Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 8 (8.1840)
- Date
- 1840-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
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r Di« Zud«n und ihr Vaterland. 349 auf die Dynastie der syn'schen Seleuciden. Ohne Zweifel käme früher oder später der neue Judenstaat in den Fall, seine Unabhängigkeit und die Bedingniffe seines nationalen Daseinan den Aegypter aufzugeben oder einen Emancipationskampf durchfechten zu müssen, wie die Makkabäer gegen die seleucidischen Regenten. Sind wir schon daran, dem Verfasser zu sagen, was unS bei seinen Vorschlägen mißlich erschienen ist, so dürfen wir nicht verhehlen, daß wir lieber gesehen hätten, wenn er den Handel nicht als ursprünglichen Beruf Israels gefaßt hätte. Die mosaisches Institutionen, wie die Landesbeschaffenheit Palästinas führen vielmehr zu, nächst auf Ackerbau. Der Handel ist ein Erbstück der Canaaniter. Dies^, am schmalen Küstensaume des Libanon zusammengedrangt, wurden unter dem Namen Phö, nicier als Welthändler bekannt. Sie waren aber*Ea« naaniter und in keiner Weise die „Brüder-, der Israeliten. Mit Letztem hatten sie nichts gemein als die Sprache. Freilich ist für die heutigen Juden die Einladung lockender, wenn ihnen die Aussicht auf, allerdings vorhandene tteffliche Handelsgelegenheit eröffnet wird, als wenn sie zum Landbesitze und zum Ackerbau aufgemfen würden. Wenden wir uns aber von dem Aufsatze hinweg zu unsem Lesern, und horchen wir ein wenig in ihrem Kreise, so tteten uns mehrere Einwendungen entgegm, denen wir selbst den Ausdruck leihen wollen, um unsere Erwiederung anzuknüpfen. Es wird uns dadurch Gelegenheit, unsere eigenen Ansichten über den besprochenm Gegenstand näher darzulegm. 1. „Eine Rückkehr der Juden nach Palästina muß nicht aus fleischlichen, commerciellen, politischen Motiven hervorgchen, sondern ein unmittelbare- Werk Gottes und seines Geistes fein».—