Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- Sondernummer (Mitte Mai 1933)
- Date
- 1933-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer' 20 Pfennig rratimiü-mWe Luöe Mikleilungsbl alt vesverbandes nütionaldeulscherZuden E.V. Geschäftsstelle Das A jtteilungsblatt erscheint zunächst wieder in zwangloser Zolge > ' ' , - ' > . - * . I des Berbandes und Lchristleitung des Mitteilungsblattes: Berlin W ZS^Dlnnieshof st Zerusprecher: b 1 Kurfürst 0628 - Bankkonto: Marlin Schiff, Marcus Nelken L» Sohn, Berlin W 8, Jägerftr. 9 - Postscheck: Berjlin Ar. 1112 ZI Jahogang HSS Ute Mai Sondernrrinin« Das einz' bleiben, ist — ge Mittet, deutsch zu deutsch zu sein, gamerlin«, Honninkulus. Wir brauchen den Zusammenschluß derer, die nicht nur deutsche Staatsbürger durch den Zufall der Geburt oder den Rechtsakt d rr Einbürgerung find, sondern Deutsche durch den Zwang des GffühlS. Brennende Fragen für den deutschen Juden, Mai 1921. =F Vom Cag zur f her Dje den jüdisch ihrer de ul daß denk« und von Wiede Rech! li< träch i landi g«,a auf arbeil nichtjjü auf Parkt deutsshl beut' r Verband Zusammcnsch! en 'Stamn Abstammui Kultur ie nicht ai können. Betätigungen Juden oder rerstarkcn ichkeit und gen und zu einer den. Er e: äegenseitiger sen der deu bischer Ab^ ihre persö ipolitik au en Ration Vaterlqi <8 1 s heit Ein Zeitalter . über uns der Talg I Dies n aüs tzM» Oies ill 8olvet Noch sind wi dröhneiid Ui diesem heutch friedlichen eute, der ein« Ische legt, da< ' Viele find, d Umwälzung wirk! noch, es werde! kommen". Und ü aufrichtuna der entscheidenden 2ai gemäßes" Treibest Gesinnung, gleich! heit" oder „Au hieß, ob das utlorii beoo es Zorns deutfeben Zukunft ^national deutscher Juden bezweckt luß all<r derjenigen Deutschen es, di« bei offenem Bekennen j, sich m|i,t deutschem Wesen und ö unauflöslich verwachsen fühlen, chers als deutsch empfinden und Er bekänpft alle Aeußerungcu undeut chen Geistes, mögen sie Richtjulen ausgehen, die . das deutschei Volkskraft, deutscher deutsch! n Selbstgefühls beeinmit den Wiederaufstieg Deutsch- Geächteten! Stellung in der Well > strebt ein verständnisvolles und Achtung! beruhendes Zusammentchen Volksgenossen jüdischer und »siammuna, die sich ohne Rücksicht laiche Stellung zu Fragen 6<r dem gemeinsamen Boden des! algefühls und der Liebe ^zum nde zusammenfinden, der Satzung vom März 1921.) di de fit «>e ae, ä saeclum in nicht am en Rhythch en Tage enlebens n geschichtli für lange noch immte ich ein Zeitg! n einiger iter der Orb 3 etriebsplähl jmartaaen, vollzog, ob das .tät". „Kl rzugte Cp l iel, Von filax bi-um ann zerfällt in Schutt unfb in grellem Lichte steht des Zorn,. kuvilla.! läge des jüngsten Gerichts, das en des saften Requiems droht, s ZornS sollen noch viele Tage gen. Ader doch ein Gerichtstag n Projcß abschließt und vieles ■> Zeiten gefestigt schien, r nicht begreifen, daß in dieser lM zerfällt, sie glauben immer ,m wieder alles „in Ordnung nung steilen sie sich eine Wiederoor. auf denen sich bis zu den r gewohntes und natürlich ,,zeit- Dies gilt für Gruppen jeder Kennwoirt des Betriebes „Frei- «pitalismus" oder „Manismus" im Rijckschreiten. im Beharren irl oder im sogenannten Fortschritt gipfelte. Eitz Teil der deutschen Staatsbürger! aller Spielarten träumt »nd schwatzt heute davon, wann und wie es endlich wieder werden wird, wie ehemals. Und zu diesen Zutunftsspekulanten, -die nur die Vergangenheit wollen, gehören nicht wenige Geaenwarts- Betriebmacher, die heute in ihrer Art mitspielen, nicht einmal hinterhältig und nur zum Schein, sondern mit vermeintlicher innerer Zustimmung. 2n Wahrheit besteht diese Zustimmung nur dort, wo irgend etwas bis dahin Lästiges zu beseitigen ist. etwa ein Vordermann im Amt oder ein Konkisrrent im Geschäft: im übrigen wird die. Flaiyme der natilonialen Be-, geisterung ganz unbefangen als ein Gebrauchsfsucichen^ betrachtet. an dem man zu gegebener Zeit seinen eigenen Speck braten kann. Es war eine Tat besonders klarer Eifisicht der heutigen Führer, den Zulauf zu ihrer Bewegung, z,r rechten Zeit einzudämmen. Deutschland wird niemals wieder das Deutschland von gestern und vorgestern sein. Das Deutschland der Zukunft steht vor!ganz neuartigen Aufgabest, find diese können nur durch ein! von Grund auf erneuertes * deutsches Volk gelöst werden. Dieses Volk zu schaffen, es zu schaffen in der Gestalt einer nationalen Gemeinschaft,. die im Laufe der deutschen Geschichte noch niemals bestanden bat. ist die große und, wenn sie im rechten Sinne unternommen wird, wahrhaft befreiende Aufgabe der nationalen Führer. Sie werden diese Aufgabe nur lösen können, wenn sie mcm wahllos Millionen umschlingen und der ganzen Welt den Bruderkub bieten. Darum war und ist es im besten Wortkinne zweckmäßig. die deutsche ,,Gleichschaltung" nicht in ein«»! Zuge zu vollziehen, . sich Konjunkturzuläufer vorerst vom Leibe ,zu halten und denen, die der Entwicklung zugänglich sind. Bewährungsfrist aufzuerlegen. Die Bewährung kar» nicht im Tragen irgendwelcher Abzeichen, im Heilrusen und Fcstefciern bestehen, sondern nur kn ernster, anspruchsloser diutschcr Ge meinschaftsarbeit. in einer Arbeit, die im Anfan, für viele Verwöhnte hart und entbehrungsreich sein mag. de,aber das einzige Mittel ist, ein! Volk zum seelischen und damit zmn nationalen Gleichgewicht zu bringen, ein Voll,, das erst cinntal den Zornparorysmus der Umwälzungstage über, linden u«d sich zur ruhigen selbstbewußten Gelassenheit zurückfinden muß. Heute freilich stehen wir noch unter dem Zeichen des Zorns. Daß dieser Zorn, der in 14 Jahren gespeichert und gesteigert wurde, sich zuerst in erplosioer Form entladen mutzte, ist menschlich verständlich. Es muß auch denen weritändhch sein, die selbst betroffen sind, wenn sie überhaupt fähig find.