Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- Nr. 3 (August 1933)
- Date
- 1933-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Einmal bestimmt! Bon Hans Wolfs ' ' - Das eben ist es: ausgeschlossen;u werden, und -dennoch für immer hinein zu gehören, Geist jenes Geistes zu sein, der mich schlägt. bcj-Qll meine. Sehnsucht und meine Hoffnung trägt, — Deul'chland zu fühlen, Deutschland allein. Deutscher gestern, heule und morgen zu sein! Her; und Blut und Hirn und Gewissen lind ja doch Euer,- — wißt Ihr' eS nicht? . Warum entsagen, entbehren müssen, da Euer Herz wie das meine spricht? Kann ich der eigenen Mutter grollen. kann ich sie schlagen, da sie mich höhnt? Kann nur still sein und warten wollest, daß sie sich ihrem Kinde versöhnt. . . In dieser noch oder in nächstes Stunde reicht sie ihm wieder die sorgende Hand, .— einmal heilt deine brennende Wunde, deutsches geliebtes Vaterland! Einmal, in meinen oder Andrer Tagen wird das Feuer, das unter der Aiche glimult. wieder wärmend in lodernden Flammen schfagcn, einmal -bestimmt! VerbanÄsnackricblen Versammlung. Es röurden auch Stimmen ka!tt, die an „das separate und separierende Gesetz" der Juden, d. h. an die ihnen als Gesetz geltende Lehre der tief innerlich von ihrer Auserwähltheit Üeberzeugten. erinnerten. Nur daran dachten alle die Männer nicht, welche die Emanzipation befürworteten und die Dekrete dazu ausarbeiteten, dag nämlich dem einzelnen Juden nicht überlassen werden durfte, ob er an jenem separierenden „Gesetz" noch weiter festhielte!,oder nicht. So kanr es. daß viele Juden nicht wußte»; wohin sie nun gehörten. In der Schule wurden sie zwar allen» deutscher und christlicher Kultur unterrichtet, aber im Elternhaus wurden sic oft und vom Rabbiner immer noch in dem Geiste erzogen. der im Ghetto wurzelte. Es entstand in lJuden eine ilnsichcrheit oder, wenn ich so sagen darf, eine! ungeheure Platzangst. die sich um so mehr bemerkbar inachte und de» Ricbljuden um so unverständlicher wurde, je wettere Fortschritte zum nationalen Einheitsstaat oder, um einen heutigen Ausdruck zu gebrauchen, zum totalen Staat gemacht wurden. Jene Juden, die nicht hin- und herschwanken wollten, aber nicht den Weg fanden, auf dem sie in die deutsche Willens-" und Kampfgemeinschaft hineinwachsen konnten, sahen ihr Heil in völliger Traditionslosigkeit oder in der Pflege der Tradition aus dem Ghetto, in der Leidens- und Hoffensgemeinfchaft. Die Nichtjuden erneuerten ihre Tiefen gegen die Juden, und die Juden erneuerten den Kommunismus nnd den Zionismus. ' Das ^Gefährlichste am heutigen .Zionismus ist Verbindung mit dem Kommunismus. D-iese konnte nur hergestellt werden, weil es ein jüdisches gerühl, nicht gibt, und weil der Zionist in Euro oder sonstwo außerhalb Palästinas keine Nahrunlg rcgung unmittelbar vom'Boden Zions empfange» dieser einmal aufgenommene Kommunismus ist »i auch bei den Zionisten, die schließlich in Pglqsi ' landen. Christliche Theologen, die längere Zeit weilten, waren entsetzt über das. kommunistische der meisten dort eingewanderten Juden. Und deu die. ohne eigentlich Zionisten zu sein, nach Pi zogen waren, nur weil sie die wirklichen Antisemitismus nicht erkannten.- schrieben an nach Deutschland, daß sie mit den Familjen Kolonisten und fast gar nicht mit zionistischen kehren. Ur Um im 'Die Regierung der nationalsozialistischen Revo den Zionismus verbieten. Die Judenfrage wirst wenn die Agitation der Zionisten weiter gef Palästina ist schon heute übervölkert und kann n da-j Land einer jüdischen Nation werden. Wer Nationalstaat Ghettogefühle hat. soll. unter gestellt werden. Den Versuch der Erziehung diesst zu Deutschen überlasse man dtzn Juden, die im aufgegangen sind. Mir scheint, daß heute die T. wahrhaft gedeihliche Wirken eines jüdischen Juden gekommen ist. Und dieser Judenkommissar wird neuer Pfefferkorn sein. 8 * seine enge Verbindung National- . Amerika und Anhat. Und itzausrottbar itina selbst Palästina Gebaren sche.Juden, glästina gefächen des e Freunde schwäbischer Juden verution sollte verewigt, ttet wird, ijnnals mehr deutschen emdenrecht r Fremden Deutschtum it für das kommissars heute kein 1. VerbandsfShrer. Der Verbandsführer hat zu seinem Stellvertreter Herrn Rechtsanwalt Walter Simon-, Berlin-Charlottcnburg 4. Kantstr. 