Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 4 (4.1839)
- Date
- 1839-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Oer Leviathan. 11.1 Vers 10. (11.). AuS seinem Munde gehen Fakeln; Feuersunken sprühen hervor. Vers 11. (12.). Aus seinen Nasenlöchern geht Rauch, wie von einem erhitzten Tops und Kessel. Dieses stimmt wörtlich überein mit dem Zeugnisse des Reisenden Bartram, das wir schon angeführt und noch weiter ausziehen werden. Vers 12. (13.). Sein Odem lodert wie Glut, und die Flamme geht aus seinem Munde. Die erste Vershälfte wird auch übersetzt: Sein Odem facht Kohlen an. *) Vers 13. (14.). An seinem Halse wohnt Kraft, und vor ihm her hüpft das Verzagen. Im Folgenden wendet sich die Beschreibung zu dem übrigen Körper des Leviathan, nachdem sic bisher Haupt, sachlich bei der Darstellung seines fürchterlich bewaffneten Kopfes und zuletzt bei der Ausmalung seines glühenden Schnaubens verweilt hatte. Kürzer wird hier die Kraft des Halses erwähnt, und in dichterischem Bilde gesagt, Entsetzen und Verzagen hüpfe oder tanze vor der furchtbaren Erscheinung dieses ThiereS einher. Vers 14. (15.). Die Wampen seines Fleisches sind fest, gegossen über ihm, daß nichts wankt. Beschreibung des festgedrungcnen MuskelbauS des Leviathan. Auch wir sagen, von etwas fest anschließendem, es liege wie angegossen. Vers 15. (16.). Sein Herz ist fest, wie ein Stein; fest wie der untere Mühlstein. *) Die Bedeutung von lihat ist allerdings gewöhnlich die von anfachen, dagegen sind gecl>»lim nicht schwar»e Kohlen, sondern Glut und selbst flammend» Glut 2 Sam. 22. 9. Auch scheint dem Zusammenhänge der gansen Schilderung die oben gegebene Uebersetzung angemessener, die dem Ginne nach auch Luther au-gedrückt hat. Zweilrr Jahr,. «