Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- Nr. 5 (Dezember 1933)
- Date
- 1933-12-01
- Page
- Seite 1 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer 20 Pfennig Herausgeber: Bi rbaud nalionaldeulscher Juden L. V. Bankkonto: Martin Schiff, Marcus Nelken S» Sohn, Berlin W»,2qgerftr. 9 . Poftlchetk: Berlin Ar. 11>231 Sefchastsfiell« Des Verbände« und Berlin W 35, Blnmesho« 9 - Zlpr.: 51 K» Lq riffle \2. /Uv. 5 Dezeinb«» 195 Aus dem Inhalt: Sauf' Le auch! — Sammlung ft von Kliles — ltangem^vck von Kurt Rofenow? — Echo btt grosse — Sta^at»angeh8rigkeit»g«s«tz r Vaterland t\ i. sein mag. 'Gleichwohl, weit mehr gesegnet als Deutschland, wenn deines sohiles Schicksal wollt , in leben fbllte... würde er sich traurig es nimmermehr so lieb haben wie jei.t Frage: Du liebst dein Vaterland, nicht yia ir. mein Sohn? Antwort: 2a. mein Vater, das tu ich. i Frage: Warum liebst du es? , Antwort: Weil es mein Vaterland ist/ Frage: Du meinst.j weil Gott es gesegijet hat mit vielen Früchten, weil viele schöne Wejrst der Kunst es schmücken, weil Helden, StaatsMäyner und Weise, deren Namen anzuführen kein Gide ist. es verherrlicht haben? j Antwort: Nein, mein Vater, du verführst Mch. Frage: 2ch verführe dich? Antwort: — Denn Rom und das ägyptische Delta sind, wie du mich gelehrt hast, mit1 Fruchten und schönen Werken der Kunst und allem. wa^ grob und herrlich miiiiiiiuiiiMiiMiimiiiiiiiiiiHiiiiHiitiniimiitiDMiiiiiniiHiiMtiiiitiiiiiHiH«nitiniiMiHi|iiM ..aiiiiiiiiiiMHiniMiitiiHiiimii^ii dab er bat fühlen und Deutschlands Frage: Warum also liebst du Deutschland?. | Antwort: Mein Vatef, ich habe es dir schon gesagt! Frage: Du'hättest es mir schon gesagt? Antwort: Weil es mfin Vaterland ist! (he 1N5 i von «leist, «oteckismus "der Deutschen. 2: «nj, > 2. * Sie lieben Deutschland wie einen Glauben und Sie glauben au Deutschland wie an ein 'Gott! Aber ob Sie Gegenliebe finden? Als ob eine Passion je danach fragen würde! Ich liebe, liebe.... Ist das nicht des Glüfls genufl? A l e r a n d r a Schlageter (Hanns John. Schlageter,.l. Aufzug. '2. P ld> MiiHiiiimiiiaiHiiiiiiHMiiiiiimmmimiiiiiMiimiimiiiiiiiimiinmHyiiiHii um 4/193:1 dieser Zeitschrift) habe ch Deulscttsucien und fremd Juden In meinem Aufsatz: „Der einzige Weg: die Ungleichschaltung!" (Ar. eine Unterscheidung zwischen Deutschjuten und Fremdjuden ausgestellt und angeregt, das; bei der endgültig^» gesetzlichen Bereinigung der deutscheniSubenfragc (Staatsangchörigkeits-Ge eh) dieser Unterscheidung seitens ' gesetzgebenden Organe Rechnung getragen werden möge. Bon fremdjüdischen Zeitungsschfeibern und Angestellten jüdischer Vereinigungen, in denen freindjudisshe Elemente wirkerr oder Mitwirken, wirdie Behauptung verbreitet, daß ich von der Regierung eine Sondtrbehandlung für Mitglieder unseres Verbandes verlange und unter „Dchrtschjudcn" nur unsere Vcrbantismitglieder verstehe. , j j Diese, Behauptung ist unwahr. Das Gegenteil'ergibt sich aus dem klyren.Wortlaut meines oben bezeichneten Aufsatzes, in dem es wörtlich h^mt: - Dieser unser Verband wird somit der Kristallisationspunkt derjenigen Deutschjudcir sein müssen, die es nicht dulden wollen,j von den Führern ihrer anderen, aus Deutschjuden und Fremdjuden gemischten Verbände unter däs zionistische Joch geführt zu werden. Sie mögen ihre eigenen Führer mit sich fortreißen und zu einer klaren Stellungnahme zwingen!— dies erhoffen wir in erster Lipie von dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten und von den Liberalen —, oder sie mögen diese Fühjer gründlich abschütteln. Tritt diese Scheidung ein, so wird auch mich außen deutlich erkennbar, wieviel größer die Zahl der im Gefühl nationaldeutschen Juden, der Deunchjudcn, ist, als die Zahl der Kampfwilligemdie als Mitgliedes unseres Berbandes seit mehr als zwölf Jahren im vordersten Graben stehen. Was übrig bleibt, ifiag der „Reichsvertretung" zulaufech die dann die berufene Vertretung der Fremdjuden sein wird. i Wer gegenüber dieser eindeutigen Formulierung behauptet, der Berbünd nationaldeutscher Juden oder.ich als dessen Führer erstrebe Sondervoir teile für unsere Mitglieder, ist ein Lügner. Ich beschränke mich für heute auf diese Feststellung und sehe davon ab, die berufsmäßigen tzauptlügper bei Namen zu nennen. i Der Derbandsführer. j