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Der nationaldeutsche Jude · 1930-05-01 · Nr. 5 (Mai 1930) · p. Seite 6

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1930
Issue
Nr. 5 (Mai 1930)
Date
1930-05-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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1 A V (► 4- * oaer T>ui'r i foinc ötJ.Kr,;fni>K. sondern eine Lebeussra^ TciitMiCii. Leider ...; sich diese Tatsache und)] uzend I'.eriin:geivrvck:eil. Tie grosie ZUiengc der de» 'teilt immer imd, nus den Indiffercnien, den ö;:roi: de'teilt immer imd, ans den Indifferenten, den „(il oii", ilon denen Fd>on vor 37 Jahren 4! a p < v r e i e i-d svrad, zsiche den 'Artikel „Li II -vergesi; I ‘3 {■ o v e t d e s n a! i v n a l d c u t s ch e n I » d c n l u i Tiele iniievednrsiii'.en Staatsbürger leimen die Z»mi i sich iiüt den Angelegenheiten der dentsd>eii -jüdischen Kein, , r> Zu»» iiüt den '.'lngelegeiiheilen der dentsd>eii -jüdischen i»,eni^ zil de',!'e.'iin«n, nicht ohne Lnirüitung <vb: sic ertlnreii. :iA'i die»' Tinge mit iiinen sgrschl oder, richtiger tn irrecken verinchl. das; sie!id, fiir dib^ Interna de meiiideverivaltnn.i iiiiiil mleressieren und das» sie „e Jörnen lmbcii". 'Run. solclie anderen Sorgxn dabei I/.'.e.e'iierlen! ichliehiich andi. Ls ist schon br.nir n> ha» die dent'lren Bäume. auch die mit indischen Wurzeln in de» Hiickme! n>ad>sen. Ader das> die Angelegen '..»»'rer indi'>iie,i läenieindrii edenfalls dazu angictnn irden tn-utnl^nlckeilden Ricnichen täruud -ii oonn'ii. fort*1 ic.hr erniler Besorgnis geben. endlich reinm :vei:eilen indischen >\ieiieti I>egriisen werden, den» das Iiente i'> den «neiiieindeverivaiiiiiineii vorgehl, wirft i «nenennar: nfid vor allem in die onfiutü jedes, aiisnal^ jedes .udi'dnzn Teuifdxn hinein. der nicht schen, ick»- ae I jn c r s">. »na, nden venn iaat, t'.eldere wir' i >r«it. ' nicht 1 'iten rillt», in i» was die nelos ml! »der k-r 3fP der Hden nnd i) v l d i I) g e m e ::: d e ti it m a e it i na.e. '"'eineiiiderevrasenio : R; e e. dat die'eir Ke ■ >jvi I dieses 'B o I k c s in B t r \ i » lebt berliner I iidi > ch e (6 c m c i» b c d i e It Tic ,vid.ie'le!!n>i>i der Uelrernlrift „Bolitik '»' e i i a i o n"! iit. so adiurd es Hin»!, voll berechtigt. Tatoeitand ii: nämlid» der. das; in nivizrev Keinen wahnnaen vhn der einen Pgrleigrnvve Po.iuk und 00" anderen unentwegt Religion getrieben wird. / Recht d.e tHeii-Tiosel:, aber die Riachr haben die Politi'che» t'.sa.di aehrj wet^iilich vor Recht.. Tie' I >, n a : i o n a I ein inrn ijjrc Anhängsel haben seit Jahren oisen die Parole n n s a e a c b e »: T i e j ii d .'V n i: n s a, e incindc n m n f i e n z u , irj» i i >h e n B e d e l> Irma eit alter werden. Lin judi'chsi '.''eniant. der besonders ' si>maall>i>che vicdanlen einmal elwa <wir zitiere deni^ v>edächP,:s) i» der Iorm airsgetv^ochen: I n d i 'd» n a I i o n a l e n itehen auf dem Tt viin!:e. ddh es ein jiidifdies Volk hib e i ii 'I r » d> :je i' d a '.die r ii« e n e T i >i a n i f a t i o n dieses R o l f s t e i l s Tas sind Worte, deren Lifciiher'iateitzu -denruhen iit ^6ir.nna tan» aud> nicht dadurd» abacsd>uiächt werden die Iüdi'diiialionalen acrinen aenna lind, bei vabendei lene;!vii ibrtij rein nationalpo!itiicl>eir Peilrebnnaei re!:nia/es Rlnntelchen untzuhänaen nnd sich dadurd, di> niminiinn des tveniner cheaabte» Teils der ,,9»eli>iioi Iiöch't bedciitlidien Rianrecieln zu iid,crn. Roch offene! ein — natnrlich jüdinhnationalcr — r {tiube. ein e >:; iio n -ff etl. kürzlich iinj Preuhifdie»' Landcsocr iiiditcheri (»»enieindcn aciprodieil. Lr l>at. wörtlich fl ,,SL» f r idie Iiidildmaiionalen) werden es nicht du das; die Iiidische Li e in e i n d e zu einer reliai v'> e m e i i. s d» a f t degradiert wir b." - Tiele Cif nin-1 'elnd de» hidridmationalen Irennden des.'