130, befiel t. 2. Ortsgruppe Frankfurt a. M. In einer gut besucht n Mitgliederocrsqmmlung sprach Rechtsanwalt Ur. R o f e r - bürg über das Thema: „Was will der Verband nationol deutscher Juden?" Er legte dar. daß trotz der augenbli I». lichen Lage der nalionaldeulsche Jude nicht verzweifelt, sondern im Vertrauen auf eine deutsche Zukunft an der LieUe zum deutschen Vaterlande festhallen und für das Vaterlar d arbeiten müsse. Die. Ausführungen des Redners fanden » der Aussprache allseilige Zustimmung. Für die nächste Zeit ist eine größere Versammlung, fir die bpr Verbandsführer 1>r. Naumann den einleitenden Vortrag übernommen hat. in Aussicht genommen. 3. Ortsgruppe Breslau. In einer Mitgliederoersammlui g sprachen der Verbandsführer l)r. Naumann und das Mitglied des Führerrats Studien rat Ofner. In der Au ssprache kam zum Ausdruck, daß die Ortsgruppe bemüht i!l. trotz der in Schlesien gerade in jüdischen Kreisen bestehenden schwierigen Verhältnisse auch weiterhin Boden zu gewinnen, und daß diese Bemühungen schon jetzt gute Erfolge -ergeben haben, 4: Ortsgruppe Hamburg. In einer Versammlung di r Ortsgruppe hielt der Vorsitzende Direktor Erwin Scharfer den einleitenden Vortrag, den unsere-Leser untir dem Titel „Bleibt Deutsche!" an anderer Stelle dieses Blattes finden. Die Ortsgruppe macht gute Fortschritt■. Eine größere Veranstaltung, in der vr. NauMü'nn dos Referat halten wird, ist für den September d. I. im Aussick 1 genommen. 5. Veranstaltungen. Wir weisen die Ortsgruppen darai f hin. daß es. sich in jedem Falle, auch wenn es sich um eire geschlossene Mitgliederversammlung handelt, empfiehlt, die zi - ständige Polizeibehörde zu benachrichtigen und ihre Genehmigung cinzuholen. Die oben erwähnter Veranstaltungen waren durchweg polizeilich genehmigt. 6. Zeitschrift „Der nationaldeutsche Jude". Die Bezeicknung „M i t t e i l u n g!S b l a t 1" kommt für die Zukunft i I W e g f a l l. Der Preis der Zeitschrift im Einzelhand« I tStraßenhandel) beträgt 10 Pf. Das Blatt erscheint zunächt weiterhin monatlich. 7. Verbandsabzeichen. Es wird nochmals darauf hii - gewiesen, daß cs dringend geboten ist, das Verbandsabzeichen zu tragen. Das Tragen des Ab Zeichens St ein Bekenntnis zum nalionaldeulsche U Judentum und ,bietet die beste Möglichkeit, gegenübe: solchen Personen, die unsere Bestrebungen nicht kennen, ans unseren Verband hinzuweisen. Die Verbandsabzeichen sin!» zum Preise von 1.— RM. je Stück tbei Versendung zuzügli«!, des Portos) von der Geschäftsstelle zu beziehen. 8. Beiträgt. Wir stellen den Mitgliedern, denen dje Bei tragszahlung in Vierteljahrsraten nicht genehm ist, anheim, den Jahresbeitrag in Monatsraten zu zahlen. .4. Christen jüdischer Abstammung. Auf vielfache Anfragen erwidern wir. daß die Aufnahme von Mitgliedern, die einem christlichen Bekenntnis angehören, nach unserer Satzung nicht zulässig ist. Wir verweisen Persönlichkeiten, die demgemäß bei unu^iicht Ausnahme finden können, auf den vor kurzem mil befMdlicher Genehmigung gegründeten „Reichsoerbani» christlich-deutscher Staatsbürger nicht arischer oder nicht rein arischer Abstammung" zu Berlin- Wilmersdorf, Ansbacher Stt-38 (Führer: Direktor G u st a v Friedrich). 10. Aerzte. Wir weisen nochmals darauf hin, daß unser Verband nur in ganz besonders liegenden Fällen ausnahmsweise in der Lage ist, bezüglich einzelner Mitglieder mit behördlichen Stellen zu verhandeln. Die erforderlichen Schritt«, insbesondere soweit die Eigenschaft als Frontkämpfer oder derg!. in Frage kommt, müssen von den Mitgliedern selbst unter genauer Einhaltung der vorgeschriebenen Fristest getan werden. Wo Veranlassung besteht, nachzuweisen, da'i nationale Bewährung vorliegt, stellen wir anheim, Bescheinigungen über die Dauer der Mitgliedschaft usw. von unserer Geschäftsstelle einzufordern. Das Vorstehende gilt in gleicher Weise für Z a h n ä r z t q. 11. Außerordentlich« Mitglieder. Personen, die nach ihre): Herkunft nnj> Vergangenheit geeignet sind, Verbandsmitgliedec zu sein, psttnen zunächst als außerordentliche M ist - g liebe» ausgenommen werden. Auf Grund ihrer Bcwährun/ials außerordentliche Mitglieder bestimmt der Verbandsfuhrer den Zeitpunkt, zu dem ihre Aufnahme afH Vollmitglieder erfolgt. $ j! Der Verbaudrführer. 1 Für die Schriflleitung werantwortlich: Dt. Kurt M Druck von Rob. Rohde Rächst., Berlin W. 35. — Füic deutscher Jude ch o l. Berlin; Verlag: verband nationaldeatscher Juden L. B.. Berlin W. 35. -+- Herausgabe und Schriftleitung in Oesterreich verantwortlich: Verband national» n. Wien II, Praterstraße 134, Zimmer 22.