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Das Morgenland · 1839-04-01 · 4 (4.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
4 (4.1839)
Date
1839-04-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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Der Leviathan. 109 Seine Hoffnung will sagen, die Hoffnung eines Solchen, der wagen würde den Leviathan in offenem Kampfe anzugreisen. — Die Frage: stürzt er nicht u. s. w. dient zu mehrerer Bejahung. Gewißlich, ein Solcher würde durch den bloßen Anblick des auf ihn los» gehenden Thieres die Besinnung verlieren und nicht ein« mal Kraft zur Flucht behalten. Capitel 41, 1. (2.). Niemand ist so kühn, der ihn aufreize. Wer ist denn, der mir entgegen, trete? Nachdem bisher die unbezwingbare Macht des gewal« tigen Thieres im Allgemeinen angedeutet worden, wird, ehe die Beschreibung deS Leviathan seinen Theilen nach erfolgt, die Darstellung unterbrochen durch diesen und den folgenden Vers, worin, dem Zwecke der ganzen Schil« derung gemäß, die Frage des HErrn aufgeworfen wird, wie der Mensch es wagen könne, rechtend vor dem Schöpfer aufzutreten, dessen Geschöpfe ein so lautes Zeugniß ablegen von feister durch nichts beschränkten Allmacht? VerS 2. (3.). Wer erwies mir etwas zuvor, das ich vergelten müßte? Alles unter dem ganzen Himmel ist mein. Alles ist seine Gabe und Gnade; der HErr hat keine Verpflichtungen, nach keiner Seite hin. — Nachdem durch diese Andeutung des eigentlichen Zweckes der gan» zen Darstellung dieselbe auf einen Augenblick unterbrochen worden, so schreitet sie nun wieder fort, und wird zur eigentlichen Beschreibung des ThiereS, um in dessen merkwürdigem Körperbau und seinem ganzen furchtbaren Wesen die Größe des Schöpfers zu zeigen, der es zum Schrecken der Menschen auf die Erde gestellt hat, damit das übermüthige Geschlecht den Mächtiger« ahnen lerne, durch den Alles ist, was ist.

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