Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 8 (8.1840)
- Date
- 1840-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Juden und ihr Vaterland. J46 der Schutzhrrr einefriedlichen und reichen Volkes zu sein, als mit unendlichem Verluste an Menschen und Geld die ewig wiederkehrenden, gegenseitig angehetzten Aufstande der Türken und Araber zu bekämpfen,, von denen doch weder die einen noch die andern das Land in blühenden Zustand zu setzen vermögen». »Außerordentlicher Anstrengungen bedarf es nicht, um Syrien, wenigstens unter ägyptischer Hoheit, in Besitz zu nehmen. Haben doch di« Serbier und Griechen Unterstützung gefunden; warum nicht auch wir, die Freunde aller Monarchen Europas? Um Afrika zu civilisiren, vergeudet Frankreich Blut »nd Geld; Indien blüht unter englischem Scepter; die Horden der Mongolen lernen den Ackerbau unter Rußlands gewaltiger Hand; wird sich keine Regierung finden, um Syrien der Alles verheerenden Anarchie zu entwinden, um dort eine Hochschule der Humanität und Bildung für das Morgenland zu errichten»? »Unsere Lehrjahre waren lange, in allen Ländern vom Nord, bis zum Südpol! Kein Gewerbe, keine Kunst ist, die wir nicht geübt, keine Wissenschaft, in der wir nicht glänzende Vorbilder anfznweiscn hätten. Wo findet ihr bessere Verkünder der Eivilisation für die wilden Stämme des Orientes»? »Volk Jehovah's, erhebe dich ans deinem tausendjährigen Schlummer! Schaarr dich nm Führer; hast du ernstlich den Willen, so w,rd dir ein Mose nicht fehlen. Nie verjähren die Rechte der Völker; nimm Besitz von dem Lande deiner Väter, erbaue zum dritten Male den Tempel auf Zion, größer und prächtiger als je zuvor! Vertraue auf den HErrn, der dich Jahrtausende unversehrt durch das Thal des Jammers geführt hat, er wird dich auch in deinem letzten Kampfe nicht verlassen».