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Das Morgenland · 1841-03-01 · 3 (3.1841) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
4 (1841)
Issue
3 (3.1841)
Date
1841-03-01
Page
[Seite] (sequence 31)
Language
German
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Palästina und di» o-»Mlich« Meinung. »g stnelle und commercielle Unternehmungen, Duldung aller Glaubenslehren und unparteiische Gerechtigkeitspflege würden Ansiedler und Capitalien in Menge nach diesem reichen Loden, unter diesen glücklichen Himmel locken. — Der Einfluß einer solchen Musterwirthschaft von einer Staatsverwaltung mitten unter Völkern, die in ihren Beherrschern bis jetzt nur Blutsauger kannten, würde \ unermeßlich sein. Palästina würde eine Vormauer Syriens gegen Aegypten bilden, und wenn Aegypten einmal in einer andern als der osmanischen Dynastie erb, lich sein soll, jener die beste Gewährleistung gegen türkische Angriffe bieten. — Ans dem direkten Handelswege zwischen Ostindien und Europa gelegen, müßten die Häfen der Küste und die Straßen des Landes sich mit den Reichthümern zweier Welttheile erfüllen, und das christliche Europa würde in der Befreiung deS heiligen Grabes eine moralische Genugthuung erlangen, welche ihm durch Jahrhunderte vorenthalten war» Dieß, lieber Leser, ist der Umriß dessen, was über »Palästina und die öffentliche Meinung» zu melden war. ES ist ein, für den bibelglänbigen Zeitbeobachter überaus merkwürdiges Ereigniß, daß jetzt in unfern Tagen Palästina, so zu sagen, vacant geworden ist, und daß über sein künftiges LooS zu Rathe sitzen alle die verschiedenen Religionen und Confessionen, welche anS dem Glauben an den Gott Abrahams und seine Verheißungen hervorgegangen sind, die Kinder JSmaelS miteingeschlossen. Wir verwundern uns nur, daß die bei der Sache am nächsten Betheiligten, die JSraeliten, bis jetzt stille geschwiegen haben. Sollten sie ein Wort erheben, als die rechtmäßigen Erben, für das Gut ihrer Väter und die Verheißungen GotteS, so werden wir auch darüber berichten. Immerhin halten wir uns des-

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