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Das Morgenland · 1839-03-01 · 3 (3.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
3 (3.1839)
Date
1839-03-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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84 Di» Lage k»« tvkken Meere«. des Badeplatzes am Jordan mit 1269 Fuß eine Bestimmung enthält, welche mit den Messungen seiner Vorgänger sich auf keine Weise verträgt. Wir müssen gewärtig sein, wie diese Differenzen der Messungen verschiedener Gelehrten sich aufklären werden, und ob vielleicht in die Bestimmungen Rußegger's über die Tiefe des Jordanthales und des Spiegels des tobten Meeres ein Jrrthum sich eingeschlichen hat. Bei Beantwortung der Frage: wie ist das tobte Meer entstanden? zeigt zuerst Rußeggcr, daß dasselbe nicht wohl kann für ein ursprüngliches Binnen- Meer angesehen werden, und kommt dann zu der andern, mit der Bibel übereinstimmenden Annahme, wonach das Becken deS tobten Meeres seinen Ursprung einem außerordentlichen Ereignisse verdankt, wobei er bemerkt, daß "die umliegenden Gebirge mit ihren tiefen Spalten und Einstürzen hiervon die sprechendsten Beweise geben." Durch diese Katastrophe habe sich das ganze Terrain unter die Fläche des Meeres gesenkt und ein Becken gebildet, das der Jordan allmählig ausfüllte. . Noch bleiben den Sachkundigen zwei wichtige Punkte zu ermitteln übrig, nämlich, welches der Lauf des Jordans gewesen sei vor dem Untergange deS ThaleS Siddim, und dann: wohin die, vom Jordan und andern kleinen Flüssen, besonders in der Regenzeit zugeführte Wassermenge sich verliere, da bekanntlich das tobte Meer keinen sichtbaren Abfluß hat? Wir wollen hierüber jetzt daS Wort nicht nehmen, und das um so weniger, alS wir sammt unfern Lesern begierig darauf sind, zu hören, wie unser verehrter Schubert in seiner Beschreibung jener Gegend darüber urtheilen wird. Zum Schluffe und ehe wir die Ufer dieses merkwürdigen Meeres, dieses unvergänglitbrn Denkmales der

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