Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 10 (10.1840)
- Date
- 1840-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Vas Pne-erthum. m Wortesäubern soll--. Drittens sollte der Pnester mit dem geheiligten Rauchwerk, welcheer auf die von dem Brandopferaltar genommenen Kohlen warf, im Heiligthum räuchern, welches Rauchwerk aus den in der göttlichen Vorschn'ft bezeichnet», Specien besteht. 2 Mos. 37, 29. So soll die Einkehr inS Innere dem Christen dazu dienen, Gott im stillen Heiligthum feines Herzens mit seinem Gebet zu nahen. Solches Gebet besteht nun aus Dank, Lob, Bitte und Fürbitte, wozu er stets Erwägung des göttlichen Wortes im Licht des GeisteS Gottes bedarf. Desgleichen mußte der Priester täglich die Lampen des siebenarmigen Leuchters, die ihm entgegenleuchteten, mit zugegossenem Oele versorgen. Soll also dem inner» Christen daS Licht des GeisteS GotteS nicht erlöschen, so muß er sich stets mit Andacht und Sammlung des Gemüths vor Gott in seinem Gebet, als von dessen Nähe und Gegenwatt innig durchdrungen, darstellen. Dieses nun, nämlich das Darbringen des Morgen- und AbendopfttS auf dem Brandopferaltare, das Waschen vor dem Betteten des Heiligthnms, daS RLuchern und die Besorgung der Lampen des siebenarmigen Leuchters gehörte zu den täglichen Amtsgeschäften der Priester deS alten Bundes. Jeden Sabbath aber mußte er zwölf Schaubrode nach einem vorgeschriebenen Maaß an Mehl in zwei Schichten, jegliche zu sechs Kuchen und mit Weihrauch auf jeder Schicht, (wodurch sie dem HEttn geweiht wurden) dem HErrn darbringen. (Z Mos. 24, ü — 9. Sie mußten so von einem Sabbath zum andttn bleiben, sollten dann aber, wenn andtte an ihre Stelle gelegt waren, zur Speise für die Pn'ester dienen. Diese Schaubrode wurden auS Korn, daS eine direkte Gabe Gottes ist, gleichwohl von den