Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 1 (1.1840)
- Date
- 1840-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Vas Hnligthum. II gen, daß das Licht, d. i. der Geist GotteS erst mit der Menschheit Jesu auf die Menschheit der Sünder übergeht. Das ganze Werk des HErrn unter den Menschen steht aber in der Gemeinschaft mit Ihm, zu der Er seine Erlösten einführt. Der Geist, der von Ihm auSgeht, und der Ihn verklärt (Joh. 16, 14.), weiht sich jeden einzelnen Gläubigen, nach Leib und Seele, zum lebendigen Tempel (1 Cor. 6,19.). Nicht nur aber das, sondern eine Gemeine der Gläubigen, die durch diesen Geist, bei aller Mannigfaltigkeit der Einzelnen und ihrer Gaben, zu einem Ganzen verbunden ist, steht vor dem HErrn als ein Leuchte» mit siebenfachem Lichte. So finden wir in der Offenbarung Johannis die sieben Gemeinen, welche als Typen der ganzen Kirche auftreten, dargestellt als sieben Leuchter, in deren Mitte der HErr wandelt lOff. Joh. 1, 12. 13. 2V.), und schon die alttestament« liche Gemeine Israels erscheint bei dem Propheten Sacharja (Cap. 4.) als ein goldener Leuchter mit sieben Lampen. Denn wie der HErr das Licht ist, so sind in Ihm auch die Seinen ein Licht (Ephes. 5, 8.). So deutet also im Heiligthum der Altar auf daS Eine, große Opfer, das ewig gilt, und mit dem Jesus in Ewigkeit vollendet hat die geheiliget werden (Hebr. 10, 14.), und zugleich ist er der Heilsaltar, an den wir, nachdem unser alter Mensch in den Tod Jesu begraben, hinzutretcn als lebendige Opfer, die eben hierdurch des neuen LebenS theilhaft werden, womit Er unS auS dem Tode der Sünde herausführt und uns die Macht gibt Gottes Kinder zu sein. Dieses Lebens Erhaltung und Förderung aber ist uns vorgebildet in den heiligen Bro« den des Schaubrodtisches, die uns erinnern, daß Er, der unser Fn'ede ist und uns versöhnt hat mit Gott, auch selber daS Brod vom Himmel sein will, nnS zu speisen