„Bruder d.'IN C'.e.r" fn weit: man-hat verflicht.' in. ^terid>len d.:."'.'ii ae.nerlchiswerte» L»erzenserauh das'' ' d... n „lurudnieidirau'o!" zu criechch. Ter rr.isi unddie Lrörterungen. die über jadi'wen ä'Injtern geführt werden, sind Tnnier nid't wert. Herr Benzion F e t t hat ganz newu'it.. was er meinte, und alle seine Fionsbrüder r flenan das n'eiche. nur das, die etwas we'rlichcr t»»cbo etwa Herr l'e. jtlee, das volitische IivtruinciU der de Tvra./.e natüriid, geschickter handhaben und allzu 'lt-endungen ves'er zu vermeiden wissen.. Ls ,-Ft jcdcnfall ^iwei-el > darüber möglich: d i e d q u t s ch e n Ru' N e .ii e inde n — das noch heule gltltjge Preuszilche nenn: ne «r> n a g o g e n g e ni e i n d e n — sollt > offizielle Betkret ungen eines ,,i ü b i R olle u m g e w a n de l r werde ir. .Man will, die Indilchnalioiialen wollen, da» die denp'chen Jude» in Tent'd'land eine amili'ch auerkaiiiite: .^iiatio M i i: d e r I> e i >" werden.' die nnturkich alle Liaatsb rea-te habe» soll — hätte jemals ei» IüdiichiintionalcP ve.ori. ne Bereck'liqiiilgen -verzichtet? —.• deren ■ o'i ege z n den n i ch t j ck d i > uh e n T e n t f ch e n . aber f I i l' c n l l ich delont und jedem, der cs noch nicht sollte, eingehamincrt werden soll. Tas fint>; Knmv'zieie. die das Interesse jedes eitlilgen deut'chen Ttaatsburgers jüdischen Klaubens «im am I chen Tinne genommen» berühren, denn sic ' kau'cn aus s , l e - rnw tische Unterwühlung der -Ztu g e h ü r i z! e i t d e r d e u l s ch e n I u d e n z u in d e u t f ch e n.B o l k e h npus. 'tlvort ..degrad Unterschied iil diese Retoiich .das dazu dir de i 111 d) - auz - e ii ks" liv^ aerr. nus Wir >d- - > ah .ub, |b eir.“ ihre da» I'K ein Zu- ' ill har, l»e rr »de iflt: , e n. > e ir heit ans ider' Icrt“ liihr - in itzie zZnau tze,nen eien,' chen iche' kein l s-. eie» i u ' chen Ii. buch iale iqger auf. a » : eju Ficn Tie fcl»r üblen Lricheinungc», die in der Cesfentlichlei: noch am häufigsten oesvrochen werden, weil sie am aiiflensällig'ren sind, ^etwa^die Bergeudung der Kemeiiidesteuer-ivelder »ur Balänina Tvenden. Fala^cha-Mission und Lmpsang von .rionisiknliüiivllinqcn. nnd bei weitem nicht die grösztcn Miszitände.i Biel wichtiger ist die s nsi c ni a t i sch e T n rch- > e h u N g der t>i a b b i n c r s <l> a f l ii n d vor allem der Lehrerschaft mit j ü d i f ch n a r io n a i e i: E lemenlitn. die natürlich de» Cbsetten ihrer leeliargeri'chen und eriielieriichen Tätigleit den Kedanien, da» alle Juden ein "lo l seien, als etwas ganz Lelbitverslaiidliches einvragen, vor allem dec Jugend, die aus jeden Leim gehl, wenn nur die Lei »ruteu mir der nöticken <f»cic.’