Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 1 (1838)
- Issue
- 4 (8.1838)
- Date
- 1838-08-01
- Page
- Seite 118 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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118 Die großen Hauptereigniffe in der weitern Entwicklung des Reiches des Messias schaut er in frischen, starken Bildern und zeichnet sie mit reich begabter, geheiligter Hand nieder. Der Geist aber, der ihn leitet, ist eben derselbe, dessen belebender Odem alle Bücher der göttli» chen Offenbarung durchweht, und dessen heiliges Zeugniß von allen Blättern der Schrift uns entgegenstrahlt. Wie Joel geweissagt hat, so bestätigen es die übn'gen Pro« pheten, und der Nachhall seiner Worte, erweitert und bekräftigt, vernehmen wir noch auf den letzten Seiten des letzten Buches der Schrift. Schreiben ans Jerusalem. (Daö Schreiben, aus welchem wir hier einige in« tercssante Mittheilungen über Palästina und den kirchlichen Zustand der Juden im heutigen Je« rusalem entnehmen, ist im vorigen Jahre von einem gelehrten, deutschen Jöraeliten aus Jerusalem an sei« nen Bruder gerichtet worden, der in Deutschland die Stelle eines Rabbiners bekleidet. Herr Joseph Schwarz, der Verfasser desselben, ist seit dem März 1833 in Je« rusalem ansässig. Das Schreiben wurde von ihm in hebräischer Sprache abgcsaßt, ist aber von dem Empfän« ger ins Deutsche übertragen worden. Es findet sich zunächst veröffentlicht in dem 4ten Bande der »wissenschaftlichen Zeitschrift für jüdische Theologie, von Dr. Geiger, Rabbiner in Wiesbaden." Wir geben dasselbe in unveränderter Gestalt, nur daß wir einige hebräische Ausdrucke, welche in der Uebersetzung stehen ge« blieben sind, für unsere Leser ins Deutsche übertragen.