Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 4 (1841)
- Issue
- 3 (3.1841)
- Date
- 1841-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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8« Da« O-ersrsi. r sowohl auf die innere Bedeutung, als vielmehr auf die äußere zeitliche (chronologische) Feststellung desselben in der christlichen Kirche. (Fortsetzung folgt.) Palästina und die öffentliche Meinung. Syrien, wovon nach der türkischen Eintheilung Palästina den südlichen Thril bildet, ist durch die Ereig, niffe, welche am Schlüsse des Jahres 1840 statt gefunden, von Ibrahims und seines Paters, Mehemed Ali'S, Herrschaft befreit. Wessen ist es aber jetzt? Für den Augenblick ist es der Anarchie preisgegebrn. Wessen soll es werden? Die nächste Antwort auf diese wich, tige Frage wäre freilich: Es fällt seinem altm Herrn, dem Sultan der Türken wieder zu. Aber wenn gleich diese Antwort die zunächst liegende ist, so fragt sich doch noch, ob es auch die richtigste ist. ES läßt sich daran zweifeln aus Gründen des Rechts und der Billigkeit, und aus Gründen der Staatsweisheit. Wir haben bereitin den beiden vorhergehenden Heften dieses Jahrgangs (Seite 27 u. 63) darauf hingewiesen, daß der Sultan, welchem Syrien ist erobert worden durch die Christen, nicht sehr feste Rechtsansprüche mehr gründen kann auf Syrien, und daß, wenn auch dieses besser möglich wäre als es ist, die einfachste Billigkeit gebietet, das schon lange und schwer genüg durch Ibrahim heimgesuchte Syrien nicht an die türkische Pascha -Herrschaft anszuliefern , wobei eben nur ein Wehe mit dem andern vertauscht sein würde. Ist die Pforte außer Stande ihre Länder mit Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu regieren, ist eS ihr nun einmal rein