*trfiichteit von einer „ein driicksv iiien Bersönlichleit" ausgeleg: weiden. Ke ienüber diese» valitisllieii, diesen nationalpoiirischen Treibereien ^teht die Kruvoe der 'Religiösen unentwegt dolirinärin »einer Hgriniongleit und Hisflosiglcil, die für jede» Rontödielidickrler ein dgnlbarcr^ Borwurs wäre, loie Ile »cn „ans dem Boden" des 'hlreuninhen Inden zelenles vom I< hre 1847. und es stört He gar nicht, dal» dieser t»iechis> Hodenängit nicht mehr der 'Boden der Taliachev in. Tic Tlieoiiei in alles! Rngeii.hls die'er weHsrcinden Linstclluiig, die uweiaens tiivinh deutsch i't uns im Tn'tem der deut'chen volitjlchin ehiarlcren ihr - durch Verioiialuuioii gefenigtes - tüefleniijück Riat, in cs lein Wliinder. da» die ReÜgi'ü^cn von den Tiejlitiichcil bei jeder Keleaenhcit an die 'Alans gedruckt werden, vielfach ganz schlicht in: 'Wege des 'Rieder':immens, manchma! auch durch lehr geschickie tattiswe 'Manöver, denn die sliclegiölen sind zum groszen Teile nicht nur wenig einsichtig. ondern daneben auch noch eitel, und >ie luhleu sich geradezu geschmeichelt, wenn etwa Herr Im. Rice ihnen ver> 'icherr, da» sich mit ihnen so aiiszerordentlich nett und ..'aä>i lich" zil aiiimcnarbeiten lasse. Herr ^jwischenfcld würde sagen: „Rui'gts: ücr." Ls.wird gut icin. wenn diese Lrwägiuigeil in recht weile jiidiNhe Rreise, vor alle:» in die- Rrcssc der bisher Iuidit'fcrente» eindringen. I m 'R o v c in b e r dieses Jahres finden neue 'Wahien zu den K e m c: n d en und zum l>seine indeverband il att. Dann wird ein r, v i) ii ei Teil der j ü d i'» ch c II T e u t i ch e II s i ch s e h r e r n it h a f l die Frage v o r: eg c >: in ü ' s c u , ob man weiter dulden darf, das; die eigenen B e r. l r c t c r r e ligi ö i e Theorie treiben, währe n d von der anderen Zeile vraltischc Bolilii. eine hartnäckige E n 1 d c u1s ch u n g s« B o l i t i l ger r i e b e n w i r d. I'i. .X. Sin Verbkr.ds'i:bü«;-\ y L h e f r c d a!: e u r vor kurzem das 60. Lebensjahr lauer gehört zu »den «»'»ründern Uizi^r '.zweiter- Boriih^nd I'r. L.!'B r e s I a II e r. Hai vollendet. Herr hr. Ares unseres Perbandes: er iit scü d 'Borslaniies und zweiter U: ihm zu danleii hat. willen itehen. Er ist das beste lediglüb von d e ii l s >!: en vviiliiche TäÜgkei: mit „>, oudentum" im re.tgio>en,. Siizne'utid ii» Sinne des c! rlichen Bekenntnisses zu: jüdischen Akilamlniing ohne jede „innere ^erri'icnheil", wie sie iiack, den jüdilchnationälen An'cha.iiingen das Renn-eicheii des verr.l Gründung -Mitglied unieres or'i:zender. Was der Berband aiie, die unserer 'Arbeit näherlfibeude Beisviei dafür, da» eine Zgesichisvunllen gelenitc r-artei'- ütem ruchtcn ..Risimilaiitenlnins" in scinei Ligenschast als cur soll, vereinbar i'r. Zgerade rtchtsstehender Bolititer hat Herr l»r. Brc'slauer stets bewiesen, das; man auch in einer eilen gegen „die Juden" tcines- Iling schaffen und erhalte:: «nnit, ühls sicher iil .und sich von dem gen läsit. insbesondere au l s i:ii übrigen linier :it. in dies e in 'Wirlunji landlätnigen Bornrleile abzubauen. l'ann nur der he- - naheslehr. Wir hoffen, da:: es Umgeh:! zg, . die ov» Born. wegs frci ist. sich sein.' 2:e wenn m :n des eigenen <6c' geraden Riege i.ickch abdräu -durch Rciientiinents. llva gerade durch seine Tätigi dazu beigetragen hat. die niclckjüdi'chen Bollsgeno'sen iirleiicn. der ihm verionlich Herrn Ir. Breslauer, der seinen Liniritt in die „reisero Jugend" > nicht aubilar ,s!reise nuferer in unvernlinderter. Frische gefeiert hat. vergönnt sein Möge, noch recht lange! »eine segensreiche Täiigleit wrrzuschen, und das gleiche wünschen wir vor allem den denl'chen Juden, -lnicht nur den Mitgliedern unseres L'eroandes. T c r B o r ch a n d.

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