sündfluth u. s. w. mittheilen, wollten ihren Zeitgenossen wirkliche Belehrungen zu Theil werden lassen; wir dürfen daher ohne Scheu Untersuchungen der Art anstelle», selbst auf die Gefahr hin, daß die Wissenschaft noch in manchem mit den biblischen Angaben nicht übereinstimme, fest überzeugt, daß wenn auch noch jetzt vieles dunkel bleibt, der Bibel doch früher oder spater Recht bleiben wird. 2. Ueber alle Fragen der Art hat die Bibel allein von jeher das wahre Licht verbreitet, und die Wissenschaft, sie mag sich nun noch so unabhängig stellen, verdankt ihr im Grunde doch alles. Denn denken wir uns sie nur einmal hinweg, — in welchem Dunkel tappten nicht unsere Gelehrten allzumal in mitten ihrer gelehrten Forschungen und der Ueberlieferungen der Völker des Alterthums? Ja bei den letztern bildet sie das eigentliche und wesentliche Mittelglied; ohne sie würde man je kaum einen ächten Kern der Sage aus all jenen abgeschmackten Mährlein der Griechen, Aegypter, Babylonier und Indier herausgefunden haben. 3. Die Israel benachbarten, und mit ihm in Berührung gekommenen Völker, die Länder die an das heilige Land grenzen, die Berge und Flüße dieser Länder sind, wie sich erwarten läßt, bei historischen und geographischen Angaben demgemäß behandelt. — Auch übt die zur Zeit schon erlangte Berühmtheit des einen oder andern Volkes Einfluß auf dessen Anführung in der Völkertafel, wie dieß namentlich bei einigen hamitischen Nationen tz. B. Kusch) der Fall ist.

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