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Das Morgenland · 1841-01-01 · 1 (1.1841) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
4 (1841)
Issue
1 (1.1841)
Date
1841-01-01
Page
[Seite] (sequence 33)
Language
German
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28 Stand der Dinge im Morgenlande. Zweiflern, daß die Voraussagung eines griechischen Königs, thronS in Achen vor zwanzig Jahren noch viel phantastischer würde geklungen haben, als jetzt der Wunsch nach einer jüdischen Colonie im Lande Israels. Gesetzt aber auch, daß weder Christen noch Juden an die Ver, wirklichung eines derartigen Planes dächten, so scheint uns doch wenigstens der Satz unbestreitbar, daß wenn im jetzigen Augenblicke das Haus Israel seine Ansprüche bei den großen Mächten nicht wenigstens zur Sprache brächte und mindestens eine Verwahrung seiner unver, äußerlichen Rechte an das Erbe der Väter, das nur durch Gewalt ihm entrißen, nur durch Gewalt ihm bisher vorenthalten worden, cinlegte, so würde cs stillschwei, gend auf dieselben verzichtet und dadurch an dem Glauben der ganzen Ration, an der Hoffnung der Zukunft einen nicht zu verzeihenden Derrath begangen haben. — Doch wir wollten ja nur von den Thatsachen reden, wie sie im gegenwärtigen Stand der Dinge vorliegen. Gehen wir über zu dem Einzelnen der Ereignisse und sehen wir uns um nach dem, was in letztverflossener Zeit im Morgenlande vorgefallen ist, so haben in Syrien, nach dem gewaltigen Falle von Akre (3. Rov.), und nach der Niederlage Ibrahim Pascha's, in den Schluchten des Libanon, am 10. Oktober, die Waffen geruht, insoweit wenigstens, daß kein größeres Gefecht von Bedeutung vorgefallen wäre. Die Flotte der Verbündeten (Engländer, Oesterreicher und Türken) war im Besitz aller Küstcnpuncte von Syrien, und zu Lande wurde von den Türken und den Gebirgsbewohnern Ibrahim immer enger eingeschloffen. Im Anfänge des Feldzuges, d. h. noch im Monate September, war sein Heer 70,000 Mann stark, und stand zum Theil nördlich in den Päßen gegen Kleinasien>-jum Theil in den größer» Stad»

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