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Der nationaldeutsche Jude · 1929-12-01 · Nr. 12 (Dezember 1929) · p. [Seite]

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1929
Issue
Nr. 12 (Dezember 1929)
Date
1929-12-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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, ' MeutscherWenEv Einzelnummer 20 Pfennig. Das Mitteilungsblatt erscheint monatlü Geschäftsstelle des Verbandes und Schriftleitung des Mittellungsblatt Lei.: Lützow 5333/34. Bankkonto: Marlin Schiff, Berlin WS, Jägerstr. H. h es: Berlin W 35, Blumeshof 4, Postscheckkonto Berlin Rr. I l 123t Jahrgang \929 Dezember | Ar. \2 Aus dem 3 n B a 11J Jüdische Literaten als Judenfeinde non MarNaümann.—L ron Dr. G. Kolm. — An unsere Jugend. — Familie Imis, 1.. >i« Juden im alten Hamburg henseld von H a n s N e u f a ch s. freies Land. Heute um Mitternacht klingen im Rheinland die Glocken. Ein gutes Slli Besatzung frei. j ___ i Die Erinnerung trägt einen anderen Novembertag empor, ein Rückzugs! Graue, schwerhangendc Wolken am Himmel. Feucht schimmern die Bohlen schiebt sich zuin Stromübergang zusammen. Fröstelnd und murrend sammeln verschmutzt, matt und zerschlagen, hier und dort leuchtet ein rotes Rbzcicho, einer Hoffnung, aber die graue»», bedrückten Gesichcr wissen nur von stumpfer. Ein Führer spricht: , j »Kameraden! Wir betreten in schwerer Sorge den Boden des Heimat,! Sicgcswillen verließen. Der Krieg ist verloren, im Abstand von wenigen S Waffenstillstand das Recht gibt, deutsches Land zu besetzen. Und daheim ins geworden. Noch marschieren toi r Schulter an Schulter, aber in wenigen Tagsi seinen eigenen Weg, und manchem von uns wird cs schwer werden, seinen dieser bitteren Stunde noch cinrial geloben, im Bürgerkleidc unsere Pflicht ain sic im Soldatenrock getan Haber». Jeder tue sein Werk auf seine Weise un mit dem Willen zur deutschen Gemeinsamkeit, zur deutschen Zukunft, dem Bielen, das schon zu Btuch gegangen ist, nicht auch noch die deut keit zu Bruch gehen. Es leb« das einige deutsche Vaterland!" Was hat sich erfüllt?! 1 ~‘ Die deutsche Einheit ist l»rhaltcn geblieben, über »nanchc bange Stuni deutsche Einigkeit ist cs übel i'cstcllt. | i Wenn heute Nacht ein Stück dös deutschest Vaterlandes frei wird, stehci Raub zu zerreißen. Wenige Tage nöch, — und Demagogen aller Richtungen Eine Lawine der Verhetzung wird nicdcrgehcn, und zwischen den Menschen, den Fremden, wird! man Abgründe gegenseitiger Fremdheit gufrcißcn. Was kann in solcher Gcfcihr geschehen? ' i-' ' j Es kann geschehen, daß wir nicht nur die Glocke,p läuten und Reden j unsere Glückwünsche senden. Wir können und sollen sie bitten, sic aus bedrängten deutschen Herzen b stehen und die unter elfjähriger Fremdherrschaft gewährte Einigkeit geben. Daß sie die innere Freiheit bewahren, nachdem ihnen die äußere; ihr befreites Land eine Kraftquelle werde für uns andere Deutsche, die Einigkett der Herzen uns zu erhalten. Daß sie uns die deutsche Ei« bei ihnen lebendig ist, gerade bei ihnen, weil sie den Dru« der fremden Faust > unser ganzes deutsches Vaterland wieder werde, was heute nur eben Erde ist. eil» freies Land. 30. November 1929. f! ’ ■ ick deutschen Landes wird von fremder ild von 1918. Trüber, unwirscher Tag. )cr Rheinbrückc. Eine Marschkolonne sich deutsche Soldaten, abgerissen und auf, Sinnbild einer Auflehnung und hoffnungsloser Müdigkeit. )cn wir vor mehr als vier Jahren voll lunden folgt uns der Feind, dem der deutschen Vaterland«: ist vieles anders i werden wir auscinandergchen, jeder Veg zu finden. So wollen wir uns in deutschen Vatcrlaydc zu tun. wie wir ) nach seinem Gewissen, aber jeder Wir wollen dafür arbeiten, daß neben che Einheit und die deutsche Einigc des Zweifels hinweg, Aber um die » schon die Partcihyäncn bereit, ihren verden das chcfrcitc Land durchziehen. >ic gestern noch einig waren gegenüber »alten und den Deutschen vorn Rhein »schwören, daß sie den Hetzernividernicht der Parteileidenschaft preis- 5reihei,t wieder zugefallen ist. und daß »ie wir es nicht verstanden haben, igkeit zurückbringen, die heuts noch och nicht verschmerzt haben. AUf dah »och ihr frisch befreites Stück deutscher M. N. V 982399955^1^3841594^59

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