Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 4 (4.1839)
- Date
- 1839-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Leviathan. 115 Vers 18. (17.). Vor seinem Auftreten fürchte» sich Helden; vor Schrecken kommen fit auf er sich. Rach dieser Beschreibung des Körpers im Einzelnen wird nun wieder der ganze Leviathan in'S Auge gefaßt, und in diesem und den vier folgenden Versen der Gedanke ausgeführt: Er bietet aller menschlichen Tapferkeit und allen Kampsesmitteln Trotz. Vers 17. (18.). Greift man ihn an mit dem Schwerte, so faßt es nicht; weder Spieß, Lanze, noch Panzer. » Zu der zweiten Vershälfte ist hinzu zu denken: helfen etwas. Alle Schutz- und Trutz-Waffen, mit denen man sonst die härtesten Kämpfe besteht, sind hier umsonst. Vers 18. (18.). Er achtet Eisen wie Stroh, Erz wie faules Holz. Verö 19. (20.). Der Pfeil jagt ihn nicht in die Flucht; in Spreu verwandeln sich ihm die Schleudersteine. Vers 20. 21.). Als eine Stoppel achtet er die Keule; er verlacht das Sausen des Wurfspießes. Vers 21. (22.). Unter ihm sind gespitzte Scher, den; er zieht einen Dreschschlitten über den Schlamm. Dieser und die beiden folgenden Verse beschreiben den Leviathan in seinen Bewegungen zu Lande und zu Wasser. — Unter ihm will sagen an seinem Bauche. Mit den gespitzten Scherben sind die Schuppen oder Schilder am Bauche gemeint, welche kleiner aber nicht weniger scharf sind als die Rückenschilder. *) — Der Dreschschlitten ist ein Ackerbaugeräth, das in unseru Ländern nicht gebräuchlich ist. Die Arbeit des Dreschens *1 Man sehe ®irjtl in seinem oben angeführten Kommentar z« dieser Steil».