Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 3 (3.1839)
- Date
- 1839-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- Hebron 1× ep/1047559
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70 Die Wüste zurücklegten. Der Boden ist ununterbrochene Wüste, in der man jedoch von Zeit zu Zeit Wasser, wenn auch schlechtes, salziges, findet. Wir nahmen unsern Weg durch daS Wadi (Thal) Möchsen, passirten das Gebiet des Central-Granits, das des Granits und Por« pbyrs, des Porphyrs und bunten Sandsteins, und erreichten am zweiten Tage die südlichen Borberge des Gebbel (Berg) Tyh. Die südlichen und südwestlichen Borberge dieses Gebirges, das rin Plateau (Hochfläche) von großer Ausdehnung bildet, gehören ausschließlich dem bunten Sandstein an; weiter nördlich, und zwar den Hauptstock des Tyh, formirt die untere harte Kreide, die in Bergen bis zu 4000 Par. Fuß emporsteigt und weite Hochebenen bildet, auf denen man ausschließlich die obere, weiße, fenersteinreiche Kreide abgelagert trifft, die daS herrschende Gestein bis an die südliche Gränze Syriens * *) und bis an die Kalk-Ablagerung von Palästina und im Osten des todten Meeres ist.**) Isaak. i Mos. 35, 27 ff.; Jakob, , Mos. 50, 13.). Dort refidirte David stoben Jahre. 2 Sam. 2, II. Heutzutage heißt Hebron bei den Arabern EI Kalil. Bon dem jetzigen Hebron erzählt Burckhardt (Reisen, S. 080.): »Die Einwohner stehen in dem Rufe unternehmender Kaufleute, und nicht so unredlich zu sein. a>» ihr« Nachbarn in Palästina; ihre Haustrer gehen weit in die arabische Wüste hinein.« *) Oder Palästina», denn die Türken rechnen Palästina zu Syrien. **) Einige nähere Angaben de» Herrn Ruhegger über die geologische Eonstruction der Halbinsel de» Sinai und de» steinigen (peträischen) Arabien« tragen wir zusammen. — Im Süden der Halbinsel und ihr« Dvitz« bildend, steigt da» Gebirge Sinai (Tor Sina) al» ein, ungeheuere Granitmaffe emovr und erstreckt stch au» Südost in Nordwest. Da» Küstenland in nordwestlicher Richtung besteht au» Bergen, die hoch über die höchsten Puncte der höchsten Terraffrn de« innern Lande« empvrsteigen. Diese Berge bestehen grö-tentheil« au» Kalk- und Sandstein. Nach dem Innern de» Lande« zu ist vom Sinai in