Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 3 (3.1839)
- Date
- 1839-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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80 Der deutsche Handwerker in Zerusalem. und ohne eine Bewegung zu machen, auf daS Wasser, so drehte es unS auf den Rücken; standen wir aufrecht, die Hände unter dem Wasser haltend, so sanken wir bis an die Schultern, aber sobald der Körper von der senkrechten Stellung im mindesten abwich, so hob uns das Wasser die Beine in die Höhe »md warf uns wieder auf den Rücken.« Der Engländer Legh berichtet, man bekomme bei'm Baden einen leichten Ueberzug über den Leib, der nicht weiche, und man häute sich darnach mit Schmerz. Gegen das mittägliche Ende des Sees ist eine Z>/, Stunden breite Furt, welche aber selten benutzt wird, weil sich bei denen, welche durchwate» , die Haut an den Beinen gänzlich losschält.« Der deutsche Handwerker in Jerusalem. Wir haben im vorigen Hefte angefangen unfern Lesern die Schilderung mitzutheilen, welche unser deutsche Landsmann, der Wagncrgcselle E. CH. Döbel, von der Feier der Charwoche in Jerusalem, im Jahr 1834 entworfen hat. Die Feier des Charfreitags haben wir bereits ihn erzählen gehört, und eS bleibt nur noch übrig auch seine Beobachtungen über die Feierlichkeit des Sonnabends , der Osternacht und des Ostrrtageö zu vernehmen, wobei wir wiederum ihn in seiner eigenen Weise berichten lassen. Auch der Sonnabend — erzählt Döbel — wurde festlich begangen. Denn nachdem die Franciscaner vor dem heiligen Grabe Messe gelesen, so ward das aus dem Jordan herbrigrholte Wasser, welcheman das Jahr hindurch zu den religiösen Cercmonien zn gebrauchen gedenkt, auf